Hundegeschirre (46 Artikel)

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Hundehalsbänder oder doch Hundegeschirre? Diese Frage beschäftigt viele Hundebesitzer, vor allem, da sich die Vielfalt an Geschirren für die Vierbeiner sehr vergrößert hat. Aber warum eigentlich ein Hundegeschirr? Das kann viele Gründe haben: Junge oder unerzogene Hunde ziehen manchmal stark an der Hundeleine, ein Halsband führt dann zu Einschnürungen im Halsbereich - mit negativer Entwicklung auf Kehlkopf, Muskulatur und Knochenbau. Auch gibt es "Entfesselungskünstler": Hunde, die genau wissen, wie sie am schnellsten aus dem Halsband schlüpfen und so der Einwirkung ihres Besitzers entkommen können. In der Nähe von Straßen kann also ein Hundegeschirr für so einen "Houdini" um einiges sicherer sein als ein Halsband.


Was spricht für ein Hundegeschirr?


Apropos Sicherheit: Auch bei Bergtouren oder in absturzgefährdeten Bereichen wie Flussufern oder nicht abgesperrten Treppen kann ein Hundegeschirr von Vorteil sein. Denn wenn ein Hund sich dort während eines Sturzes mit dem Halsband verfängt (zum Beispiel an einer Wurzel), kann er sich strangulieren und tödlich verletzt werden. Am Geschirr kann er in so einer Situation überleben und auch besser gerettet werden - schließlich hat man sonst nur das Halsband, um den Hund wieder nach oben zu ziehen. Hundegeschirre werden auch zur Unterstützung bei Erkrankungen des Bewegungsapparates genutzt (zum Beispiel Verletzungen des Beines oder Lahmheitserscheinungen) und zu guter Letzt ist ein Geschirr hilfreich, um dem Vierbeiner über Geländeschwierigkeiten zu helfen.


Ich bin also durchaus ein Befürworter der Geschirre - es kommt jedoch auf die Situation und das Hundegeschirr an. Ein passendes Geschirr zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach. Ich besitze mit einem Ruffwear Web Master Harness mein - ich denke viertes - Stück und siehe da: Das passt nun als erstes exzellent. Bei einem unabhängigen, privaten Hundegeschirr-Test mit etwa acht Hunden und unzähligen anderen Versionen von Geschirren waren dieses und eine handgemachte Spezialanfertigung die am besten sitzenden Hundegeschirre.


Wie finde ich die richtige Größe?


Bei allen Ruffwear-Geschirren ist es wichtig, vor der Bestellung den Brustumfang des Hundes zu messen. Gemessen wird vom Punkt zwischen den Schulterblättern rund um den breitesten Punkt des Rippenbogens, also nicht nach vorne herum unter dem Kopf messen!


Die jeweils richtige Größe für die Maße seines Vierbeiners findet man am besten in dieser Tabelle hier. Wie im Video beschrieben, wird der Brustumfang gemessen. Dieser gibt den ungefähren Einstellrahmen vor und kann für die Einschätzung der Größe herangezogen werden.


Größe Brustumfang
XXS 33-43 Zentimeter
XS 43-56 Zentimeter
S 56-69 Zentimeter
M 69-81 Zentimeter
L/XL 81-107 Zentimeter

Was macht ein gut sitzendes Hundegeschirr aus?


Das Aussehen richtet sich zum einen nach dem Geschmack des Besitzers und zum zweiten nach dem Körperbau des Hundes. Das Geschirr sollte weder scheuern noch rutschen und dem Hund Bewegungsfreiheit und im Ernstfall einen festen Halt geben. Schlecht sind Hundegeschirre mit dicker, nicht atmungsaktiver "Satteldecke". Gut sind Geschirre, die an allen Gurten Polster und Einstellmöglichkeiten haben, um das Geschirr der individuellen Anatomie des Hundes perfekt anpassen zu können. Meine Wahl fiel nicht ohne Grund auf die Marke Ruffwear. Der Hersteller, selbst Hundebesitzer, hat sich auf Ausrüstung für sportliche Hunde spezialisiert und testet alle Produkte unter anderem mit Rettungshundestaffeln.


Ruffwear-Hundegeschirre für die unterschiedlichsten Einsätze


Das "einfachste" der Hundegeschirre ist das Ruffwear Webmaster Harness: Es wird für aktive, aber auch kranke Hunde empfohlen und lässt sich einfach an- und ablegen. Ein komfortabler, anatomischer Schnitt mit breiten Bauchplatten und flexiblen Einstellmöglichkeiten an drei gut gepolsterten Gurten lässt sich figurbetont einstellen. Mit dem Webmaster Harness hat man seinen Vierbeiner gut im Griff und kann ihn bei Bedarf auch über Hindernisse heben - allerdings nicht weiter als etwa in Kopfhöhe.


Sehr viel anspruchsvoller ist das Ruffwear Doubleback Harness: Mit diesem Ausrüstungsstück können Hunde beim Bergsteigen gesichert oder abgeseilt werden. Im Gegensatz zum "normalen" Webmaster Harness ist es auf Sicherheit geprüft und hält einer Gewichtsbelastung von 900 Kilogramm stand. Das Hundegeschirr zeichnet sich durch vier eloxierte Aluminium-Verschlüsse und eine spezielle Passform aus, die den Hund sicher waagerecht hält; es gibt abseilorientierte Befestigungspunkte und abnehmbare (und in integrierter Tasche verstaubare), zusätzliche Beinschlaufen, die mehr Bewegungsfreiheit beim Zustieg ermöglichen. Durchgehend geprüfte Gurtbänder, ein gepolsteter Bauchgurt sowie der verstellbare Rahmen und Beinschlaufen für gleichmäßige Gewichtsverteilung sind weitere Details des Doubleback Harness.


Beim Sport: Hundezuggeschirr anlegen


Wer mit seinem Hund sehr sportlich unterwegs ist, für den ist eventuell das Ruffwear Omnijore Doubleback Harness eine Alternative. Das Omnijore™ Joring System wurde von Ruffwear für alle Aktivitäten entwickelt, bei denen der Hund Zugarbeit leisten muss, wie zum Beispiel beim Skijoring, Mountainboard-Joring, Skatejoring, Bikejoring oder Canicross. Das System bietet ein Hundezuggeschirr, einen speziellen Hüftgürtel für den Menschen und eine gedämpfte Zugleine. Ein hundespezifisches, ergonomisches Design, drei verschiedene Größen mit je fünf Verstellpunkten, durchdacht positionierte Polster und eine austauschbare Perlon-Zugschlaufe zur Leinenbefestigung zeichnen dieses spezielle Hundegeschirr aus.


So funktioniert das Anlegen


Das erste "Anziehen", zum Beispiel des Webmaster Harness, erfordert etwas Geduld, weil die individuelle Anpassung ansteht. So geht's: Zunächst alle Klick-Verschlüsse öffnen und die Gurte vollständig aus den Bauchpolsterungen lösen. Durch das Öffnen der Verstellklammern kann man die Gurte so lang wie möglich herausziehen. Auch die drei Verstellmöglichkeiten am Brustpad muss man jetzt vollständig öffnen. Nun zieht man das Hundegeschirr (mit dem Ruffwear-Logo oben vorne) über den Kopf des Hundes, dann gibt man eine Pfote durch die dafür vorgesehene Öffnung. Zunächst wird der Brust-, dann der "Hüftgurt" geschlossen. Jeweils zwei Finger sollten zwischen Hund und Gurt Platz haben. Die Gurte sind übrigens mit einem stabilen Gummizug auf der gegenüberliegenden Seite des Geschirrs befestigt. Das hält flexibel, aber rutscht nicht! Nun die Gurte mit den Verstellclips arretieren und auch die drei Gurte um das Brustpad festziehen. Eine Videoanleitung gibt es hier beim Ruffwear Web Master.


Packtaschen (passend zum Geschirr) oder Hunderucksack


Viele Hersteller, natürlich auch Ruffwear, bieten für Hunde Packtaschen oder Hunderucksäcke an. Ob ein Hund dafür geschaffen ist, zum Beispiel seinen Wasser- oder Futtervorrat selber zu tragen, wird kontrovers diskutiert. Sollte man sich dafür entscheiden, muss zuvor genau recherchiert werden, welches Tragesystem auf den individuellen Körperbau des eigenen Hundes passt. Sogenannte X-Backgeschirre aus dem Schlittenhundesport haben sich zum Beispiel bewährt, weil sie die Schulter des Hundes schonen. Ideal als Grundgeschirr für eine Packtasche eignet sich auch das Webmaster Harness von Ruffwear.


Für die Gewöhnung an Gewicht und neue "Breite" mit den Packtaschen muss unbedingt genug Zeit vor der eigentlichen Bergtour eingeplant werden. Begonnen wird das Training mit mit Papier ausgestopften Taschen, damit sich der Hund an seine neue "Breite" gewöhnen kann, das Gewicht muss dann langsam gesteigert werden. Ein gesunder und trainierter Hund kann etwa bis zu 25 Prozent seines Körpergewichts tragen, ist vom Körperbau her aber eher ein Zug- als ein Lasttier.


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