Skistöcke (54 Artikel)

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In Sachen Ausrüstungsfragen fristet der Skistock ein Schattendasein im hellen Schein der Ski. Powderlatten, Carving-Ski, Tourenski - was gibt es da für Unterschiede! Aber auch der Skistock sollte nicht unterschätzt werden, denn er leistet viel: Skistöcke unterstützen die Balance und den Bewegungsablauf in der Kurve, helfen beim Anschieben und dienen als einfache Stütze beim Rasten.

Grundsätzlich sollte ein Skistock so leicht und robust wie möglich sein. Um diesen zwei widersprüchlichen Anforderungen gerecht zu werden, wird je nach Einsatzbereich meist entweder Karbonfaser oder Aluminium verbaut. Es gibt zudem auch Teleskopstöcke mit verlängerten Griffen zum Tourengehen, Freeridestöcke mit extra-großen Tellern oder Stöcke mit Clip-Systemen für die Schlaufen - die Vielfalt ist also groß. In jedem Fall sollte der Skistock die richtige Länge haben und angenehm in der Hand liegen.

Skistöcke für Freerider und Alpinskifahrer: Alu vs. Carbon

Für Skistöcke gilt allgemein: Je leichter und robuster, desto besser. Aluminium und Carbonfaser sind hier die zwei gängigen Werkstoffe für den Schaft. Aluminium ist relativ steif und robust und vor allem günstiger in der Herstellung. Alu-Stöcke sind deswegen meist die preiswertesten Optionen. Sie sind kaum anfällig für Beschädigung durch Skikanten und andere scharfe Gegenstände. Wegen dieser Robustheit bevorzugen gerade Freestyler Stöcke aus Aluminium - unter anderem, weil sie häufiger stürzen. Ein Alu-Stock kann zwar schnell verbogen werden, lässt sich aber in vielen Fällen wieder in seine Ausgangsform zurückbiegen.

Carbon ist hingegen elastischer und verformt sich nicht; das Material schont dadurch die Handgelenke beim Stockeinsatz und springt zumindest bis zu einer gewissen Belastung einfach wieder in seine gerade Form zurück. Scharfe Kanten können die Carbonfaser allerdings ausfransen oder anderweitig beschädigen - deswegen werden Carbonstöcke vornehmlich von Tourengehern und "normalen" Alpinskifahrern benutzt, da hier die Belastung in der Regel nicht so extrem ist und die Gewichtsersparnis besonders angenehm.

Teleskopstöcke zum Skifahren

Ausschlaggebend für die Stabilität des Skistocks ist neben dem Material auch seine Bauweise. Für Tourengeher und Freerider gibt es Teleskopstöcke mit verstellbarer Länge - so können die Stöcke beim Aufstieg gekürzt und bei Kletterpassagen sogar praktisch im Rucksack verstaut werden, um sie dann für die Abfahrt wieder auf die passende Länge auszufahren. Das passiert mittels Drehverschluss oder Klemmsystem.

  • Drehverschlüsse sind leicht und kompakt, jedoch auch etwas anfälliger gegenüber Abnutzung. Durch Drehbewegungen unterwegs können sich die Verschlüsse lockern. Schlechter mit Skihandschuhen zu bedienen.
  • Klemmsysteme haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Mittlerweile sind sie ähnlich kompakt und leicht, wie die Dreh-Variante. Moderne Klemmsysteme lassen sich sehr einfach bedienen.
  • Skitourenstöcke bei Bergzeit

Wegen ihrer beweglichen Teile sind längenverstellbare Skistöcke insgesamt etwas anfälliger für Schäden als solche mit Fixlänge und können - insbesondere bei etwas abgenützten Drehverschlüssen - bei einem festen Stockeinsatz auf hartem Untergrund auch in der Länge verrutschen.

Grifformen und -materialien

Neben Material und Bauweise unterscheiden sich Skistöcke am meisten bei den Griffen. Die preiswertesten Alpinstöcke verfügen meist über Griffe aus einfachem Plastik; herausragend sind jedoch hochwertige Gummi- oder Schaumstoff-Mischungen, die angenehm in der Hand liegen und für einen guten Grip sorgen. Tourenstöcke verfügen zudem oft über verlängerte Griffe, damit man den Stock zum Beispiel beim Queren eines Hanges weiter unten packen kann. Griffe aus Kork sind auch ohne Handschuhe sehr angenehm und eignen sich vor allem für sonnige Touren im Frühjahr.

Schlaufen und das Leki Clip-System

Auch bei den Schlaufen gibt es Unterschiede. Ideal sind weiche, anschmiegsame Schlaufen, die sich problemlos umfassen lassen und nicht unangenehm gegen die Handfläche drücken. Sehr komfortabel und praktisch ist das Clip-System von Leki, bei dem die Schlaufe am Handschuh befestigt ist und bei Bedarf einfach per Knopfdruck mit dem Daumen vom Stock gelöst werden kann. Sollte sich der Stock verfangen, kann das System auch Verletzungen vorbeugen, da sich die Schlaufe unter starker Krafteinwirkung vom Stock löst.

Wie lang müssen Skistöcke sein?

110, 120 oder 125 Zentimeter? Hat man den passenden Skistock gefunden, so muss man noch die richtige Länge auswählen. Dazu gibt es zwei gängige Methoden, weitere Orientierung liefert die nachfolgende Übersichtstabelle.

  1. Überprüfen mit Stock: Aufrecht stehen, den Stock umdrehen und unterhalb des Tellers packen. Ist in dieser Position der Ellenbogen im rechten Winkel, passt die Länge des Stocks.
  2. Faustformel ohne Stock: Körpergröße in Zentimetern * 0,7 = passende Skistocklänge.

Skistocklänge nach Körpergröße

Körpergröße in Zentimetern Skistocklänge in Zentimetern (Richtwert)
155 108,5
160 112
165 115,5
170 119
175 122,5
180 126
185 129,5
190 133

Der beste Weg zum Bestimmen der richtigen Stocklänge beim Skifahren ist die Kombination beider Methoden - besonders für Online-Kunden. Denn bekanntlich gibt es ja Sitzriesen und Sitzzwerge (Menschen mit langem und kurzem Oberkörper). Wir raten daher die Stocklänge vor der Bestellung zu Berechnen und später mit dem Stock zu überprüfen.

Zusätzlich ist die Länge des Skistocks auch eine Frage des Einsatzbereichs und des persönlichen Geschmacks. Freestyler fahren ihre Stöcke in der Regel etwas kürzer, damit sie leichter sind und in der Luft nicht zu sehr im Weg sind; ist der Schnee hingegen sehr tief, kann ein etwas längerer Skistock durchaus angenehm sein.

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