Fahrradhelme (474 Artikel)

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Welcher Fahrradhelm-Typ für welchen Einsatz?

In-Mold-Fahrradhelme

In-Mold-Helme stellen die größte Gruppe der Fahrradhelme dar. In-Mold bedeutet, dass eine dämpfende Innenschale aus Hartschaum (meist expandiertes Polystyrol, kurz EPS) mit einer festen Außenschicht großflächig und permanent verbacken bzw. verschweißt wird. Das Ergebnis sind sehr leichte, gut belüftete und stabile Fahrradhelme, die beim Freizeitradeln, Mountainbiken und Rennradfahren zum Einsatz kommen.

Ein möglicher Kritikpunkt bei In-Mold-Helmen (im Radbereich ebenso wie bei Skihelmen) ist ein mögliches Sicherheitsrisiko durch das Durchschlagen spitzer Gegenstände. Dieser Punkt ist jedoch heute aufgrund verbesserter Außenschalen zumindest bei Qualitätsherstellern vernachlässigbar. Apropos Durchschlagschutz: Die Europäische Norm (EN) 1078 oder auch DIN 1078 entscheidet darüber, ob ein Fahrradhelm als sicher gilt.

Fahrradhelme mit MIPS-Technologie

Ein Beispiel für eine höher gelegte Messlatte ist das "Multi-Directional Impact Protection System", kurz MIPS. Das lizenzierte System kommt bei Fahrradhelmen aller Bike-Spielarten zum Einsatz, von Rennrad- über Enduro- bis his zu Fullface-Helmen. Dabei nimmt die MIPS-Technologie die bei Stürzen sehr häufig auftretenden schrägen Aufprallkräfte ins Visier, die entstehen, wenn der Kopf in einer Rotationsbewegung auf den Untergrund trifft. Diese Technologie findet übrigens neben Fahrradhelmen auch in Skihelmen und in Kletterhelmen ihren Einsatz.

Zu den Fahrradhelmen mit MIPS bei Bergzeit


Hartschalenhelme

Hartschalenhelme sind speziell im Dirt-Sektor nach wie vor das Maß aller Dinge. Wie der Name schon sagt, sind Hartschalenhelme deutlich härter im Nehmen als In-Mold-Modelle und vertragen auch den harten Kontakt mit dem Untergrund. Bei Hartschalenhelmen besteht die Innenschale und die Hartplastikaußenschale aus zwei getrennten Bauteilen, die punktuell miteinander verbunden sind.

Diese Bauart hat den Vorteil, dass sie so robust ist - die geschlossene Außenschale bietet auch bei harten Aufprallszenarien ausreichend Schutz. So ist die Helm-Kategorie besonders bei Dirt-, Slopestyle- und BMX-Fahrern verbreitet. In diesem Sektor fällt auch die "schlechtere" Belüftung der Helme weniger ins Gewicht. Bei gesteigerter Aktivität - wie auf dem Mountainbike oder Rennrad - kommt es jedoch schnell zu einem Hitzestau unter der Helmschale.

Fullface- & Integralhelme

Fullface-Modelle kommen beim Downhill, All Mountain und Enduro zum Einsatz. Ähnlich wie bei Motorradhelmen sorgt hier ein Kinnbügel für mehr Sicherheit im Bereich von Kiefer und Nase. In Kombination mit einer Brille ("Goggle") sorgen diese Helme für einen echten Rundumschutz.

Fullface-Helme werden in der Regel per In-Mold-Bauweise produziert, oft auch mit Außenschalen aus Carbon oder Glasfaserkunststoff (GFK). In Sachen Belüftung stehen sie ihren Halbschalen-Kollegen in nichts nach.

Beim Downhill oder All Mountain ist ein Abgang schneller passiert, als man denkt. Überlege daher, ob Du den auserwählten Fullface-Helm gegebenenfalls mit einem separaten Neck Brace (Nackenschutz) kombinieren willst. Einige Helme haben eine herausnehmbare Polsterung im Backen- und Nackenbereich, um den Helm nach einem Sturz besonders vorsichtig abnehmen zu können. Auch im Endurobereich haben viele Fahrer ihren Fahrradhelm mit Rundumschutz als Backup im Fahrradrucksack.

Was muss ich bei der Passform beachten?

Die Passform ist ein weiteres wichtiges Kriterium beim Helmkauf. Letztendlich ist sie ausschlaggebend dafür, wie gerne und oft Du Deinen Fahrradhelm trägst. Wichtig ist daher, dass Du den Fahrradhelm vor dem Kauf einige Minuten anprobierst und ein wenig Zeit damit verbringst. In der Regel reichen fünf Minuten, um herauszufinden, ob später lästige Druckstellen zu erwarten sind.

  • Tipp: Fahrradexperten raten dazu, mindestens zwei Modelle unterschiedlicher Hersteller aufzusetzen, um auf die Unterschiede in der Passform aufmerksam zu werden.

Wie lässt sich aber herausfinden, ob ein Helm gut passt? Besonders wichtig bei der Wahl der Helmgröße ist der Sitz an den Schläfen. Dieser sollte kein seitliches Spiel erlauben, der aufgesetzte Helm darf am Kopf bei einer Schüttelbewegung nicht wackeln oder gar abfallen. Am Hinterkopf sollte der Abstand zum Helm maximal einen Finger breit sein. Und: In jedem Fall solltest Du den Fahrradhelm gemeinsam mit Deiner Sonnenbrille anprobieren, um auszuschließen, dass die Kombination für Druckstellen an den Schläfen sorgt.

Einstellen, polstern, fixieren

Fahrradhelme verfügen in der Regel über eine Weitenverstellung, die über ein fest verschließbares Nackenband reguliert wird. Meist kommt dabei ein Ratschen- oder Drehverschluss zum Einsatz. Bei Fullface-Helmen gibt es kein Nackenband - hier hilft es nur, verschiedene Modelle in der richtigen Größe zu probieren.

Die Hersteller bieten zusätzlich einklettbare Pölsterchen an, mit denen Du auch die Innenschale individuell nachpolstern kannst.

Bei der Weitenregulierung des Kinnbandes und der seitlichen Gurtfixierung gilt: Mehr als zwei bis drei Finger sollten zwischen Verschlussriemen und Kinn nicht Platz haben. Das geschlossene Gurtsystem darf bei einem optimal sitzenden Fahrradhelm nicht scheuern, daher empfiehlt es sich, den Helm in jedem Fall mit geschlossenem Gurtband zu probieren. Eine weich gepolsterte Schnallenabdeckung verhindert, dass die Schnalle im Kinnbereich unangenehm kratzt.

Wann muss ich meinen Fahrradhelm austauschen?

Wie auch beim Skihelm gilt für Fahrradhelme eine zentrale Aussage:

Nach einem Sturz muss der Fahrradhelm ausgetauscht werden!

Bist Du einmal mit Wucht auf Deinen Fahrradhelm gefallen, solltest Du Dich nach einem Neuen umsehen. Auch dann, wenn abgesehen von ein paar Kratzern keine Blessuren am Helm sichtbar sind. Auch kleine Risse können die Sicherheit eines Helms erheblich beeinträchtigen.

Bist Du sturzfrei unterwegs, solltest Du Deinen Fahrradhelm etwa alle fünf Jahre austauschen, da UV-Strahlung und Temperaturunterschiede eine Materialermüdung bewirken können. Dadurch verringert sich die Schutzwirkung des Helmes ebenfalls, auch wenn rein äußerlich gar keine Schäden zu erkennen sind. Das Herstellungsdatum ist übrigens in der Regel im Innenraum des Helms aufgedruckt.

Zu den Fahrradhelmen bei Bergzeit

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