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Tourenski Kaufberatung: Über Breite, Länge, Gewicht und Rocker

Wie breit, wie lang und wie schwer soll mein Tourenski sein? Die Vielfalt bei Tourenski ist mittlerweile kaum mehr zu überblicken. Mit unserer Kaufberatung findest Du anhand Deiner Vorlieben das richtige Tourenskimodell.  Weiterlesen

Tourenski  (110 Artikel)

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Ski Länge in cm
Ski Mittelbreite in mm
Ski
Rocker
Preis
bis
Outdoor Outlet
37%
Völkl Nanuq Tourenski 16/17
Völkl Nanuq Tourenski 16/17
399,00 € statt 629,95 €
Neu
Salomon S-Lab Minim Tourenski 17/18
Salomon S-Lab Minim Tourenski 17/18
799,00 €
  • 160cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Extrem leichter Touringski für Rennen und Leichtgewichtsenthusiasten

12%
Dynastar Vertical Deer Tourenski 17/18
Dynastar Vertical Deer Tourenski 17/18
439,00 € statt 499,95 €
  • 152cm
  • 160cm
  • 167cm
  • 175cm
  • 180cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Agiler und vielseitiger Tourenski für abenteuerlustige Gipfelstürmer

Neu
Hagan Offlimits Tourenski 17/18
Hagan Offlimits Tourenski 17/18
250,00 €
  • 130cm
Auf Lager, Lieferzeit 5-10 Tage

Kurzer Ski für Touren mit langen Tragepassagen, Snowkiting, oder als leichter Backupski

12%
K2 Damen Talkback 82 ECOre Tourenski 17/18
K2 Damen Talkback 82 ECOre Tourenski 17/18
469,00 € statt 529,95 €
  • 153cm
  • 160cm
  • 167cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Extrem leichter Damen Touring Ski für lange Aufstiege und weiche Abfahrten

Moonlight All Mountain Carbon Race Tourenski 17/18
Moonlight All Mountain Carbon Race Tourenski 17/18
1.399,00 €
  • 189cm
  • 179cm
  • 169cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Fantastisch leichter Freetouring Ski für elegante Schwünge am ganzen Berg

Moonlight Eagle Carbon Race Tourenski 17/18
Moonlight Eagle Carbon Race Tourenski 17/18
1.399,00 €
  • 186cm
  • 168cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Vielseitiger und ultraleichter Touringski mit grandiosen Fahreigenschaften

Moonlight Northern Light Carbon Race Tourenski 17/18
Moonlight Northern Light Carbon Race Tourenski 17/18
1.399,00 €
  • 184cm
  • 174cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

High-End Tourenski mit Allround-Fahrverhalten bei absolutem Speedtouring-Leichtgewicht

Hagan Kinder Ride 76 Tourenski 17/18
Hagan Kinder Ride 76 Tourenski 17/18
189,00 € statt 199,95 €
  • 135cm
  • 145cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Sportlicher Touringski für abenteuerlustige Kinder

Movement Alp Tracks 84 LTD Tourenski 17/18
Movement Alp Tracks 84 LTD Tourenski 17/18
999,00 €
  • 161cm
  • 169cm
  • 177cm
  • 183cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Professioneller, klassischer Tourenski für passionierte Tourengänger

10%
Movement Damen Nexus Tourenski 17/18
Movement Damen Nexus Tourenski 17/18
629,00 € statt 699,95 €
  • 154cm
  • 161cm
  • 168cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Touring Ski für Damen, der selbst bei extremen Konditionen mit einem guten Fahrverhalten und Fahrgefühl überzeugt

11%
Movement Apex Tourenski 17/18
Movement Apex Tourenski 17/18
579,00 € statt 649,95 €
  • 169cm
  • 177cm
  • 183cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Free Touring Ski mit größtmöglicher Vielseitigkeit

Salomon S-Lab X-Alp Tourenski 17/18
Salomon S-Lab X-Alp Tourenski 17/18
699,00 €
  • 158cm
  • 164cm
  • 170cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Sehr leichter Tourenski für Rennen und aufstiegsorientierte Tourengeher

10%
Völkl Kinder Mantra Freerideski 17/18
Völkl Kinder Mantra Freerideski 17/18
199,00 € statt 219,95 €
  • 118cm
  • 128cm
  • 138cm
  • 148cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Vielseitig einsetzbarer Freeride Ski für Kinder und Jugendliche

10%
Salomon MTN Explore 95 Tourenski 17/18
Salomon MTN Explore 95 Tourenski 17/18
539,00 € statt 599,95 €
  • 169cm
  • 177cm
  • 184cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Abfahrtsorientierter Freerideski für kurze Schwünge im Powder

27%
K2 Kinder Pinnacle 84 Jr Ski 17/18
K2 Kinder Pinnacle 84 Jr Ski 17/18
169,00 € statt 229,95 €
  • 119cm
Auf Lager, Lieferzeit 5-10 Tage

Vollwertiger Freeride Ski für Kiinder und Jugendliche

20%
BLIZZARD Zero G 108 Tourenski 17/18
BLIZZARD Zero G 108 Tourenski 17/18
599,00 € statt 749,95 €
  • 171cm
  • 185cm
  • 192cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Breiter, leichter Touringski, der auch im Poder eine gute Form macht

39%
BLIZZARD Zero G 85 Tourenski 17/18
BLIZZARD Zero G 85 Tourenski 17/18
399,00 € statt 649,95 €
  • 164cm
  • 171cm
  • 178cm
  • 185cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Absolut leichter Tourenski mit bestechender Abfahrtsperformance

15%
Scott Kinder Scrapper Jr Freerideski 17/18
Scott Kinder Scrapper Jr Freerideski 17/18
254,96 € statt 299,95 €
  • 152cm
  • 172cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Jugend Freerideski, der er mit jedem Terrain aufnimmt

Black Crows Navis Freebird 102 Tourenski 17/18
Black Crows Navis Freebird 102 Tourenski 17/18
699,00 €
  • 179cm
Auf Lager, Lieferzeit 1-3 Tage

Leichter, breiter Tourenski, der sich auch hervorragend für tiefe Powderhänge eignet

Black Crows Camox Freebird 97 Tourenski 17/18
Black Crows Camox Freebird 97 Tourenski 17/18
669,00 €
  • 171cm
Auf Lager, Lieferzeit 5-10 Tage

Genialer Freeride-Touringski, mit hervorragendem Gewicht und perfekten Abfahrtseigenschaften

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Tourenski Kaufberatung: Über Breite, Länge, Gewicht und Rocker

Skitourengehen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Trend gemausert. Das Angebot an tauglichem Material nimmt dadurch stetig zu. Gerade im Bereich der Tourenski ist die Auswahl mittlerweile riesig, jeder Skitourengeher sollte einen passenden Ski für sich finden. Aber, das vielfältige Sortiment kann auch überfordern. Unsere Kaufberatung Tourenski klärt zunächst die wichtigsten Fachbegriffe, um Unterschiede zwischen den Modellen zu erkennen. Über das geplante Einsatzgebiet findet Ihr im zweiten Schritt die passende Ski-Kategorie bzw. die richtige Breiten-Klasse. Für die Punktortung Eurer neuen Tourenski haben wir abschließend Längenempfehlungen zusammengefasst.

Zum Tourenski in drei Schritten:

  1. Grundlagen und Überblick verschaffen
  2. Ski-Kategorie bestimmen (Breite)
  3. Die richtige Ski-Länge auswählen

Schritt 1: Tourenski Grundlagen

Tip-Rocker, Holzkern, 15er-Radius?! Ohne Fachjargon kommt leider kaum eine Sportart aus. Die wichtigsten Begriffe und Basics für die Auswahl eines (Touren)ski haben wir hier kurz zusammengefasst.

Taillierung und Radius

Die Taillierung gibt Auskunft über die Form des Skis: Seit der Carving-Revolution sind auch Tourenski an der Schaufel am breitesten, in der Mitte am schmalsten und am Skiende meist geringfügig schmaler als an der Schaufel. Daraus ergibt sich der Radius. Das Maß entspricht dem Radius jenes (gedachten) Kreises, an den sich die Taillierung des Skis anlegen lässt.

Ein kleinerer Radius bedeutet, dass beim Carven auf der Kante kleinere Kurven leichter fallen. Bei Tourenski ist das zugegebenermaßen weniger interessant, doch auch abseits der Pisten gilt: Ein Ski mit kleinerem Radius ist einfacher zu drehen, fühlt sich aber auch nervöser an. Gerade in ungünstigem Schnee wie Bruchharsch führt ein kleiner Radius auch zu etwas hakeligem Fahrverhalten. Tourenski haben daher meist einen mittelgroßen Radius, je nach Länge zwischen 15 und 20 Meter.

Vom federleichten Rennpommes zur dicken Powderwaffe: Tourenski gibt's in den vielfältigsten Varianten. Die richtige Breite bestimmt der Einsatzzweck, die optimale Länge variiert je nach Ski-Klasse.
Vom federleichten Rennpommes zur dicken Powderwaffe: Tourenski gibt's in den vielfältigsten Varianten. Die richtige Breite bestimmt der Einsatzzweck, die optimale Länge variiert je nach Ski-Klasse.

Vorspannung und Rocker

Full Rocker, Tip&Tail Rocker oder Tip Rocker? Alle Formen habe ihre Vor- und Nachteile. | Foto: Völkl
Full Rocker, Tip&Tail Rocker oder Tip Rocker? Alle Formen habe ihre Vor- und Nachteile. | Foto: Völkl

Liegt ein Ski flach auf dem Boden, berührt der Belag den Untergrund an nur zwei Punkten. Diese Kontaktpunkte befinden sich bei klassischen Ski recht nahe an der Schaufel bzw. dem Skiende. Im mittleren Bereich, unterhalb der Skibindung, bedingt die Vorspannung einige Millimeter Luft. Ist ein Kontaktpunkt deutlich in Richtung Skimitte versetzt, spricht man von einem Rocker. So ist die Schaufel eines Skis gerockert, wenn der Kontaktpunkt 20 Zentimeter in Richtung Skimitte versetzt ist.

Ein Rocker bringt vor allem mehr Auftrieb in weichem Schnee, hat aber auch Vorteile bei der Steuerung. Der Ski lässt sich durch die verkürzte effektive Kantenlänge gerade bei langsamerer Fahrweise leichter andrehen und auch bei schwierigen Bedingungen einfacher fahren. Angesichts dieser Vorteile verwundert es nicht, dass heutzutage fast jeder Ski einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Rocker im Schaufelbereich hat. Einziger Nachteil: in harten (pistigen) Verhältnissen fährt sich der Ski kürzer, je stärker der Rocker ausgeprägt ist. Eine Schaufel mit starkem Rocker kommt zudem auch etwas leichter ins Flattern.

  • Full Camber: kassisch gebogene Ski mit Auflagepunkten an beiden Skienden, keine Aufbiegung. Hoher Druck an der Schaufel, laufruhig. Ski folgt gern dem durch die Taillierung vorgegebenen Radius.
  • Tip-Rocker: Ski vorne aufgebogen. Die variable Kantenlänge an der Schaufel erleichtert das Drehen, die verbleibende Vorspannung in Skimitte und hinten gibt Führung.
  • Tip- und Tail-Rocker: Vorn und hinten aufgebogen. Durch die variable Kantenlänge besonders wendig, agil und stabil.
  • Full-Rocker: Ski sind über die gesamte Länge aufgebogen, Auflagepunkte sind nahe an der Bindung. Dadurch entsteht eine sehr kurze Kantenlänge, die große Skibreiten fahrbar macht.

Aufbau und Fahreigenschaften

Beim Aufbau von Tourenski ist allgemein Gewichtsparen angesagt. Bei Kanten, Belag und Topsheet sind meist nur wenige Gramm zu holen, weswegen es schnell ans eingemachte geht: den Skikern. Dieser wird bei Tourenski häufig aus sehr leichtem Holz (z.B. Paulownia oder Balsa), aus Kunststoff-Schaum oder einer Kunststoff-Waben-Konstruktionen hergestellt. Im Ober- und Untergurt verwenden die Hersteller besonders leichtes Fiberglas und Karbon anstelle von Fiberglas und Metall. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Fahreigenschaften, die allerdings schwer zu generalisieren sind. Unterschiede zu Alpin- und Freerideski sind gerade bei weniger auf Gewicht getrimmten Skimodellen fast nicht mehr spürbar - aber eben nur fast ...

Durch den leichten Aufbau sind Tourenski weniger aggressiv zu fahren, was man gerade im harten Schnee oder auf Skipisten bemerkt. Die Kraftübertragung und auch der Kantengriff sind etwas weniger direkt. Außerdem werden Schläge etwas weniger gedämpft und das Speedlimit liegt meist unter dem vergleichbarer Alpin- oder Freerideski. In der Regel erkauft man sich mit einem höheren Skigewicht auch bessere Fahreigenschaften. Aber, es gibt auch leichte Modelle, die - meist aufgrund einer aufwändigen Karbon-Konstruktion - eine Ausnahme darstellen. Leider sind genau diese Tourenski, wie zum Beispiel die Movement X-Series oder die Völkl V-Werks BMT Serie eine Ecke teurer als andere Modelle.

Schritt 2: Ski-Kategorie finden und Breite einschränken

Aufstiegs- und fitnessorientierte Skitourengeher: Ski für Speed-Touring

Bewältigst Du gerne lange und auch sehr lange, oft auch technisch schwierige Aufstiege? Bist Du häufig auf mehrtägigen Skidurchquerungen unterwegs? Gehst Du viele Skitouren zu Trainingszwecken, unter anderem auch auf Skipisten? Nimmst Du sogar an Skitouren-Wettkämpfen teil? Dann ist ein Ski aus der Speed-Touring-Kategorie für Dich interessant. Diese Tourenski sind für heutige Verhältnisse mit unter 80 Millimeter in Skimitte zwar relativ schmal, dafür aber auch wirklich leicht. "Richtig leicht" heißt unter zwei Kilogramm, häufig bringt ein Paar sogar weniger als 1.600 Gramm auf die Waage. Der Fischer Alpattack wiegt bei 161 Zentimeter Länge sogar nur 1.200 Gramm (pro Paar), also etwa die Hälfte eines "normalen" Tourenskis.

Tourenski fürs Speedtouring sind in der Regel schmal und extrem leicht. | Foto: Dynafit
Tourenski fürs Speedtouring sind in der Regel schmal und extrem leicht. | Foto: Dynafit

Für einen schnellen und sicheren Aufstieg ist bei Speed-Touring-Ski nicht nur das geringe Gewicht von Vorteil. Auch die schmale Bauweise ermöglicht einen hohen Druck auf die Kante und damit präzises Gehen. Moderne Speed-Touring Ski funktionieren auch bei der Abfahrt erstaunlich gut, können aber natürlich nicht ganz mit schwereren und breiteren Modellen mithalten. Gerade in frischem Pulverschnee ist der Auftrieb konstruktionsbedingt gering. Bei schwierigen Schneebedingungen wie Bruchharsch ist eine gute Abfahrtstechnik gefragt. Dann können die Ski dem Fahrer einiges abverlangen. Trotzdem sind schmale Tourenski nicht ausschließlich für Skitourenrennen und fürs Training interessant. Auch für abgelegene Gipfel oder Expeditionen, bei denen es auf jedes Gramm ankommt und das Skifahren nur Mittel zum Zweck ist, sind sie gut geeignet.

Klassische Skitourengeher: Ski für Allround-Touring

Du gehst Skitouren aufgrund des Ski- und Gipfelerlebnisses und willst die Abfahrt im freien Skiraum genießen? Du lässt Dich nicht von widrigen Schneeverhältnissen abschrecken und gehst durchaus mal längere Touren? Du willst einen Ski für alle Bedingungen und nicht jeden Tag neu überlegen, welcher Ski heute zum Einsatz kommt? Dann die Kategorie Allround-Touring für Dich perfekt. Die Alleskönner-Tourenski sind in der Mitte 80 bis 90 Millimeter breit und haben meist einen mäßig ausgeprägten Tip-Rocker. Dadurch fahren sie sich in tiefem Powder ebenso solide und verhältnismäßig einfach, wie auf zischendem Frühlingsfirn oder in üblem Bruchharsch (ok, einfach ist da relativ). Auch beim Aufstieg fallen sie nicht zu sehr ins Gewicht.

Einer für alles: Allround-Tourenski sind für viele Einsatzmöglichkeiten bereit ... | Foto: Salewa/Hansi Heckmair
Einer für alles: Allround-Tourenski sind für viele Einsatzmöglichkeiten bereit ... | Foto: Salewa/Hansi Heckmair

Allround-Touringski machen von der typischen Tagesskitour über das Pisteln im Skigebiet mit der Familie bis hin zur Haute Route alles mit. Es ist also nicht verwunderlich, dass es sich hier um die meistverkaufte Ski-Klasse auf dem Tourenski-Markt handelt. Praktisch jeder Hersteller ist in diesem Segment mit mindestens einem Modell vertreten. Typische Vertreter sind - um nur einige zu nennen - Fischer Transalp 88, Dynastar Cham 2.0 87, K2 Wayback, Movement Vertex oder Völkl Inuk.

Abfahrtsorientierte Freerider: Ski für Freeride Touring

Dir ist vor allem die Abfahrt wichtig, am besten in möglichst unverspurtem, tiefem Pulverschnee? Du gehst Skitouren häufig aus dem Skigebiet heraus und wenn es dem Abfahrtsspaß dient, trägst Du auch bei längeren Aufstiegen gerne mehr Gewicht am Fuß? Dann bist du in bei den Freeride-Touring-Ski zuhause. Bei den dicken Tourenski handelt es sich noch immer um leichte Ski, die mit einem Gewicht von bis zu vier Kilo pro Paar noch relativ gut bergauf bewegt werden können. Im Aufstieg merkt man das natürlich, aber man kann - die entsprechende Fitness vorausgesetzt - auch mit einem Freeride-Touring-Ski lange Skitouren oder Skidurchquerungen bewältigen.

"Sind das an Deinen Füßen Ski oder sind das zwei Snowboards ?" - Freerideski schwärmen vor allem für POW! | Foto: Völkl/Adam Clark
"Sind das an Deinen Füßen Ski oder sind das zwei Snowboards ?" - Freerideski schwärmen vor allem für POW! | Foto: Völkl/Adam Clark

Neben einer merklich höheren Breite (größer als 90 Millimeter in der Mitte) weisen sie häufig auch einen ausgeprägteren Rocker auf. Man merkt sofort, dass Freeride-Tourenski weichen, tiefen Powder mögen. Das bedeutet aber nicht, dass sie in anderen Schneearten fehl am Platz sind. Auch in Bruchharsch oder Frühjahrssulz fahren sich breite Ski hervorragend - und das nicht nur von Experten. Auch Einsteiger tun sich mit einem Freeride-Touring-Ski im Powder oft leichter und haben so mehr Spaß. Abstriche muss man, im Vergleich zu den "richtigen" Freerideski, meist auf der Piste, im zerfahrenen Gelände oder bei wirklich harten Verhältnisse machen. Dort macht sich der leichtere und oft etwas weichere Aufbau der breiten Freeride-Tourer negativ bemerkbar.

Die Tourenski in der Kategorie Freeride-Touring sind recht vielfältig. Die Palette reicht von noch recht allroundigen Modellen mit unter 100 Millimeter in der Mitte, wie etwa dem Movement Shift, Fischer Hannibal 94 oder Atomic Backland 95 bis zu deutlich breiteren Powderspezialisten wie dem Scott Cascade 110 oder dem Völkl Nunataq.

Schritt 3: Die richtige Skilänge

Längenempfehlung für Tourenski: Dem Einsatzzweck entsprechend werden Speed-Touring Ski recht kurz gefahren, meist deutlich unter der Körpergröße des Tourengehers. Allround-Touring Ski wählt man in der Regel etwas länger, jedoch ebenfalls unter Körpergröße. Zu beachten ist, dass sich ein Ski mit ausgeprägtem Rocker beim Abfahren verhältnismäßig kurz anfühlt und daher auch etwas länger gefahren werden kann. Dies gilt natürlich umso mehr für Skimodelle aus der Kategorie Freeride-Touring. Je nach Geschmack und Spitzkehrentechnik können sie durchaus auch in Körpergröße gefahren werden, um den Auftrieb in tiefem Pulverschnee zu steigern und etwas mehr Stabilität bei High-Speed-Turns zu erreichen.

Tourenski-Set: Das gesamte Ausrüstungspaket muss stimmen

Abschließend sei noch erwähnt, dass natürlich auch Tourenskischuh und Bindung zur ausgewählten Ski-Kategorie passen sollten. Es ist zwar nicht unmöglich mit einem ultraleichten Vollcarbon-Skitourenschuh einen Freeride-Touring-Ski zu fahren, der Sinn lässt sich aber anzweifeln. Ebensowenig wird eine schwere Rahmenbindung auf einen Speed-Touring-Ski Freude bereiten.

Weitere Kaufberatungen für Skitourengeher

Nicht zuletzt: Auch Felle und Harscheisen gehören zur jeder Skitourenausrüstung und müssen natürlich in ihrer Form und Breite zum Ski passen. Deshalb wird beim Umstieg auf einen neuen Tourenski oft auch neues Zubehör notwendig.

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