Gaskocher (46 Artikel)

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Welche Vorteile bieten mir Gaskocher?

Gaskocher arbeiten unter den meisten Bedingungen sehr effizient und absolut rückstandsfrei. Außerdem arbeiten sie - entgegen gängiger Vorurteile - auch bei niedrigeren Temperaturen ausreichend effizient. So hat beispielsweise Primus spezielles Winter Gas im Programm, das bei Temperaturen bis -22 °C für eine ausgezeichnete Heizleistung sorgt.

Gaskocher sind zudem extrem zuverlässig, leicht und sicher zu bedienen - und zumindest bei den hochwertigen Modellen ebenso leicht zu justieren und zu reinigen.

Welche Typen von Gaskochern gibt es?

Es lassen sich 4 verschiedene Gaskocher-Typen einteilen:

Typ 1: Mehrflammige Gaskocher

Du setzt beim Kochen im Freien auf maximalen Komfort? Dann ist die luxuriöseste Gaskocher-Variante, nämlich der mehrflammige Gaskocher, die perfekte Lösung für Dich. Er ersetzt im Freien quasi den Küchenherd. Packmaß und Gewicht sind in der Regel recht hoch - kein Problem also für Outdoor- und Campingfans, die ihr Ziel mit einem Auto ansteuern.

Mehrflammige Gaskocher sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich, die sich meist in den verwendeten Materialien und der technischen Ausstattung niederschlagen. Wenn Du einfach nur einen gut funktionierenden, mehrflammigen Kocher für einen günstigen Preis erwerben möchtest, bist Du zum Beispiel mit dem Base Camp Kocher von Campinggaz gut bedient. Er ist robust und leicht zu bedienen. Primus hat mit dem Onja Kocher einen besonders stylishen Mehrflammenkocher im Programm.

Vorteile mehrflammiger Gaskocher:

  • hoher Wirkungsgrad
  • komfortable Bedienung
  • kippsicherer Stand

Nachteile mehrflammiger Gaskocher:

  • schwer und groß, im Grunde nur für den Transport im Kfz geeignet
  • große, flache Unterlage zum Betrieb unbedingt erforderlich
  • je nach Typ nur für die Verwendung mit großen Gasflaschen geeignet

Typ 2: Komplettsysteme mit integriertem Windschutz, Topf und/oder Tasse

Diese Gaskocher bieten einen besonders hohen Wirkungsgrad. Die Vorteile dieser Konstruktion liegen auf der Hand: Die Kocher verfügen im Vergleich zu anderen Typen über einen ausgezeichneten Windschutz. Die Wärmeübertragung ist dank der häufig angewendeten Lamellenkonstruktion auf höchstem Niveau. Hier geht kaum Hitze verloren.

Zudem sparst Du wertvolles Packvolumen - der Kocher lässt sich maximal platzsparend in Topf/Tasse integrieren. In diesem Kochersegment ist neben Jetboil auch der Hersteller Primus Vorreiter und hat Gaskocher wie den Lite Plus entworfen. Diese Kocher eignen sich in erster Linie für Sologeher oder Duos, da die mitgelieferten Töpfe und/oder Tassen selten eine Versorgung größerer Gruppen zulassen.

Vorteile von Gaskocher-Komplettsystemen:

  • extrem hoher Wirkungsgrad
  • kompaktes Packmaß durch integriertes Geschirr
  • unempfindlich gegen Wind

Nachteile von Gaskocher-Komplettsystemen:

  • im Vergleich zu Kompaktkochern etwas klobig
  • nur für den Solo-Einsatz oder für Kleingruppen geeignet
  • Einschränkungen bei der Verwendung mit Geschirr von Fremdherstellern

Typ 3: Kompaktkocher

1. Standard-Kompaktkocher

Einflammige, kompakte Gaskocher sind die Klassiker unter den Outdoor-Gaskochern. Sie sind unkompliziert zu bedienen und dabei zuverlässig und wartungsarm. Ein klassischer Vertreter dieser Produktkategorie ist der Micro Regulator Stove von Soto. Er punktet mit einer zuverlässigen Piezozündung, einer standfesten Topfauflage und einem ausgezeichneten Wirkungsgrad.

In der Regel eignen sich Standard-Kompaktkocher für Sologeher und Gruppen bis maximal vier Personen. Bist Du in einer größeren Gruppe unterwegs, solltest Du den Kauf eines zweiten Kochers abwägen.

Vorteile von Standard-Kompaktkochern:

  • extrem zuverlässig
  • unkomplizierte Handhabung
  • wartungsarm

Nachteile von Standard-Kompaktkochern:

  • im Vergleich zu Komplettsystemen geringere Effizienz
  • bei einzelnen Modellen vergleichsweise hohes Gewicht

2. Einflammige Gaskocher mit externer Zuleitung

Einflammige Gaskocher mit externer Zuleitung wie der Vega Gaskocher von Optimus haben den entscheidenden Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Kochern, die direkt auf die Kartusche geschraubt werden, über einen deutlich stabileren Stand verfügen. Da der Brennerkopf nicht direkt auf die Kartusche geschraubt, sondern mit einem Schlauch mit dieser verbunden wird, reduziert sich die Gefahr, dass der Kocher während des Kochvorgangs umfällt, entscheidend.

Darüber hinaus umgehst Du mit der externen Zuleitung die Gefahr, dass der Kocher bei niedrigen Temperaturen nicht mehr zuverlässig arbeitet. Geht es auf die Nullgrad-Grenze zu oder sinken die Temperaturen gar in den Minusbereich, kannst Du durch die geschickte Positionierung des Zuleitungsschlauchs das Gas auf dem Weg Richtung Kocher erwärmen und so für einen optimierten Brennvorgang sorgen.

Einzelne Hersteller bieten sogar die Option, die Gaskartusche unter Zuhilfenahme spezieller Ständer "auf den Kopf" zu stellen. Somit wird speziell bei niedrigen Temperaturen auch das Letzte aus den Gaskartuschen herausgeholt.

Vorteile einflammiger Gaskocher mit externer Zuleitung:

  • kippsicher durch niedrigen Schwerpunkt
  • oftmals besserer Windschutz als bei herkömmlichen Kochern
  • perfekte Ausnutzung des Brennstoffvorrats

Nachteile einflammiger Gaskocher mit externer Zuleitung:

  • höheres Packmaß als bei Kompaktkochern
  • etwas höheres Gewicht als bei Kompaktkochern

3. Extrem leichte Gaskocher für Gewichtsfüchse

Legst Du Wert auf ein möglichst leichtes Kochergewicht, ist ein Mini-Gaskocher das Mittel der Wahl. Ein Paradebeispiel für diesen Typ Kocher stellt der PocketRocket 2 dar, ein nur 73 Gramm schwerer Winzling von MSR.

Doch auch andere Hersteller haben Gas-Leichtgewichte im Sortiment, allen voran Eifel Outdoor Equipment mit dem Lithium, der mit seinen 44 Gramm im Bergzeit Sortiment den Spitzenplatz unter den ultraleichten Gaskochern einnimmt.

Vorteile von extrem leichten Gaskochern:

  • extrem kleines Packmaß
  • minimales Gewicht

Nachteile von extrem leichten Gaskochern:

  • minimalistischer bis nicht vorhandener Windschutz
  • damit einhergehend niedrige Effizienz
  • zum Teil extrem kleine Auflagefläche für den Topf

Tipp: Wenn Du Effizienz und Gewicht gleichermaßen im Auge behalten möchtest, bist Du mit dem Soto Micro Regulator Stove (73 Gramm) oder dem Optimus Crux Lite (86 Gramm) gut beraten. Beide verfügen über einen etwas größeren Brennerkopf, der die Hitze besser verteilt, für kürzere Kochzeiten sorgt und darüber hinaus unempfindlicher gegen Wind ist!

Typ 4: Multifuelkocher mit verschiedenen Brennstoffen

Unter den Gaskochern gibt es eine Reihe von Mehrstoffkochern, die auch mit anderen Brennstoffarten betrieben werden können. Sie eignen sich dann, wenn Du im Vorhinein nur schwer sagen kannst, wohin Dich der Weg führen wird - ob Du also an Outdoor-Fachgeschäften und Tankstellen vorbei kommst oder eher nicht.

Klassisches Beispiel für diesen Kochertyp ist der Optimus Polaris, der mit Gas, Benzin, Petroleum, Diesel, Kerosin und Flugbenzin betrieben werden kann. Andere Gaskocher wie der Primus Gravity III kannst Du auch nachträglich zu Multifuelkochern umrüsten.

Vorteile von Multifuelkochern:

  • für verschiedene Brennstoffe geeignet
  • unproblematische Brennstoffbeschaffung
  • je nach Bauart auch für die Versorgung von Kleingruppen geeignet

Nachteile von Multifuelkochern:

  • aufwändige, vergleichsweise schwere Konstruktion
  • je nach Brennstoff variierender Wirkungsgrad
  • bei Verwendung anderer Brennstoffe als Gas mitunter wartungsaufwändig

Welche Kartuschen gibt es?

Gas für Campingkocher gibt es je nach Anwendungsbereich in verschiedenen Mischungen. Von Primus gibt es beispielsweise drei verschiedene Gasmischungen: Power Gas, Summer Gas und Winter Gas. Die drei Mischungen sind für unterschiedliche Temperaturbereiche optimiert:

  • Power Gas: für Frühjahr, Sommer und Herbst sowie Temperaturen bis -15°C
  • Summer Gas: für höhere Temperaturen ab +15°C
  • Winter Gas: für Wintertouren bis -22°C

Darüber hinaus sind Gaskartuschen mit verschiedenen Füllmengen erhältlich. Wenn Du nur eine Zweitagestour planst, kommst Du mit einer Gaskartusche mit nur 100 Gramm Inhalt aus. Die Winzlingskartuschen lassen sich unkompliziert verpacken, der Durchmesser entspricht ungefähr einer 200 Milliliter-Tasse.

Weitere übliche Größen sind 230 Gramm und 450 Gramm - der Inhalt kann je nach Hersteller leicht variieren. 450 Gramm-Kartuschen lohnen sich nur, wenn Du eine längere Mehrtagestour planst, viele hungrige Bergsteiger bekochen musst oder es Dir schlichtweg egal ist, wie große die Kartusche ist, die Du im Rucksack mitschleppst.

Zu den Gaskochern bei Bergzeit


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