Trinkflaschen (352 Artikel)

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Bekanntermaßen besteht der menschliche Körper zu rund 60 Prozent aus Wasser. Ohne regelmäßigen Wassernachschub funktioniert er in der Regel nach zwei bis drei Tagen nicht mehr. Umso wichtiger ist daher die Flüssigkeitszufuhr beim Sport - um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, wenn man viel schwitzt. Mitgeführt wird die Flüssigkeit entweder in einem modernen Trinkrucksack oder - ganz klassisch - in einer Trinkflasche. Welche Unterschiede es dabei gibt und worauf es bei outdoortauglichen Trinkflaschen ankommt, verrät die nachfolgende Kaufberatung.


Einsatzbereiche von Trinkflaschen


Vor dem Kauf einer Trinkflasche sollte klar sein, wo der geplante Einsatzbereich der Trinkflasche liegt. Je nach Bergsport-Disziplin gibt es unterschiedliche Faktoren, die weitere Fragen zu Material, Verschluss, Form, Fassungsvermögen und Design beeinflussen.


Trinkflaschen fürs Wandern, Trekking und Bergsteigen


Bei der Suche nach einer bergtauglichen Flasche sollte man darauf achten, dass sie leicht, schlank und gut im oder am Rucksack verstaubar ist. Das Volumen sollte mindestens einen Liter betragen. Je nach Tour ist es manchmal auch ratsam, mehrere Trinkflaschen mitzuführen. Vor allem bei großer Hitze oder wenn es unterwegs kaum Gelegenheit zum Nachfüllen gibt. Um die Flasche in ungemütlichen Nächten als Wärmeflasche mit in den Schlafsack nehmen zu können, sollte das Material warmen Flüssigkeiten gewachsen sein. Vorsicht ist bei Kunststoffflaschen und zu großer Hitze geboten - bitte keine Tees über 60°C oder gar kochende Flüssigkeiten einfüllen!

Empfehlenswerte Trinkflaschen für den Einsatz am Berg ist unter anderem die 360 Degrees Stainless Steel Drink Bottle. Eine gute Ergänzung sind Faltflaschen von Platypus, die sich leer sehr gut und kompakt verstauen lassen. Sie sind zwar nicht so stabil, dafür aber extrem leicht. Bei Bedarf lässt sich die Flüssigkeitsmenge damit unterwegs einfach aufstocken.


  • Tipp: Ist große Kälte zu erwarten, sollte man seine (absolut dichten!) Trinkflaschen kopfüber verstauen. Denn Flüssigkeiten gefrieren von oben nach unten. Ist also der Flaschenboden vereist, kann man trotzdem noch aus der Flasche trinken.

Trinkflaschen zum Biken und Laufen


Auch am Fahrrad und beim Trailrunning spielt das Gewicht der Flasche ein Rolle. Die Volumina sind üblicherweise kleiner als beim Trekking, das gilt ganz besonders für das Laufen. Am Bike ist es wichtig, dass der Flaschendurchmesser in den Flaschenhalter passt und dort fest genug sitzt, sich aber während der Fahrt ausreichend leicht lösen lässt. Diese Kriterien erfüllt zum Beispiel die Nalgene ATB 0,65 Liter Bikeflasche.


Fürs Grobe: Trinkflaschen fürs Klettern


Nimmt man die Trinkflasche mit zum Klettern, sollte darauf geachtet werden, dass sie sich unkompliziert mit einem Karabiner befestigen lässt. Beliebt sind die Nalgene N-Gen Flasche oder die Klassiker von Sigg mit "normalem" Schraubverschluss.


Trinkflaschen für Kinder


Der Bergsteiger-Nachwuchs benötigt eine bei Füllmenge und Gewicht dem Alter angepasste Trinkflasche. Eine ovale Flasche ist für Kinderhände oft leichter zu halten und damit auch leichter auf- und zuzuschrauben. Auch gibt es je nach Alter verschiedene Verschlüsse, aus denen sich leicht trinken lässt. Sigg hat dafür die "Kids"-Serie mit 0,4 Liter Volumen und kindgerechtem Verschluss im Programm. Von Nalgene gibt's zudem die Grip N Gulp Everyday Flasche.


Viel Volumen? Der Flachmann


Der Flachmann ist ein beliebtes Geschenk und wird auf Tour vor allem wegen seines Inhalts geschätzt. Daher sollte er aus einem Material bestehen, das entsprechend Hochprozentiges verträgt. Das Volumen hängt vom jeweiligen Nutzer ab. Wer einen Flachmann sucht, wird bei GSI und Relags fündig.

Material: Glas, Edelstahl, Aluminium oder Plastik?


Eine wiederbefüllbare Trinkflasche sollte haltbar, einfach zu transportieren, möglichst leicht, gut zu reinigen, geruchs- und geschmacksneutral und selbstverständlich schadstofffrei sein. Mit Glas, verschiedenen Kunststoffen, Aluminium, Edelstahl oder Titan kommt dafür eine ganze Reihe unterschiedlicher Materialien in Frage. Jedes hat spezifische Vor- und Nachteile, die es für den angestrebten Einsatzzweck auszeichnen - oder eben auch nicht.


Wiederbefüllbare Trinkflaschen aus Glas


Glas ist haltbar, einfach zu reinigen, geruchs- und geschmacksneutral und schadstoffrei. Es ist aber relativ schwer, denn um eine outdoortaugliche Bruchsicherheit zu erreichen muss die Wandstärke recht dick ausfallen. Auch für Kinder dürfte eine unzerbrechliche Flasche in der Regel besser geeignet sein.


Titan-Trinkflaschen: edel und (leider) teuer


Titan ist leicht, lebensmittelecht, schadstofffrei und haltbar. Damit sind die grundsätzlichen Anforderungen bestens erfüllt. Wäre da nicht der recht beachtliche Preis, wären Trinkflaschen aus Titan sicher eine beliebte Lösung. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, findet bei der Firma Vargo exklusive, edel aussehende Flaschen.


Umstritten: Aluminium in Trinkflaschen


Aluminium ist in Sachen Materialauswahl etwas kritischer zu betrachten. Zum einen ist die Rohstoffgewinnung von Alu ökologisch problematisch. Zum anderen wird Aluminium häufig im Zusammenhang mit Gesundheitsfragen diskutiert. Wirft man einen Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft, so erhält man sehr kontroverse Auskünfte über eine mögliche Gesundheitschädlichkeit von Aluminium an sich.


Weil das auch den Herstellern von Aluminium-Trinkflaschen bekannt ist, sind hochwertige Alu-Flaschen in aller Regel innen mit einem Kunststoff oder Epoxidharz versiegelt. So kommt das Material erst gar nicht mit der eingefüllten Flüssigkeit in Kontakt. Auch hier gab es in der Vergangenheit gesundheitliche Bedenken aufgrund von Weichmachern (BPA).


Die namhaften Hersteller, allen voran Sigg, haben jedoch diesbezüglich nachgebessert und verarbeiten in ihren Produkten explizit unbedenkliche Beschichtungen. Vorausgesetzt diese Beschichtung ist unversehrt, besteht also kein Grund zur Sorge und man erhält mit einer Aluminiumflasche ein leichtes und haltbares Trinkgefäß, das sich bestens für den Einsatz am Berg eignet.


Edelstahl-Trinkflaschen: Comeback eines Klassikers


Edelstahl ist unverwüstlich und deutlich leichter als Glas, dazu lebensmittelecht und zu 100 Prozent recycelbar. Damit scheint es der ideale Werkstoff für Trinkflaschen zu sein. Einige Hersteller weisen extra darauf hin, dass die Flaschen rostfrei sind und es sich bei dem verwendeten Chrom nicht um giftiges Chrom VI handelt. Das sollte aber eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein!


Vorsicht ist allenfalls bei Allergikern geboten: Säure (Zitrone, Fruchtsaft) kann das enthaltene Nickel lösen, sodass es beim Trinken aufgenommen wird. Allerdings handelt es sich dabei um sehr niedrige Werte, die allgemein als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.


Die Firma Klean Kanteen glänzt im Bereich Edelstahlflaschen mit sehr gut verarbeiteten Flaschen und einem beeindruckenden ökologischen Bewusstsein. Günstige Flaschen kommen zum Beispiel von 360 Degrees.


Trinkflaschen aus Kunststoff


Plastik findet wohl mit Abstand am meisten Verwendung im Bereich wiederbefüllbarer Trinkflaschen. Gründe sind das geringe Gewicht bei hoher Bruchsicherheit, die leichte Formbarkeit und ein günstiger Preis. Nichtsdestotrotz wurden auch hier in den vergangenen Jahren einige Fragen zur möglichen Gesundheitschädlichkeit heiß diskutiert. Für Flaschen gilt: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen einige als krebserregend gelten, finden sich in qualitativ hochwertigen Flaschen quasi nie. Da mit PAK versetzte Modelle meistens auch über einen sehr eindringlichen "Plastikgeruch" verfügen, ist der Kauf ohnehin für viele Menschen ausgeschlossen. Auch Phthalate (Weichmacher) finden bei Markenherstellern quasi keine Anwendung. Das gleiche gilt für Bisphenol A, besser bekannt als BPA.


Während BPA bei vielen PET-Einwegflaschen verwendet wird, weisen viele Markenhersteller ihre Produkte als explizit "BPA-frei" aus. In jedem Fall empfiehlt es sich, diesbezüglich einen Blick auf die jeweiligen Herstellerinformationen zum verarbeiteten Material zu werfen. Frei von Schadstoffen und ein ausgewiesener Klassiker unter den Kunststoffflaschen sind die Nalgene Weithalsflaschen, die es mit großer und kleiner Trinköffnung gibt.


Material bei Deckel und Dichtung


Wenn man sich mit den Materialien bei Trinkflaschen auseinandersetzt, sollte man auch auf den Deckel und die dort verwendete Dichtung achten. Hier gelten die obigen Ausführungen, wobei Glas-, Titan- oder Aluminiumdeckel kaum und Edelstahl selten verarbeitet wird. In der Regel ist bei Verschluss und Dichtung Kunststoff das Mittel der Wahl. Allergiker sollten insbesondere auf die Dichtungen achten: Dichtungsringe aus Naturkautschuk - sprich Latex - gelten als hochallergen. Silikon wie zum Beispiel bei Klean Kanteen gilt als weitestgehend unbedenklich.


Abschließend kann man sagen, dass alle oben genannten Materialien zumindest aufgrund der Haltbarkeit bzw. Wiederverwertbarkeit als relativ nachhaltig und damit umweltschonend gelten können. Auf die Fertigung trifft dies wie oben ausgeführt jedoch nur bedingt zu.

Deckel und Dichtung bei Trinkflaschen


Der simpelste Verschluss einer Trinkflasche ist mit Sicherheit der Schraubverschluss. Einfach aufgebaut, hält er lange Zeit dicht. Konstruktionsbedingt ist ein Schraubverschluss nicht der einfachste im Handling - zumindest einhändig ist er schlecht zu öffnen. Etwas Vorsicht bedarf die Kombination aus Metall-Deckel und Metallgewinde: Hier sollte man nicht zu fest zudrehen, sonst war es das mit dem Gewinde...


Einige Verschlüsse verfügen über einen fest integrierten oder ausklappbaren Trinkhalm, der das Trinken sehr komfortabel macht. Nalgene Multidrink und Camelbak Eddy sind gute Beispiele dafür. Sehr angenehm ist auch ein Ausgleichsventil wie beim Sport-Cap-Verschluss von Klean Kanteen, das ein Trinken ohne Absetzen ermöglicht. Der Pferdefuß dabei: Hoher Bedienkomfort wird meist durch kompliziertere Verschlusskonstruktionen erkauft, die verschleißfreudiger und in der Regel umständlicher zu reinigen sind - sofern sie überhaupt entsprechend zerlegt werden können...


Wer eine Flasche zum Laufen sucht oder auch sonst beim Trinken in Bewegung bleibt, sollte auf einen weichen Verschluss achten, der die Zähne schont. Das gilt auch für Trinkflaschen für Kinder.


Für die meisten Flaschen bzw. Verschlüsse ist Kohlensäure ein Problem. Möchte man kohlensäurehaltige Getränke einfüllen, sollte man unbedingt auf die Herstellerangaben achten, ob die jeweilige Flasche dafür geeignet ist. Viele Flaschen sind zwar auslaufsicher, aber nicht tropfsicher. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied, der auch dann eine Rolle spielt, wenn die Flasche seitlich oder sogar kopfüber im Rucksack landet. Als Faustregel darf gelten: Lieber einmal zu fest zugedreht als einmal nicht ganz zugedreht...


Ob der Verschluss bezüglich Leichtgängigkeit und Bedienkomfort zu den Erwartungen passt, findet man am besten beim Ausprobieren vor dem Kauf heraus. Zusätzlich ist auch die Öffnung der Flasche an sich einen Blick wert: Ist diese groß, ist die Flasche leicht zu reinigen. Beim direkten Trinken aus der Öffnung geht aber auch leichter einmal etwas daneben.

Hygiene bei Trinkflaschen


Insbesondere nachdem man Säfte oder andere zuckerhaltige Getränke in seiner Trinkflasche transportiert hat, sollte man Flasche, Deckel und Dichtung gründlich reinigen. So lässt sich verhindern, dass sich Bakterien festsetzen oder sich Schimmel bildet.


Generell kann man sagen: Je größer die Öffnung und je einfacher der Aufbau des Deckels (z.B. ein Schraubverschluss), desto leichter ist die Trinkflasche zu reinigen. Insbesondere bei Metallflaschen sollte man darauf achten, dass diese keine deutlich ausgeprägten Nähte oder Kanten haben, an denen sich Reste festsetzen können. Am besten und glattesten sind elektropolierte Varianten.


Beim Reinigen selbst sorgt die Spülmaschine für einen gründlichen Waschgang. Aber nicht jedes Material ist für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet. Verlässliche Auskunft geben diesbezüglich die Angaben des Herstellers , der seine Flaschen mit entsprechenden Symbolen kennzeichnet. Aber Vorsicht: Man sollte dabei stets darauf achten, ob dies auch auf den jeweiligen Deckel zutrifft!

Sinnvolles Zubehör für Trinkflaschen


  • Sinnvoll kann eine Isolierhülle sein - um Getränke zumindest einige Zeit lang warm oder kühl zu halten. Sigg, Nalgene und Salewa bieten dafür zum Beispiel Modelle aus Neopren an. Derartige Hüllen verfügen meistens über Schlaufen, um die Flasche zum Beispiel am Rucksack zu befestigen. Zusätzlich wird die Flasche dadurch geschützt.
  • Als Ersatzteil bei Verlust oder als Ergänzung für einen anderen Einsatzzweck gibt es darüber hinaus bei Markenherstellern jede Menge verschiedener Deckel. Eine große Auswahl findet man bei Sigg, Nalgene und Klean Kanteen.
  • Auch Reinigungsbürsten (z.B. von Sigg), speziell für Modelle mit schmalen Öffnungen, oder Reinigungstabletten wie die Bottle Clean Tabletten von Sigg sind mitunter sinnvoll.
  • Flaschenzubehör im Bergzeit Shop

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