Expeditionszelte (13 Artikel)

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Expeditionszelte mit geodätischer Form

Ob meterweise Neuschnee oder wütende Stürme, all das muss ein Expeditionszelt aushalten. Keine Zeltform kann das besser leisten, als das Geodät. Dank mehrerer sich an vielen Stellen überkreuzender Gestängebögen hat es eine hohe Tragelast und knickt auch bei viel Neuschnee nicht ein. Zudem steht es extrem stabil im Wind.

Ebenfalls praktisch: Durch die Bauform bietet das Geodätzelt viel Platz für Mensch und Equipment. Außerdem steht das Geodät quasi von alleine (selbststehend) und kann im Notfall ohne bzw. mit einem Minimum an Zeltheringen aufgebaut werden. Dabei nimmt es verhältnismäßig wenig Platz in Anspruch.

Leichte Expeditionszelte

Es gibt auch Expeditionszelte in Tunnelform. Sie haben den Vorteil, dass sie leicht sind - ein nicht unwesentlicher Faktor auf Expeditionen. Durch die steilen Wände bieten Tunneltzelte zudem viel Raum im Inneren. Achtung: Hier musst Du aber stark darauf achten, wie Du das Zelt im Wind platzierst und dass Du es bestmöglich abspannst.

  • Tipp: Unsere Shop-Filter "Gewicht" hilft Dir dabei, leichte Expeditionszelte zu finden.

Welche Details sind bei Expeditionszelten entscheidend?

Zeltboden

Idealerweise ist der Zeltboden als eine Art Wanne weiter nach oben gezogen, um so besseren Schutz vor Bodennässe zu bieten.

Außen- & Innenzelt

Das Innenzelt selbst ist geschlossen (kein Mesh), was nochmal einen stärkeren Nässeschutz bietet, vor allem aber die Wärme besser im Inneren hält. Aus gleichem Grund wird das Außenzelt bis auf den Boden heruntergezogen. Je weniger Abstand zwischen Zeltwand und Boden, desto weniger Wind und Schnee können darunter geweht werden.

Stauraum

Wichtig ist auch, dass das Zelt genug Stauraum für Equipment bietet und dieses sicher vor dem Wetter bewahrt. Viele und/oder geräumige Apsiden sind hier hilfreich, sei es zum Kochen (auf Belüftung achten!), für das Material oder um den "Wohnraum" zu vergrößern.

  • Hinweis: Idealerweise sollten die Apsiden über Schneelappen gesichert sein, damit kein Schnee unters Zelt geweht wird.

Eingang, Fenster & Belüftung

Dazu ist es sehr angenehm, wenn die Eingänge ins Zelt so gearbeitet sind, dass Du trotz Schneesturm hineinkommst, der Schnee aber draußen bleibt.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Fenster! So kannst Du das Wetter im Blick behalten, ohne jedes Mal aus dem Zelt kriechen zu müssen.

Geschickt platzierte Lüftungen, die keinen Schnee reinlassen, sind außerdem Kennzeichen eines guten Expeditionszeltes. Denn der extreme Unterschied aus tiefen Minusgraden außen und der Wärme innen führt ansonsten zu Kondenswasserbildung und verwandelt das mobile Zuhause in eine Tropfsteinhöhle.

Zeltaufbau

Ein ebenfalls nicht zu vernachlässigender Aspekt: Wie schnell lässt sich das Zelt aufbauen? Gerade wenn der Wind bläst und Du in klobige Handschuhe gezwängt bist, wirst Du dankbar sein, wenn sich alles (z.B. durch ein gekoppeltes Innen- und Außenzelt) in einem Rutsch aufbauen lässt.

Aus welchem Material sind Expeditionszelte?

Auch beim Material gibt es bei Expeditionszelten keine Kompromisse. Sie setzen fast ausschließlich auf hochwertig beschichtetes Rip-Stop Material (Polyamid). Fast logisch, denn ein Riss im Zelt ist das Letzte, was Du gebrauchen kannst. Gleiches gilt auch für das Gestänge, weshalb hier nur hochwertiges Aluminium eingesetzt wird. Im schlimmsten Fall bricht Aluminium nicht, sondern knickt lediglich ein und kann mit einer Reparaturhülse schnell repariert werden.

Geht nicht auch ein preiswerteres Zelt?

Bei allen Kosten, die bei einer Expedition auf Dich zukommen, ist das Zelt das falsche Teil, um daran zu sparen. Das klingt vielleicht etwas provokativ, aber bei allem bisher Gesagten sollte klar sein: Ein Expeditionszelt muss eine Menge leisten (und aushalten). Es ist mehr als nur ein stabileres Trekkingzelt. Sowohl die Ausstattung als auch das eingesetzte Material hat sich bei widrigsten Verhältnissen zu behaupten - im Schneesturm ist das Zelt die einzige Zuflucht, die Dir bleibt.

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