Tuber, Autotuber und Halbautomaten: Kaufberatung Sicherungsgeräte

Welche Sicherungsgeräte gibt es fürs Klettern? Was ist der Unterschied zwischen Tube, Autotube und Halbautomat? Und für welchen Einsatzbereich verwendet man welches Sicherungsgerät? Unsere Kaufberatung hilft weiter. Weiterlesen

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Tuber, Autotuber und Halbautomaten: Kaufberatung Sicherungsgeräte

Was ist ein Sicherungsgerät?

Sicherungsgeräte und deren richtige Bedienung sind elementare Bestandteile der Sicherungskette. | Foto: Red Chili
Sicherungsgeräte und deren richtige Bedienung sind elementare Bestandteile der Sicherungskette. | Foto: Red Chili

Der Name verrät es schon: Ein Sicherungsgerät ist beim Klettern zuständig für die Bremsunterstützung bei der Seilsicherung. Deshalb wird es auch etwas umständlich als "Bremsgerät" bezeichnet. Durch das Blockieren - sprich Festhalten - des Sicherungsseils durch den Sicherer wird ein möglicher Sturz des Kletternden gehalten. Außerdem kann der Kletterer durch die Bremswirkung des Sicherungsgeräts kontrolliert abgelassen werden.

In den vergangenen Jahren hat sich viel getan bei den Sicherungsgeräten. Inzwischen lassen sich - neben der Basis-Variante der HMS-Sicherung - drei verschiedene Typen unterscheiden: Tuber, Autotuber und Halbautomat. Daneben gibt es Abseilgeräte, die vor allem fürs Abseilen konzipiert sind. Sicherungsgeräte werden an der Zentralschlaufe des Klettergurts mit einem entsprechenden Karabiner fixiert. Hier sorgt nur die Kombination von passender Ausrüstung, Einsatzbereich und Wissen für Sicherheit.

Typen von Sicherungsgeräten oder: Wie funktioniert ein Sicherungsgerät?

Derzeit lassen sich vier verschiedene Typen von Sicherungsgeräten unterscheiden:

  • HMS - klassische Sicherung mittels Halbmastwurf-Knoten durch einen HMS-Karabiner
  • Tuber - Sicherungsgerät ohne Blockierfunktion
  • Autotuber - Sicherungsgerät mit Blockierfunktion; Handling ähnelt Tuber
  • Halbautomat - Sicherungsgerät mit karabinerunabhängiger Blockierfunktion; Handling unterscheidet sich von Tube-Sicherung

Jeder dieser Typen hat spezifische Vorteile. Aber es gibt auch jeweils Nachteile, derer man sich als Kletterer bewusst sein muss. Hier gilt es nach den individuellen Einsatzbereichen und Vorlieben abzuwägen.

Halbmastwurf-Sicherung (HMS)

Die HMS-Sicherung gehört zum Kletter-Grundwissen. | Foto: Martin Hanke
Die HMS-Sicherung gehört zum Kletter-Grundwissen. | Foto: Martin Hanke

HMS sind eine praktische und einfache Methode des Sicherns, die man früher mit Tube unter der Kategorie "dynamische Sicherung" zusammengefasst hat. Beide Sicherungstechniken gehören zum Grundwissen der Sicherungstechnik.

Die Halbmastwurf-Sicherung wird seit den 60er-Jahren verwendet und ist immer noch die vielseitigste und materialsparendste Sicherungstechnik. Gemeinsam mit der Tube-Sicherung fällt sie unter die "dynamische Sicherung", d.h. das Sicherungsgerät blockiert im Sturzfall nicht ohne fortdauernde Haltekraft des Sicherers. Das bedeutet, dass (wie bei Tubern auch) fortdauernd erhebliche Hand-Haltekraft des Sicherers aufgebracht werden muss.

Für die Halbmastwurf-Sicherung braucht man nur einen HMS-Karabiner. In diesen wird der Halbmastwurf-Knoten eingelegt und der Karabiner verschlossen (siehe Bild). Egal, ob Vorstieg oder Nachstieg, wie weit ein Sturz ausfallen wird, ob das Kletterseil dick oder dünn ist: der HMS ist universell einsetzbar und gehört zum Einmaleins bzw. dem unbedingten Kletter-Grundwissen.

  • Vorteile: gute Bremswirkung, universell einsetzbar, sehr wenig Materialaufwand (ein HMS-Karabiner)
  • Nachteile: höherer Seilverschleiß/Mantelabrieb, Seilausgeben und -einholen etwas umständlich, Seil neigt bei falscher Anwendung zu starker Krangelbildung
  • Alle HMS-Karabiner bei Bergzeit:

Tube-Sicherung beim Klettern

Das Tube ist wie der HMS eine dynamische Sicherung. Mittels Schraubkarabiner (HMS- oder Ovalkarabiner) wird das Seil ins Tube eingelegt und am Klettergurt in den Sicherungsring gehängt.

Das Tube ist sehr vielseitig einsetzbar. Man kann einen Vorsteigenden mit Einfachseil, Halbseil oder Zwillingsseil sichern (mit doppelläufigen Tubern). Vorteil des Tube ist, dass das Ausgeben und Einholen des Seiles sehr schnell funktioniert, allerdings benötigt man beim Halten eines Sturzes mehr Handkraft. Bei neuen, dünnen Seilen muss man vorsichtig sein, da die Seilreibung im Tube nicht groß ist.

Tipp fürs Erhöhen der Bremskraft: Will man die Reibung im Gerät erhöhen, hängt man einfach einen weiteren Karabiner ins Gerät ein. So lässt sich mehr Bremswirkung erzielen.

Ein Tube ist auch zum Abseilen ideal geeignet, da beide Seilstränge voneinander getrennt werden und sich das Seil danach leichter abziehen lässt.

Tuber sind dabei auch vielfach in Mehrseillängenrouten im Einsatz. Die Stärke von Modellen wie dem DMM Pivot oder des ATC Guide liegen insbesondere darin, dass sie auch als "Platte" mit Blockierfunktion für die Nachstiegssicherung eingesetzt werden können.

  • Vorteile: variable Anwendung mit Einfach-, Halb-, oder Zwillingsseil, seilschonend und dynamische Bremswirkung, schnelles Seilausgeben und -einholen möglich, selbstständiges Abseilen
  • Nachteile: fehleranfällige Sicherungshand-Position, wenig Sicherheits-Reserven, bei neuen und dünnen Seilen braucht man zwei Karabiner im Gerät, damit die Bremskraft ausreicht
  • Welche Geräte gibt es? Tuber gibt es von nahezu allen Kletter-Hardware-Herstellern; Klassiker sind etwa das ATC von Black Diamond oder das Reverso von Petzl.
  • Alle Tuber bei Bergzeit:

Autotube - Tuber mit Blockierfunktion

Sicherungsgeräte wie das Edelrid MegaJul, das Salewa Ergo Belay oder das Mammut Smart ähneln in der Handhabung Tubern. Allerdings besitzen sie eine Blockierfunktion, die bei richtiger Bedienung die Sicherungshand unterstützt.

Wer das Sichern mit einem Tuber beherrscht, tut sich beim Umstieg auf einen Autotuber recht leicht. Denn das Handling unterscheidet sich nur wenig. Hauptunterschied ist meist das Seilausgeben beim Vorstieg. Wichtig ist jedoch (wie bei allen Sicherungsgeräten): Das Bremsseil muss immer von der Bremshand festgehalten werden. Im Gegensatz zu Halbautomaten lassen Autotuber auch etwas Seil durchrutschen.

Der Deutsche Alpenverein sowie der Kletterhallenverband KLEVER empfehlen inzwischen fürs Sportklettern die Verwendung von Sicherungsgeräten mit Blockierfunktion, also Autotubern oder Halbautomaten (siehe unten). Denn diese bieten durch ihre Blockierfunktion zusätzliche Sicherungsreserven.

  • Vorteile: automatische Blockierfunktion bei richtiger Handhabung, einfache Umgewöhnung von Tube-Sicherung, teilweise auch Abseilen möglich
  • Nachteile: Seil läuft teilweise nicht so leicht wie bei normalen Tubern; teilweise karabinerabhängig
  • Welche Geräte gibt es? Hier gibt es inzwischen zahlreiche Geräte verschiedener Hersteller. Eine Übersicht über MegaJul, Ergo Belay, ClickUp, Smart, Fish & Co. bietet unser Marktüberblick Sicherungsgeräte.
  • Alle Autotuber bei Bergzeit:

Halbautomatische Sicherungsgeräte

Der Halbautomat Camp Matik im Einsatz. | Foto: Bene Hirschmann
Der Halbautomat Camp Matik im Einsatz. | Foto: Bene Hirschmann

Merkmal der Halbautomaten ist, dass ein Impuls eine Klemm-Mechanik auslöst, die das Kletterseil blockiert. Dieser Impuls erfolgt durch das Bremshandprinzip (deshalb spricht man von Halb- und nicht von Vollautomaten). Allerdings unterscheidet sich die Handhabung von Halbautomaten von Tubern oder Autotubern. Halbautomaten sind weniger anfällig für fehlerhafte Bremshandpositionen.

Unter den Halbautomaten ist das Grigri von Petzl der Platzhirsch. Im Frühjahr 2017 kommt das Grigri+ nochmals überarbeitet auf den Markt (zum Testbericht des Grigri+). Aber auch Geräte wie das Camp Matik oder das Wild Country Revo (September 2017) bringen frischen Wind in die Sicherungsgeräte-Landschaft. Mehr über die einzelnen Sicherungsgeräte erfährst Du in unseren Testberichten und unserem Marktüberblick.

  • Vorteile: automatische Blockierfunktion (richtige Handhabung vorausgesetzt), geringerer Einfluss der Bremshand-Position, großer Sicherheitspuffer
  • Nachteile: schnelles Ausgeben erfordert teils einiges an Übung (beim Grigri etwa ist das schnelle Seilausgeben nur mit der sogenannten Gaswerk-Methode sicher)
  • Welche Geräte gibt es? Petzl Grigri 2 und Grigri+, Camp Matik, Edelrid Eddy, Wild Country Revo
  • Alle Halbautomatischen Sicherungsgeräte bei Bergzeit:

Der Vorschaltwiderstand Edelrid Ohm

Das Edelrid Ohm ist die Lösung für Seilschaften mit großem Gewichtsunterschied. | Foto: Heli Kotter
Das Edelrid Ohm ist die Lösung für Seilschaften mit großem Gewichtsunterschied. | Foto: Heli Kotter

Das Edelrid Ohm ist die Lösung für Seilschaften mit großem Gewichtsunterschied. Das Ohm ist ein zusätzlicher mechanischer Widerstand, der in den Seilverlauf eingebaut werden kann.
Galt bisher die Faustregel, dass der Kletterer im Vorstieg maximal das 1,2-fache des Sicherers wiegen darf, kann man mit dem zwischengeschalteten Ohm bis zu 30 Kilo hinzurechnen. Es handelt sich also nicht um ein Sicherungsgerät, sondern um einen Zusatz zum Sicherungsgerät.

Abseilgeräte fürs Klettern

Der Klassiker unter den Abseilgeräten ist der Abseilachter. Das Sichern mit dem Achter ist aufgrund der sinnvolleren Alternativen wie Tuber, Autotuber und Halbautomaten inzwischen aus der Mode gekommen.

Dazu kommen Geräte wie das DMM Catch oder das Petzl Stop, die insbesondere bei Bergrettung und Höhlenkletterern im Einsatz sind.

Alle Abseilgeräte bei Bergzeit:

Welche Sicherungsgeräte gibt es für die verschiedenen Spielarten des Kletterns?

Welches Sicherungsgerät ist das richtige? das hängt vom Einsatzbereich ab. | Foto: Edelrid
Welches Sicherungsgerät ist das richtige? Das hängt vom Einsatzbereich ab. | Foto: Edelrid

Für die verschiedenen Spielarten des Kletterns gibt es jeweils spezialisierte Sicherungsgeräte. Diese Geräte sind am Wichtigsten:

  1. Bouldern: Das Sicherungsgerät nennt man Crashpad - alle Infos findest Du in unserer Kaufberatung Bouldermatte.
  2. Sportklettern (Kletterhalle und -garten, Indoor/Outdoor): Hier haben sich Autotuber und Halbautomaten inzwischen durchgesetzt. Sie bieten die meisten Sicherheitsreserven und sind auch beim Ausbouldern sehr angenehm.
  3. Alpinklettern: Hier wird in der Regel mit Doppelseil-Technik geklettert - entsprechend muss auch das Sicherungsgerät ausgelegt sein. Hier kommen entweder Alpin-Tuber wie das DMM Pivot, das Mammut Bionic Alpine Belay oder halbseilgeeignete Autotuber wie das Edelrid MegaJul oder das Mammut Smart Alpine zum Einsatz.
    Wichtig: Hier sind Kenntnisse im Standplatzbau und Sicherungskenntnis unbedingt erforderlich.

Fazit zum Thema Sicherungsgeräte

Prinzipiell lassen sich vier verschiedene Typen an Sicherungsgeräten unterscheiden: HMS, Tube, Autotube und Halbautomatische Sicherungsgeräte. Hinzu kommen Spezialgeräte fürs Abseilen oder für Seilschaften mit einem erheblichen Gewichtsunterschied zwischen Kletterer und Sicherer (Unterschied größer als 25 Prozent). Hier gilt die Faustregel: Ist der Sicherer etwas leichter als der Kletterer, sollte man auf Autotuber zurückgreifen. Diese lassen im Sturzfall noch etwas Seil durchlaufen - was den Sturz etwas weicher macht. Halbautomaten dagegen machen einfach zu.

Auch wenn DAV und KLEVER Autotuber oder Halbautomaten empfehlen: auch die Sicherung mit Tube oder HMS hat ihre Berechtigung und ist etwa im alpinen Gelände angebracht und angemessen. Damit die Geräte auch in diesem Gelände sicher beherrscht werden, muss der Umgang mit ihnen regelmäßig präsent gehalten und geübt werden.

Denn in allen Bereichen gilt: Das Sicherungsgerät ist nur so fähig wie der Mensch, der es bedient. Deshalb ist es unerlässlich, die Handhabung von Sicherungsgeräten systematisch zu erlernen und von Dritten regelmäßig überprüfen zu lassen. Fehler können mit Autotubern genauso passieren wie mit Halbautomaten - und gegen diese Fehler helfen nur Partnercheck und selbstkritischer Umgang mit den eigenen Fertigkeiten.

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