Trekkingzelte (140 Artikel)

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Wie finde ich die richtige Zeltgröße?

Bevor Du ein Trekkingzelt kaufst, musst Du Dir die Frage nach der Größe sowie Anzahl der Personen stellen, die im Zelt schlafen möchten. Auch Dein Gepäck solltest Du bei der Frage berücksichtigen.

Bei der Angabe der Personenanzahl sind die Hersteller sehr direkt. So werde in einem 2-Personen-Zelt wie dem MSR Access 2 maximal zwei Personen bzw. zwei Isomatten Platz finden. Hättest Du es gerne etwas geräumiger oder hast Du viel Gepäck dabei, kannst Du eine fiktive Person dazu addieren, also ein 3-Personen-Zelt wählen wie das MSR Elixir 3.


Tipp: Ein größeres Zelt bedeutet zwar mehr Gewicht und ein größeres Packmaß. Diese Unterschiede sind zwischen einem 2- und einem 3-Personen-Zelt jedoch noch nicht so groß. Bei einer größeren Gruppe kannst Du Innenzelt, Außenzelt, Zeltboden, Gestänge und Heringe auf mehrere Rucksäcke verteilen.

Wichtig sind auch die Wetterbedingungen. Wenn Du auf Deiner Tour mit durchgängig schlechtem Wetter rechnest, macht das Plus an Platz ebenfalls Sinn. Dies kann einem Lagerkoller vorbeugen und Du hast Platz, um auch mal im Zelt zu kochen.

Zelte für große Personen

Große Personen haben oft das Problem, ein passendes Zelt zu finden. Zwischen Kopf und Zeltwand sowie zwischen Zehenspitzen und Zeltwand sollte noch genügend Luft sein, um nicht an diese während des Schlafs zu stoßen. Kuppelzelte sind meist recht kurz gehalten und hier weniger geeignet. Jedoch bieten viele Tunnelzelte wie das Tatonka Alaska 3 DLX mit einer Länge von 235 Zentimetern und mehr genügend Luft und sind somit für große Personen perfekt geeignet.

Welche Zeltkonstruktion wähle ich?

Die Zeltkonstruktion ist neben der richtigen Zeltgröße das Wichtigste, was Du Dir bei einem Neukauf überlegen solltest. Genauer gesagt: Wo, wann und wie willst Du unterwegs sein? Denn je nachdem, ob Du im Sommer oder im Winter, bei gutem oder schlechtem Wetter, ein oder mehrere Tage, im flachen oder im alpinen Gelände unterwegs sein möchtest, bietet der Markt sowohl für den Expeditionsteilnehmer als auch für den Ultraleicht-Trekker eine große Vielfalt an Produkten. Wir geben hier einen kurzen Überblick über die drei Hauptkonstruktionen.

1. Das Kuppelzelt

Kuppel- oder Iglu-Zelte wie das Vaude Campo Compact eignen sich für fast alle Outdoor-Aktivitäten und sind die Allrounder unter den Konstruktionen. Aufgrund der kompakten Form lässt es sich selbst bei begrenzten Platzverhältnissen leicht aufbauen. Einwandige Modelle sind zudem oft besonders leicht. Damit eignen sich diese Trekkingzelte gut für alpine Sommertouren und für die Ultralight-Szene.

Vorteile:

  • leichter Aufbau
  • selbststehend
  • geringes Packmaß
  • Aufbau bei begrenzten Platzverhältnissen
  • geringes Gewicht

Nachteile:

  • oft keine oder kleine Apsiden
  • im Vergleich geringeres Raumangebot
  • für große Menschen häufig zu kurz

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2. Das Tunnelzelt

Tunnelzelte wie das Wechsel Tempest 3 Zero G sind die erste Wahl für Trekker, die gerne länger und bei rauem skandinavischen Wetter unterwegs sein möchten. Richtig aufgebaut stehen diese Trekkingzelte stabil im Wind und bieten das beste Raumangebot. Manche Trekkingzelte, wie die GT-Zelte von Hilleberg, besitzen eine verlängerte Apside und bieten somit genug Platz für Dich, Deine Mitreisenden und das Gepäck. Auch das Kochen mit einem Campingkocher im Trockenen ist somit gefahrlos möglich. Ein beliebter Vertreter ist das Hilleberg Keron 3 GT Zelt.

Einbogen-Konstruktionen sind besonders für Ultralight-Fetischisten interessant. Trekkingzelte wie das Telemark 1 LW Zelt von Nordisk wiegen mit 830 Gramm deutlich unter einem Kilogramm.

Vorteile:

  • gutes Raumangebot
  • große Apsiden
  • windstabil, wenn richtig aufgebaut
  • Ultraleichtversionen erhältlich
  • häufig geeignet für große Personen

Nachteile:

  • nicht freistehend
  • muss gut abgespannt werden

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3. Das Geodätzelt

Diese Zeltform, wie z.B. das MSR Access 3, ist besonders für alpine Wintertouren oder Expeditionen geeignet, jedoch weniger für ausgedehnte Trekkingtouren. Durch die sich mehrfach kreuzenden Gestänge ist diese Bauform besonders windstabil und hält hohen Schneelasten stand.

Vorteile:

  • selbststehend
  • sturmsicher
  • schneelastsicher

Nachteile:

  • schwer
  • großes Packmaß
  • komplizierterer Aufbau

Zu den Geodätzelte bei Bergzeit


Sonderkonstruktion Tarp

Eine Sonderkonstruktion unter den Trekkingzelten ist das Tarp wie das Nordisk Voss 20 SI. Genau genommen handelt es sich hierbei um kein Zelt. Richtig aufgebaut biete es jedoch guten Wetterschutz. Tarps sind sehr leicht und haben ein geringes Packmaß, weshalb es in der Ultralight- und Bushcraft-Szene sehr beliebt ist. Den Aufbau musst Du jedoch vor dem ersten Einsatz üben!

Welche Wassersäule sollte mein Trekkingzelt besitzen?

Häufig wird ein Zelt nach der "besten" Wassersäule gekauft, was streng genommen Unfug ist. Als wasserdicht gilt das Außenzelt ab einer Wassersäule von 1.300 mm, was alle namhaften Hersteller erfüllen. Ein Zeltboden gilt ab einer Wassersäule von 2.000 mm als wasserdicht. Bewegst Du Dich jedoch kniend durch Dein Zelt, wirkt lokal auch mal ein höherer Druck auf den Zeltboden ein. Hier empfiehlt sich die Verwendung einer zusätzlichen Zeltunterlage bzw. Groundsheets, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern. Zusätzlich schützt die Zeltunterlage Dein Zelt vor spitzen Steinen und ähnlichem.

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