Schöffel (689 Artikel)

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Wie aus Strümpfen Hosen werden und sich schwäbische Nachtmützen in hochtechnische Funktionsbekleidung verwandeln zeigt die Geschichte des schwäbischen Traditionsbetriebes Schöffel. Seinen Anfang nimmt alles um 1804, als Georg Schöffel seine Konzession für den Strumpfhandel in Schwabmünchen erhält. Damals ist das kleine Städtchen, das noch heute Sitz der Firmenzentrale ist, eine Hochburg der Stricker. Socken Strümpfe, Nachthauben und schwäbische Zipfelmützen zählen zu deren Waren, die über fahrende Händler wie Georg Schöffel weit über das Land vertrieben werden. Das fördert den Absatz und legt den Grundstein für lange Erfolgsbilanz von Schöffel.

Mit Mut und Glück zum Erfolg

Doch auch ein Quäntchen Glück trägt in den Gründungsjahren zum Erfolg des Familienunternehmens bei. 1809 leistet Josef Schöffel, Sohn des Firmengründers, im 5. Koalitionskrieg seinen Wehrdienst. Er überlebt die Schlacht von Abensberg und rettet dem bayerischen Kronprinzen Ludwig das Leben. Josef Schöffel erhält in der folge eine lebenslange Leibrente, die er geschickt in seinen mobilen Strumpfhandel investiert. Das Unternehmen wächst und mausert sich in den folgenden 150 Jahren zu einem etablierten Kaufmannsbetrieb in Schwabmünchen.

Der Wandel zum Textilhersteller beginnt in den 1950er: Hubert Schöffel betritt mit Anfang 20 anstelle seines gefallenen Bruders Ludwig die Bühne. Schon bald geht der junge Kaufmann eigene Wege, und lässt - anfangs gegen den Willen seines Vaters - ein weiteres, neues Bekleidungshaus in Schwabmünchen erreichten. Zusätzlich denkt Hubert Schöffel in größeren Dimensionen über die Grenzen des Schwabenstädtchens hinaus: 1961 steigt Schöffel, wieder mit etwas unternehmerischem Glück, in die Hosenproduktion ein.

Schöffel: Wanderhosen mit Funktion

Hubert Schöffel übernimmt eine Lederhosenfabrik, in der zunächst mit drei Nähmaschinen und einem halbtags beschäftigten Schneidermeister Herren- und Kinderhosen für den Alltagsgebrauch gefertigt werden. Der Erfolg stellt sich bald ein und die Hosenproduktion wird zum zweiten Standbein. Dann beweist Schöffel das richtige Gespür: Kniebundhosen aus elastischen Materialien werden zum Renner der aufkeimenden Wanderbewegung. Binnen zweier Jahre wird Schöffel zum Marktführer bei Wanderhosen, mit dem Einstieg in die Produktion funktioneller Anoraks krönt er sich Mitte der 70er endgültig zum "Wanderpabst".

Doch auch der darf nicht ruhen und so trifft Hubert Schöffel im Herbst 1979 ein Werbeslogan wie ein Schlag ins Gesicht: Gore-Tex verkündet die "Revolution im Anorak". Schöffel reagiert sofort und passt die Fertigung an die neuartigen Materialien und Verarbeitungsschritte an. Doch das Schweißen der Nähte ist schwieriger als angenommen. Gore-Tex gerät durch hohe Reklamationsraten ins Wanken und verschwindet 1981 beinah komplett aus den Kollektionen sämtlicher Outdoor-Bekleidungshersteller. Doch Hubert Schöffel lässt nicht locker.

Schöffels Gore-Tex-Experiment

Gemeinsam mit Gore geht Schöffel einen risikobehafteten Weg: Nach dem Ausmerzen der Kinderkrankheiten wird der Berganorak "Tibet" als kleine Versuchsserie gefertigt, die in einem Münchner Bergsportladen vertrieben wird. Eine ganzseitige Anzeige in einer Tageszeitung soll den Absatz fördern. Mit Erfolg! Binnen eines Tages ist der Versuchsbestand leergeräumt. Tausende weitere Gore-Tex-Anoraks werden in den nächsten Monaten folgen. Fortan dominiert Schöffel als deutscher Platzhirsch für funktionelle Bergsportbekleidung den Markt.

Mittlerweile leitetet Peter Schöffel in siebter Generation die Geschicke des Familienbetriebes, der sich in über 210 Jahren verdient einen Namen gemacht hat. Schöffel ist nicht nur am deutschen Markt vertreten sondern weltweit als Hersteller hochwertiger und technisch ausgereifter Bergsport- und Outdoorbekleidung gefragt. Nicht umsonst setzt auch das Powerduo Ralf Dujmovits und Gerlinde Kaltenbrunner auf die Partnerschaft mit dem Traditonsbetrieb. Auf ihren Expeditionen sammeln die beiden Bergsteiger wichtiges und Feedback zu ihren Schöffel-Produkten in Grenzsituationen, das in die Weiterentwicklung der Bergsport-Ausrüstung mit einfließt.

Nachhaltigkeit bei Schöffel

Für Schöffel ist Nachhaltigkeit kein trendiges Hobby, dem man nachgeht, wenn es einem in den Kram passt. Es ist eine Lebenseinstellung, bei der die Marken immer den Menschen und seine Umwelt im Blick hat. Die drei wesentlichen Aspekte der Nachhaltigkeits-Strategie von Schöffel sind:

  1. Nachfolgende Generationen: Daher gestalten sie achtsam und nachhaltig den Ursprung der Rohware, die Verarbeitung sowie den Vertrieb.
  2. Ein fairer Umgang miteinander: Schöffel achtet auf faire Löhne und sorgt für gute Arbeitsbedingungen.
  3. Eine lange Produktlebensdauer und Reparaturfähigkeit: Diese Aspekte spielen seit jeher eine entscheidende Rolle und bilden das Gegengewicht zu Wegwerfkultur und "Fast Fashion".

Schöffel verfolgt die Mission, den Menschen viele einzigartige und berührende Outdoor-Erlebnisse zu ermöglichen. Dazu gehört auch nachhaltig und korrekt zu handeln. Dies ist für Schöffel unbedingt Voraussetzung, für das in jeder Situation souveräne und entspannte "Ich bin raus"-Gefühl.

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