Trinkrucksäcke (81 Artikel)

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Ein separates Trinkblasenfach sowie Ausgänge und Führungsschlaufen für den Schlauch eines Trinksystems sind heute bei nahezu allen Rucksäcken Teil der Standardausstattung. "Wer das nicht will, muss schon gezielt nach Modellen ohne diese Features suchen", sagt Bergzeit Rucksack-Experte Alex Bell. Allerdings, warum sollte man? Allein die Möglichkeit, ein Trinksystem in den Bike-, Kletter- oder Trekkingrucksack zu integrieren und ihn so zum "Trinkrucksack" zu machen, ist ein nützlicher Vorteil, der bei modernen Rucksäcken weder die Funktionalität einschränkt noch nennenswert ins Gewicht fällt.

Keine Pause gefällig? Ein Trinksystem funktioniert auch ohne Stopp

 

Nicht umsonst rüsten daher immer mehr Outdoorsportler jeglicher Disziplinen bei ihren Rucksäcken eine herausnehmbare Trinkeinheit nach. Egal ob beim Biken, Laufen, Wandern, Skitourengehen oder auch Motorradfahren - Trinkrucksäcke machen Flüssigkeit jederzeit verfügbar, ohne dass man dafür eine Pause einlegen muss. "Zusätzlich wird man durch den jederzeit sichtbaren Schlauch auch ans Trinken erinnert", sagt Alex, "im besten Fall tut man das dann auch öfter und erhöht so seine individuelle Leistungsfähigkeit auf Tour."

Bei den meisten Rucksackmodellen wird das Flüssigkeitsreservoir (Trinkblase) im Innenraum in ein eigens dafür vorgesehenes Fach eingehängt oder einfach eingesteckt. Üblicherweise liegen Trinkblasenfächer nah am Rücken, um das Gewicht der Flüssigkeit nahe am Körperschwerpunkt zu halten. Ein flexibler Schlauch, der vom Reservoir durch spezielle Trinkschlauch-Öffnungen an die Außenseite führt, macht - in Kombination mit einem tropffreien Ventil - das Trinken unterwegs jederzeit unkompliziert möglich. Man muss dafür weder den Rucksack abnehmen, noch die Handschuhe ausziehen oder einen Verschluss aufschrauben. Je nach Rucksack-Hersteller sorgen unterschiedliche Haltesysteme am Rucksackträger dafür, dass der Schlauch nicht lästig herumbaumelt.

Trinkrucksack vs. Trinksystem: Eine Frage der Definition

In der Praxis kann heute bis auf wenige Ausnahmen, zum Beispiel einige Lawinenrucksäcke und einfache Daypacks, nahezu jeder Rucksack zum Trinkrucksack werden. Fachlich gilt der Begriff "Trinkrucksack" für Rucksäcke, die standardmäßig mit einem Trinksystem ausgestattet sind und die das ungehinderte Trinken als Kernfunktion des Gesamtkonzepts verstehen. "Ein Beispiel sind die Mountainbike-Rucksäcke Mule und Hawg von Camelbak", so Alex. "Die Trinkeinheit ist bei derartigen Modellen im Lieferumfang enthalten und muss nicht zusätzlich gekauft werden." Trinkrucksäcke gibt es mittlerweile für unterschiedliche Einsatzzwecke, etwa Bike-Modelle oder spezielle Trinkrucksäcke für Läufer. "Allen gemeinsam ist in der Regel ein relativ geringes Gesamtvolumen und eine zweckmäßige Ausstattung, die in erster Linie auf gepäckarme Tagestouren ausgelegt ist."

Laufen mit Trinkrucksack

 

Vor allem wenn es darum geht, leicht, schnell und unkompliziert unterwegs zu sein, etwa beim Laufen oder Trailrunning, gilt oft das Motto "weniger ist mehr", das auch für viele Trinkrucksäcke passt. In der Regel kommen speziell beim Laufen Trinkrucksäcke erst auf längeren Distanzen oder im anspruchsvollen Gelände zum Einsatz, wenn ein Trinkgürtel nicht ausreicht oder zu unhandlich ist. "Wichtigstes Kriterium ist dabei der Tragekomfort, schließlich soll der Trinkrucksack den Läufer unterwegs nicht behindern oder gar einschränken, zum Beispiel indem er bei jedem Schritt mitwackelt und so den Rücken belastet. Empfehlenswert sind Rucksäcke, die angenehm nah am Körper sitzen, sich gut anpassen lassen und mit minimalem Volumen auskommen, zum Beispiel der 340 Gramm leichte Tempo 5 von Gregory."

Trinkrucksäcke für Läufer bieten meist kaum mehr Platz, als für die herausnehmbare Trinkblase nötig ist. Ein kleines Zusatzfach für Handy, Schlüssel und Notfallgroschen - das war's in Sachen "Zusatzfeatures". Mountainbike-Rucksäcke sind hingegen neben etwas mehr Stauraum auch mit Halterungen für Helm und Schoner, einer Regenhülle und Reflektoren ausgestattet. Ungeachtet der Aktivität erfreuen sich leichte Trinkrucksäcke übrigens auch bei Motorradfahrern wachsender Beliebtheit, da einfach erreichbare Flüssigkeit auch auf dem motorisierten Bike ein echter Komfortgewinn ist.

Trinkblase, -schlauch, Ventil: Ein Prinzip, viel Auswahl

Geht es im Anschluss an die Wahl des passenden Trinksystems, stellt sich zunächst die Frage nach dem benötigten Fassungsvermögen des Reservoirs: Wie groß soll die Trinkblase sein? Abhängig von den geplanten Touren hängt dies vom individuellen Tagesbedarf und den Nachfüllmöglichkeiten unterwegs ab, etwa wenn keine Hütten oder Trinkwasserquellen in der Nähe sind.

"Hochwertige und damit empfehlenswerte Trinksysteme bestehen aus geruchs- und geschmacksneutralem Kunststoff und sind frei von BPA (Bisphenol A), PVC (Polyvinylchlorid) sowie Phatalaten", sagt Alex Bell. "Das Material sollte eine glatte Oberfläche bieten, um Verschmutzung zu vermeiden, resistent gegenüber Schimmelbildung und antibakteriell sein." Ein Pluspunkt in Sachen Hygiene ist zudem ein zerlegbares Mundstück, dessen Teile getrennt gereinigt werden können. Eine aufsteckbare Schutzkappe verhindert, dass bei Lagerung und Transport Schmutz auf das Mundstück gelangt.

Funktionelle Unterschiede bei Trinksystemen gibt es vorwiegend beim Verschluss des Beutels: "Eine große Öffnung über die gesamte Beutelbreite erleichtert das Reinigen und vor allem das vollständige Trocknen der Trinkeinheit. Schraubverschlüsse lassen sich sehr einfach befüllen." Manche Hersteller bieten Modelle mit beiden Varianten an (zum Beispiel Source WXP).

Trinksystem nachrüsten im Skitouren- oder Trekkingrucksack

"Wer länger zu Fuß oder per Bike unterwegs ist oder einen Trinkrucksack für spezialisierte Einsätze sucht, etwa zum Klettern, Trekking oder Skitourengehen, richtet sich bei der Modellwahl zunächst am besten nach den üblichen Kriterien beim Rucksackkauf: Einsatzzweck, Volumen, Rückenlänge (Damen-/Herrenmodelle) und Komfortmerkmale wie Rückensystem, Gewicht und Ausstattung bestimmen die Auswahl der 'Transporthülle'", so der Rucksackexperte. Da, wie eingangs erwähnt, nahezu jedes moderne Rucksackmodell mit einem Trinksystem nachgerüstet werden kann, ist die Auswahl ebenso umfangreich wie vielfältig. "Gute Beratung und Probetragen im Fachgeschäft, ein Chat mit dem Bergzeit Serviceteam oder unsere Kaufberatung Trekkingrucksack helfen bei der Modellsuche."


Nachfüllen ohne Auspacken? Geht!
 

"Besonders praktisch sind Trinksysteme, die man befüllen kann ohne das Reservoir zu demontieren. So lässt sich die Flüssigkeit quasi 'on-the-go' auffüllen", sagt Alex Bell. Ein Beispiel dafür ist das Source Ultimate Hydration System bei dem ein mitgelieferter Universal-Wasserhahn-Adapter ein rasches Wiederbefüllen über den Schlauch ermöglicht. Auch die Quick-Connection von Source geht in diese Richtung. Hier muss zwar die Blase zum Befüllen entnommen werden, nicht jedoch der Schlauch. Das System lässt sich auch in gefülltem Zustand tropffrei voneinander trennen.

Wer das Trinksystem für besonders bewegungsintensive und schnelle Sportarten benötigt, freut sich über eine unterteilte Trinkblase. Je nach Hersteller sorgt hier eine Ringform oder eine einfache Trennwand für Ruhe im Reservoir, lästiges "Geschwabbel" wird deutlich reduziert. Wer nach dem Befüllen die verbleibende Luft aus der Blase drückt, verhindert zudem, dass das System unterwegs gluckert und gluckst.

Beim Ventil handelt es sich nahezu bei allen Herstellern um ein so genanntes Beißventil, das sich unter sanftem Druck durch die Zähne öffnet und das Trinken ermöglicht. Technische Feinheiten wie das Angled-Storm-Valve von Source sorgen für einen verbesserten Durchfluss, andere Systeme bieten zusätzlich eine Sicherheitsverriegelung (zum Beispiel Drehverschluss) für den Transport.

Tipps für den Umgang mit Trinksystemen

  • Trinksystem reinigen: Um ein Trinksystem möglichst lange nahe am Originalzustand zu halten, lohnt es sich, gleich beim Kauf in ein passendes Reinigungsset samt Reinigungsbürste zu investieren. Zum Beispiel mit dem Hydraulics Cleaning Kit von Osprey können Trinksysteme nach Gebrauch optimal gesäubert und getrocknet werden.
  • Einsatz im Winter: Wer seinen Rucksack auch bei frostigen Touren im Einsatz hat, kann seine Trinkblase mit nützlichem Zubehör für den Trinkrucksack winterfest machen. Deuter hat hierfür zum Beispiel eine Schlauchisolation sowie eine Thermo-Tasche im Sortiment, die für den Deuter Steamer bzw. den baugleichen Source Widepack optimal geeignet sind. Warmer Tee am Skitourengipfel ist damit auch mit Trinksystem kein Problem, im Sommer hält die Tasche das Getränk angenehm kühl. Thermoschläuche und Schlauchcover zum Schutz vor Vereisung gibt's auch von Camelbak und Source.
  • Reparatur und Ersatzteile: Grundsätzlich lohnt es sich, beim Kauf eines Trinksystems auch auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu achten. Hier bieten fast alle Markenhersteller ein umfangreiches Sortiment an nachrüstbaren Trinkventilen, Ersatz- und Wechselschläuchen.
  • Weitere Tipps? Gern könnt Ihr Eure Tipps im Kommentarfeld unten posten!

Mehr zum Thema Rucksäcke gibt's im Bergzeit Magazin