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Klettern ohne Seil

Packliste Bouldern

4 Minuten Lesezeit
Was musst Du beim Bouldern unbedingt mit dabei haben? Crashpad, Kletterschuhe und genug Magnesia sind obligatorisch. Die Packliste Bouldern hilft, damit Du für Halle oder Fels nichts vergisst!

Zusätzliches fürs Bouldern draußen

Weiteres Zubehör

Mann bouldert zwischen zwei Volumen
Crashpad, Schuhe, Chalk und es kann losgehen: Fürs Bouldern benötigt man nicht viel Ausrüstung. | Foto: Bergzeit

Bouldern: Das solltest Du wissen!

Indoor Bouldern

Das Bouldern in einer modernen Boulderhalle ist ein sehr einfaches Vergnügen mit dennoch großem Effekt. Du brauchst nur wenig Ausrüstung (Schuhe, Chalkbeutel, Sportklamotten, ggf. Bürste) und kannst viel erreichen. Egal, ob es Dir um Kraftaufbau und Körperspannung, eine verbesserte Hand-Fuß-Koordination oder einfach nur um ein besseres Körperbewusstsein geht: Bouldern schult den ganzen Körper. Und übrigens auch das Hirn: Beim Bouldern geht es darum, strategisch zu denken und systematisch an einer Lösung für die einzelnen „Probleme“ zu arbeiten. Darüber hinaus ist Bouldern ein überaus geselliger Sport, in der Halle kommt man schnell mit anderen Boulderern ins Gespräch und findet gemeinsam Lösungen für die verschiedenen Boulder. Also, falls es das nicht sowieso schon ist: Hallenbouldern hat großes Potenzial, zu Deinem neuen Lieblingshobby zu werden! Mehr über den Einstieg ins Bouldern erfährst Du hier:

Draußen Bouldern

Je nachdem wohin es zum Bouldern geht, unterscheidet sich natürlich auch die Ausstattung bzw. die Boulder-Ausrüstung. Im Winter sind Daunenjacke und warme Unterwäsche genauso wie Handschuhe und Thermoskanne vonnöten, um nicht völlig abzukühlen. Im Sommer muss man sich eher luftig und locker kleiden und benötigt eine Menge an Magnesia und Hautpflegemittel. Außerdem ist es – abhängig vom Terrain – recht angenehm, mit Sandalen (Flip-Flops) oder Crocs unterwegs zu sein. So kann man jederzeit schnell in die Kletterschuhe schlüpfen. Ist das Gelände steinig und steil, sollte man sich an festes und sicheres Schuhwerk wie die typischen Zustiegsschuhe halten. Wie immer gilt es, sich dem Gelände entsprechend richtig zu verhalten und im alpinen Umfeld sicher und mit Bedacht unterwegs zu sein. Egal wo: Rücksicht und Achtsamkeit vor anderen Sportlern und der Natur sind immer wichtig! Das gilt auch und insbesondere dann, wenn Du mit Wohnmobil oder Zelt angereist bist und mehrere Tage in der Nähe der Felsen verbringen möchtest.

Draußen Bouldern im Winter
Je nach Klima und Jahreszeit kann man beim Bouldern draußen auch mal die Winterklamotten brauchen. | Foto: Ocún

Aufwärmen

Vor dem Bouldern ist nach dem Bouldern. Gut aufgewärmt macht Bouldern nicht nur mehr Spaß, sondern auch die Verletzungsgefahr wird wesentlich verringert. Du solltest also mit gedehnten und warmen Gelenken an die ersten Bewegungen in der Senkrechten gehen. Denn gerade beim Bouldern treten oft maximale Belastungen auf, die schnell zu Verletzungen führen können. Deshalb solltest Du Therapieknete, Theraband und viele andere Möglichkeiten gezielt vor und nach dem Klettern nutzen, um die Verletzungsgefahr beim Bouldern in der Halle und auch draußen so gering wie möglich zu halten.

Falls doch einmal etwas schiefgelaufen ist, kann man auf das Fingertapen zurückgreifen. Hierbei gibt es aber eine Menge zu beachten. Jeder, der regelmäßig Klettertraining betreibt, weiß, wie wichtig Ausgleichstraining ist. Hierbei werden die Gegenspieler der beim Klettern beanspruchten bzw. trainierten Muskulatur trainiert.

Alle Produkte rund ums Bouldern bei Bergzeit:

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