Gore-Tex Infinium™ Windstopper® Bekleidung (138 Artikel)

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Was ist Gore-Tex Infinium™ Windstopper®?


Für alle Einsätze, die Wärme und Windschutz, aber keinen absoluten Nässeschutz erfordern, gibt es aus dem Hause W. L. Gore funktionale Materialien mit Gore-Tex Infinium™ Windstopper® Membran - im Alltagsgebrauch gerne auch mal nur "Windstopper" genannt. Der Name lässt schon vermuten, worum es sich handelt: Windstopper-Bekleidung ist winddicht und hält dadurch die Wärme am Körper. Trotzdem sind die Textilien deutlich atmungsaktiver als wasserdichte Hardshells, was den Abtransport von Körperfeuchtigkeit erleichtert und das Trageklima begünstigt.


Um zumindest einen gewissen Wetterschutz zu bieten, sind Windstopper-Textilien in der Regel mit einer DWR-Imprägnierung ausgerüstet. Eine Wassersäule, wie bei Hardshells, wird von Gore nicht angegeben, da Jacken oder Hosen zwar - je nach Produkt - sehr wasserabweisend sind, das aber nicht ihre primäre Aufgabe ist.


Wie wurde Gore Windstopper® zu Gore-Tex Infinium Windstopper?


Windstopper-Textilien gehören seit 2019 unter das Dach von Gore-Tex Infinium™. Der Textilhersteller W. L. Gore & Assoicates führte die neue Produktsparte mit dem weißen Gore-Label im Herbst 2018 ein, um angesichts der wachsenden Bandbreite an Textiltechnologien alle "lediglich" auf Komfort und Funktionalität ausgelegten Produkte von den "typischen", wasserdichten und atmungsaktiven Gore-Tex-Produkten mit "Trockenheitsgarantie" abzugrenzen.
Das bedeutet: Gore-Tex Infinium-Produkte - und damit auch alle Windstopper-Kleidungsstücke - sind zwar funktional aber explizit nicht wasserdicht.


  • Info: Im Zuge der Umsetzung dieser neuen Markenstruktur erfolgt ab 2019 nach und nach die Umbenennung von Gore Windstopper® in Gore-Tex Infinium Windstopper. Der Prozess erfolgt schleichend, daher wird auch das "alte" Windstopper-Logo noch eine Weile zu finden sein.

Wie funktioniert Gore-Tex Infinium Windstopper?


Die Windstopper-Membran besteht wie alle Gore-Tex Membrane aus PTFE (Polytetrafluorethylen/Teflon), einem Polymer mit einer mikroporösen Struktur. Die Mikroporen sind dabei jedoch größer als bei der wasserdichten Variante. Als Kernstück sorgt die Membran bei Windstopper-Bekleidung dafür, dass Schweiß in Form von Wasserdampf durch mehr als eine Milliarde Mikroporen pro Quadratzentimeter nach draußen dringen kann, aber kaum Luft nach innen durchzieht.


  • Zum Vergleich: Sind die Poren bei einer herkömmlichen Gore-Tex® Membran ca. 700 Mal größer als ein Wasserdampfmolekühl, sind sie bei Windstopper 900 Mal größer  - und damit deutlich dampfdurchlässiger.

Für ein angenehmes Mikroklima in Gore-Tex Infinium Windstopper Produkten schützen Membran und Trägermaterial, die den Körper umgebende Luftschicht - es ist weder zu warm, noch zu kalt, noch zu feucht. Es gibt Windstopper® Jacken, -Hosen, -Westen, -Baselayer, Handschuhe, Stirnbänder und Mützen.


Welche Unterschiede gibt es bei Gore-Tex Infinium Windstopper?


Gore-Tex Infinium Windstopper wird mit verschiedenen Trägerstoffen laminiert, wobei eine recht breite Vielfalt an Obermaterialien am Markt erhältlich ist. So gibt es beispielsweise Jacken und Trikots aus sehr leichten Windstopper-Materialien, aber auch Softshelljacken und -hosen, Fleecejacken und Isolationsjacken sind mit Gore-Tex Infinium Windstopper Technologie erhältlich.


  • Tipp: Auskunft über die funktionalen Eigenschaften eines Windstopper-Kleidungsstückes gibt immer das angebrachte Hängeetikett oder die Produktbeschreibung. Hier verrät beispielsweise der Rand ob es sich um isolierte (blauer Rand) oder leichte (grauer Rand) Produkte handelt.

Wann kommt die Windstopper Membran zum Einsatz?


Die beschriebenen Grundeigenschaften legen es schon nahe: Windstopper findet sich in Outdoorbekleidung überall dort, wo viel Körpertranspiration anfällt, es aber zugleich unangenehm zugig ist. So wie es eben bei vielen Ausdauersportarten der Fall ist. Aufgrund des guten Wärmerückhalts bildet ein Windstopper-Bekleidungsstück häufig die äußerste Schicht des Zwiebelprinzips. Prinzipiell finden sich Windstopper-Materialien aber in allen Bekleidungslagen.


Windstopper® in der ersten (und einzigen) Lage


Bei wärmeren Temperaturen kann Bekleidung aus Gore-Tex Infinium Windstopper auch in der körpernächsten Bekleidungsschicht, dem Baselayer, getragen werden. Hier muss das Material zuverlässig Feuchtigkeit abtransportieren und schnell trocknen. Das nennt sich dann 1beats2 (früher "Next-to-skin-Technologie"). Dabei transportiert eine spezielle Materialkombination auf der Innenseite Feuchtigkeit von der Haut weg und gibt sie als Dampf durch die winddichte Windstopper-Membran nach außen ab. Wichtig ist das vor allem, wenn man sich über längere Zeiträume anstrengt, aber nicht mehrere Schichten übereinander tragen will, etwa beim Biken oder Speed-Hiking.


Windstopper® in der zweiten Lage


Die zweite Lage hat im Zwiebelprinzip insbesondere eine wärmende Funktion. Eine Fleecjacke mit Windstopper wäre dafür ein klassisches Beispiel. Bei gutem Wetter kann sie als Midlayer oder als dritte Lage getragen werden.


Windstopper® in der dritten Lage


In der dritten Lage getragen, ist ein Bekleidungsstück mit Windstopper ein richtiger Allrounder. Softshelljacken etwa werden durch eine integrierte Windstopper-Membran noch vielseitiger verwendbar. Das ist gerade bei kühleren, windigeren aber trockenen Bedingungen angenehm. In leichten Windbreaker-Jacken bietet Gore-Tex Infinium Windstopper einen ausreichenden Wetterschutz und in Isolationsjacken verbessert sich durch das winddichte Obermaterial die Wärmeleistung. In der Kombination mit einer Imprägnierung sorgt Windstopper für einen gewissen Schutz vor Schnee und Regen - auch wenn die Wasserdichtigkeit nicht mit einer Hardshell konkurrieren kann.


Windstopper in Handschuhen und Stirnbändern


Gore-Tex Infinium Windstopperkommt auch in Accessoires zum Einsatz. Gerade bei dünneren Handschuhen sorgt die Membran für einen besseren Wärmerückhalt bei weniger Materialdicke. Und auch in Stirnbändern kann gerade bei schweißtreibenden Einsätzen der Windschutz sehr angenehm sein.


Wie viel Regenschutz bietet Gore-Tex Infinium Windstopper?


Seit 2016 ist Windstopperbekleidung mit einem leichten Regenschutz erhältlich. Gore besetzt damit die Mitte zwischen klassischer Hardshell - also der Regenjacke - und Softshell. Eine DWR-Imprägnierung sorgt dafür, dass das Softshell-Trägermaterial leichtem Niederschlag gut standhält. Im Vergleich zu klassischem Hardshell-Material weist Windstopper-Bekleidung mit leichtem Regenschutz eine deutlich bessere Atmungsaktivität auf. Als weiterer Unterschied zu herkömmlichen Windstopper-Jacken sind alle Nähte verschweisst.


Gore für Windstopper-Produkte mit Regenschutz als Richtwert etwa 2,5 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter in der Stunde an, das entspricht in etwa leichtem Nieselregen. Eine Wassersäule kann - wie schon erwähnt - im Gegensatz zu Hardshelljacken jedoch nicht angegeben werden.


Gore-Tex Infinium Windstopper waschen: So geht es richtig!


Windstopper-Produkte sind sehr pflegeleicht. Mit der richtigen Pflege werden die Poren von Schmutz und Schweiß gereinigt und Dein Kleidungsstück behält seine volle Atmungsaktivität.


  1. Lies die Hersteller-Pflegehinweise! Sollten diese von unserer Zusammenfassung abweichen (etwa wegen eines speziellen Obermaterials): Folge den Hinweisen des Herstellers!
  2. Reißverschlüsse vor dem Waschen schließen
  3. Bei 30 Grad mit etwas Funktions- oder Flüssigwaschmittel waschen (laut Gore sind auch 40 Grad möglich); möglichst wenig schleudern.
  4. WICHTIG: Keine Weichspüler, Fleckenentferner oder Bleiche verwenden (auch keine Waschmittel, die das enthalten!). Das kann die Funktionalität der Membran beeinträchtigen.
  5. Besitzt Dein Kleidungsstück eine DWR (Durable Water Repellent)-Imprägnierung? Wenn ja, dann gib es im Anschluss an die erste(n) Wäsche(n) in den Wäschetrockner (20 Minuten, Schongang bei niedriger Temperatur). Alternativ kannst Du es kurz bei niedriger Temperatur ohne Dampf bügeln. Als Schutz legst Du ein Handtuch zwischen Kleidungsstück und Bügelfläche. Durch die Wärme wird die Imprägnierung reaktiviert und die Oberfläche behält ihre wasserabweisende Wirkung. Lässt sich die DWR nicht mehr auffrischen, dann ist es Zeit das Kleidungsstück neu zu imprägnieren. Wie das geht verrät unsere Anleitung zum Thema Softshell waschen und imprägnieren: So geht's richtig!

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Mehr Materialinfos gibt's im Bergzeit Magazin