Leki Wanderstöcke & Trekkingstöcke (66 Artikel)

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Wann und warum sind Wanderstöcke sinnvoll?

Die Vorteile von Wanderstöcken liegen auf der Hand: Im Abstieg entlasten sie die Knie, bei Aufstiegen mit schwerem Gepäck unterstützen sie Muskulatur und Gleichgewicht. Sie erleichtern die Balance in schwierigem Terrain, machen Tempo und verbessern indirekt die Ausdauer.

Wanderstöcke: faltbar oder teleskop?

Teleskopstöcke

Die klassischen Drehverschlüsse bei Teleskopstöcken sind leicht und schlank, nutzen sich aber schneller ab und können sich durch Drehbewegungen auf Tour von selbst lockern – Achtung Sturzgefahr! Auch mit Handschuhen und klammen Fingern sind sie schwer zu bedienen.

Daher empfehlen wir Dir bei Teleskopstöcken zu Modellen mit Klemmsystem zu greifen. Sie sind mittlerweile ähnlich kompakt, lassen sich aber mit Daumenverschluss samt individueller Härteeinstellung besser und schneller bedienen. Das neue Power Lock 3.0 Klemmsystem von Komperdell hat zum Beispiel einen Klemmmechanismus aus hochfestem Aluminium, der für optimales Handling, geringes Gewicht und eine dauerhaft gute Haltekraft sorgt. Für die Haltekraft des Speed Lock 2-Systems von Leki garantiert sogar ein TÜV-Süd-Zertifikat.

Faltbare Wanderstöcke

Die Rohrsegmente von Faltstöcken lassen sich wie eine Lawinensonde oder Zeltstangen falten und sind innenliegend über ein Kabel verbunden. Dadurch wird der gesamte Stock zum Einsatz im Handumdrehen gespannt und anschließend mit einem Arretierknopf fixiert.

Für den Transport wird die Spannung gelöst und der Stock einfach zusammengeklappt. Wenn Du Wanderstöcke mit kleinem Packmaß suchst, entscheidest Du Dich also am besten für einen Faltstock.

Welches Material: Carbon oder Aluminium?

Wanderstöcke aus Carbon

Wenn Du möglichst steife und leichte bis ultraleichte Wanderstöcke suchst, greifst Du am besten zu Carbon. Es ist sehr verwindungssteif, absorbiert Schwingungen und treibt das Gewicht Deiner Stöcke nicht zu sehr in die Höhe. Nachteile von Carbon-Wanderstöcke sind der Preis sowie eine etwas höhere Anfälligkeit und die Bruchgefahr bei starker Überbelastung.

Wanderstöcke aus Aluminium

Die günstigere, altbewährte Alternative ist gehärtetes Aluminium, oft in hochwertigen Legierungen wie Titanal. Diese Wanderstöcke sind etwas schwerer, flexibler und verbiegen sich, bevor sie brechen.

Wanderstöcke mit Korkgriff

Im Bergsportbereich durchgesetzt haben sich komfortabler Kork, Korkmischungen und EVA-Schaum. Reine Kunststoffgriffe, wie sie bei günstigeren Wanderstöcken zum Einsatz kommen, sorgen eher für schwitzige Hände und Blasen.

  • Unser Tipp: Korkgriffe bei Stöcken, die vorwiegend im Sommer zum Wandern verwendet werden. EVA-Schaum für den Ganzjahres- und Wintereinsatz.

Dämpfung bei Wanderstöcken: Mit oder ohne?

Eine Dämpfung bringt bei Wanderstöcken mehr Komfort und schont Schultern, Ellbogen und Handgelenke – gerade auf hartem Untergrund (Asphalt). In steilerem Gelände ist das „Federn“ aber auch ein Nachteil, da es bei starker Belastung zu Unsicherheit führen kann. Auch gewichtsmäßig schlägt eine Stoßdämpfung ganz ordentlich zu Buche.

Du solltest Dir also überlegen, in welchem Terrain und auf welchen Wegen Du vorwiegend unterwegs bist und ob der gesteigerte Komfort das Mehrgewicht der Wanderstöcke rechtfertigt.

Welche Wanderstöcke für eine Alpenüberquerung?

Für eine Alpenüberquerung empfehlen wir Dir Carbon-Faltstöcke ohne Längenverstellung und mit Griffverlängerung, da sie die leichteste Variante darstellen und dennoch ein schnelles Umgreifen im Gelände erlauben. Für alle Fans der längenverstellbaren Wanderstöcke: Diese gibt es auch als Faltstock und aus Carbon, allerdings sind diese Modelle schwerer als ihre nicht-verstellbaren Kollegen. 

Schneeteller & Co bei Wanderstöcken

Die Stockteller verhindern, dass Du im Schnee, Matsch oder Geröll einsinkst. Für unterschiedliche Bedingungen und Anforderungen gibt es jeweils spezialisierte Teller. Oft liegen beim Kauf bereits mehrere Tellerarten zum Wechseln bei. Alternativ kannst Du Trekking- oder Schneeteller auch separat nachrüsten.

  • Schneeteller: beim Wintersport und für Touren im Schnee
  • Trekkingteller: ideal für den Einsatz bei weitgehend schneefreien Touren
  • Mikroteller: überall da, wo es auf eine schnittige Form und Minimalgewicht ankommt (z.B. Trailrunning)

Stockspitzen: Worauf kommt es an?

Hochwertige Wander- und Trekkingstöcke sind mit griffigen Kabrid-Spitzen ausgestattet, um auch im anspruchsvolleren Gelände Halt zu bieten. Tipp: Um die Stockspitzen auf längeren Asphalt-Etappen oder beim Nordic Walking vor Abnutzung zu schützen, gibt es aufsteckbare Gummipuffer.

Was ist die richtige Länge bei Wanderstöcken?

Jede Körpergröße erfordert eine ideal eingestellte Länge der Wanderstöcke. 

Als Faustformel gilt: Körpergröße (in cm) x 0,68 = Stocklänge.

Auf ebenem Untergrund entspricht das in der Regel einer 90-Grad-Beugung am Ellbogen. Bergauf kannst Du die Trekkingstöcke etwas kürzer einstellen. Bergab und bei hohem Tempo stellst Du sie etwas länger ein.

Wie genau Du die Länge Deiner Wanderstöcke ermittelst und sie richtig einstellst, erklärt Dir Bergzeit Experte Chris in diesem Video:



Trekkingstöcke & Wanderstöcke im Test

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