Ortovox (649 Artikel)

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Angefangen hat alles mit einem LVS-Gerät. 1980 entwickelten Gerald Kampel und Jürgen Wegner das Doppelfrequenzgerät Ortovox F2, das erstmalig auf beiden damals gängigen Frequenzen senden konnte. Damit begann die Erfolgsgeschichte des Taufkirchener Unternehmens. Der Firmenname ORTOVOX verweist auf diese Anfänge im LVS-Bereich: Er setzt sich zusammen aus ORTO (ein Derivat von "orten") und VOX (lat. für "Stimme").

Weitere Sicherheitsausrüstung wie eine Lawinenschaufel sowie der erste Tiefschnee-Rucksack mit Sicherheitsfach folgten. Bereits 1988 stieg Ortovox mit Tourenbekleidung aus reiner gewalkter Schurwolle auch in den Bekleidungssektor ein. Seitdem ist der Anteil der Bekleidung an der Wertschöpfung des Unternehmens kontinuierlich gewachsen. Seit 1995 dreht sich dabei vieles um die Merinofaser. Lawinensicherheitsausrüstung blieb jedoch über die letzten 35 Jahre nach wie vor ein wichtiger Kernbereich.

Ortovox: Von Sicherheitsausrüstung zu Merino

Eine Frage drängt sich auf, wenn man die Unternehmensgeschichte von Ortovox liest: Wie kommt man von technischer Sicherheitsausrüstung zu Wolle? Das beantwortet Christian Schneidermeier, CEO bei Ortovox: "Wir wissen, dass Wolle das beste Funktionsmaterial für Aktivitäten in den Bergen ist. Deshalb produzieren wir ausschließlich Produkte aus Wolle." Denn (Merino-) Wolle ist sehr funktional und schafft ein optimales Körperklima. Mittlerweile gibt es ein komplettes Bekleidungssystem von Ortovox mit Merinowolle in allen Schichten - von Unterwäsche über Merino-Fleecejacken bis zu Softshells und Hardshells. In fast jedem Ortovox-Kleidungsstück ist wenigstens ein kleiner Merino-Anteil enthalten - vergleichbar mit dem Chili-Gewürz in einer Suppe.

Nachhaltig handeln und schützen

Nachhaltiges Denken bestimmt das unternehmerische Handeln von Ortovox in allen Bereichen. Die Marke leistet mit dem Einsatz von Wolle seit 1988 Pionierarbeit und setzt seit 2017 mit dem markeneigenen Wollstandard Ortovox Wool Promise (OWP) in der Industrie ein deutliches Zeichen. Das OWP geht weit über gängige Prüfstandards hinaus und garantiert den Verzicht auf Mulesing zum Schutz der Schafe, setzt den Fokus auf nachhaltige Landwirtschaft, adressiert die Bedeutung freundschaftlicher Beziehungen zu den Farmen sowie vollständige Transparenz der Entstehungsgeschichte der Produkte. Die Basis legen dabei nicht nur Audits im Rahmen des Responsible Wool Standards (RWS), sondern vor allem auch enge, langjährige Beziehungen zu ausgewählten Farmern und der ständige Dialog zwischen allen involvierten Akteuren weltweit. Sämtliche von Ortovox verarbeitete Merinowolle aus Tasmanien ist OWP-verifiziert.

Gerade wenn es um Schutz geht - ein weiterer Sicherheitsaspekt von Bekleidung -, ist es oft besser, zusätzlich mit synthetischen Materialien zu arbeiten. Das Motto im Bereich Bekleidung ist daher: Hightech und Natur. Das unterscheidet die Ortovox-Klamotten auch von anderen Merino-Marken: Innovative Wolle-Kunstfasermixe wie Nuyarn sowie knallige Farben und außergewöhnliche Designs, die sich als "funky" bezeichnen lassen.

Auch bei der Isolation setzt das bayrische Unternehmen übrigens auf Wolle - in den Jacken und Westen kommt statt Daune oder synthetischen Alternativen Swisswool als Füllung zum Einsatz.


Innovative Wollfasermixe passen natürlich nicht nur zu Skitourenbekleidung für den Winter. Deshalb setzt Ortovox diese seit dem Sommer 2016 auch in der Bekleidungskollektion für die Zielgruppen Alpinklettern, alpine Hochtouren und Bergsteigen/Bergwandern ein.

Sicherheit am Berg: Ausrüster und Schutzmarke

Das Unternehmen sieht seine Kernwerte nach wie vor im Bereich Sicherheit und möchte hier weiterhin Pionierarbeit leisten. Geschäftsführer Christian Schneidermeier formuliert das so: "Ortovox schützt. Das ist unser Auftrag. Wir wollen die ausgefeiltesten Schutz- und Komfortsysteme am Berg anbieten. Dabei spielen Innovationen, Funktionalität und Wolle eine wichtige Rolle. Und wir werden unsere alpine Herkunft nicht vergessen."

Wie ernst Ortovox diesen Auftrag nimmt, zeigt sich daran, dass der Hersteller seinen Kunden einen Komplett-Service bieten will. Dazu zählt neben der Ausrüstung auch die richtige Anwendung der Produkte ebenso wie eine erfolgreiche Tourenplanung. "Wir möchten eine Schutzmarke sein", erklärt Marketing-Leiter Hendrik Reschke. Deshalb hat sein Team viel Zeit und Aufwand investiert und die Ortovox Safety Academy (Speziell für Hochtouren: Das Safety Academy Lab Ice) ins Leben gerufen, die in Kooperation mit Bergschulen online und in Präsenzkursen Basiswissen rund ums Thema Sicherheit am Berg vermittelt. Eine kostenlose Bergtourenapp ergänzt das Komplettangebot um Tourentipps, Lawinenlagebericht, Hangneigungsmesser, Offline-Karten und vieles mehr.

Nachhaltigkeitsstrategie Proact2024

Aber nachhaltiges Handeln bei Ortovox endet nicht mit dem OWP. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie Proact2024  werden bestehende Standards wie der OWP mit verbindlichen Zielen bis 2024 in allen Ebenen des Unternehmens zusammengeführt. Neben dem Schutz der Schafe und seiner Umwelt setzt sich Ortovox für den Schutz des Menschen ein: Fairer Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern ist kein Lippenbekenntnis. Seit 2015 ist Ortovox Mitglied der Initiative "Bündnis für nachhaltige Textilien" sowie der "Fair Wear Foundation (FWF)". Das Engagement der Marke für faire Arbeitsbedingungen wurde 2018 mit dem Fair Wear Foundation Leader Status ausgezeichnet. Diesen Status, der jährlich überprüft wird, hält Ortovox seitdem.

Und wo produziert Ortovox? Ein Teil der Textilien entsteht in Europa wie beispielsweise die Fleece- und Softshelljacken. Ein Großteil der Nähprodukte wie Rucksäcke, Hardshells und Hosen wird in Vietnam hergestellt - laut Katrin Bauer "ein Topland für Outdoorprodukte mit vergleichsweise hohen Arbeitsstandards, strenger Gesetzgebung und einem großen Knowhow im Bereich der Herstellung komplexer Textilprodukte." Da auch die "Zutaten", sprich viele der verwendeten Materialien, aus Asien stammen, ist die dortige Produktion nicht zuletzt im Hinblick auf die Transportwege naheliegend. "Man würde zudem gar nicht für alles eine Produktionsstätte in Europa finden", so die Textil-Expertin. "Schwergewebenäher und ähnliche Fachleute gibt es hier einfach zu wenige."

Komplett in Europa spielt sich dagegen die Swisswool-Produktionskette ab (Schweizer Wolle - die Reportage) - alle Swisswool-Produkte werden von der Wolle bis zum fertigen Kleidungsstück in Europa hergestellt. Die Merinowolle stammt größtenteils von tasmanischen Farmen, zu denen ein enger Kontakt gepflegt wird. Besonders auf die ethische Einstellung der Farmer wird dabei Wert gelegt.

Nachhaltig wirtschaften

Nachhaltigkeit bezieht sich bei Ortovox aber nicht nur auf die Herkunft der Materialien und die Produktion. Stichwort Merinotrend: "Es freut uns natürlich, Teil eines Trends zu sein. Aber nicht Trends, sondern die Produkte stehen bei uns im Vordergrund. Wir setzen weiterhin auf unsere Kernkompetenz: Sicherheit am Berg.", sagt Geschäftsführer Schneidermeier. "Nachhaltig zu wirtschaften ist nicht immer einfach und nicht immer günstig, aber ich bin davon überzeugt, dass es der einzige Weg ist, um auch langfristig erfolgreich zu sein. Nicht nur in der Outdoor-Branche.”

Ziel: Klimaneutralität bei Ortovox

Ein weiteres Engagement ist der Schutz regionaler Einzigartigkeit. Die Förderung regionaler Ressourcen und traditioneller Expertise bei allen Partnern hat eine besondere Bedeutung. 60% aller textilen Produkte stammen aus Europa. Dies soll auch so bleiben. Ein weiterer Bereich, dem sich die Nachhaltigkeits-Strategie von Ortovox widmet, ist der Einsatz für Umweltschutz und Klimaneutralität. Denn die Berge zu schützen heißt, als Unternehmen aktive Maßnahmen zu ergreifen, um komplett klimaneutral zu werden. Damit auch die eigenen Produkte ihren Beitrag zum Schutz von Bergsportlerinnen und Bergsportlern aber auch der Umwelt leisten, ist der Bereich "Chemical Management", also der Umgang mit Chemikalien in der Produktion der Produkte, ebenfalls Teil der Strategie. Bis 2024 sollen alle Produkte frei von Schadstoffen sein, allen voran per- und polyfluorierten Chemikalien (PFCs). Und damit die hochwertigen Produkte lange in den Bergen unterwegs sein können, setzt Ortovox ein besonderes Augenmerk auf die verlässlich robuste Konstruktion und Reparaturfähigkeit der Produkte. Im Fall eines Mangels bietet ein unkomplizierter Reparaturservice schnelle Hilfe.

Von den bayerischen Alpen bis ins Hochgebirge, von Ski- und Freeride-Touren bis hin zu alpinen Kletterrouten - ORTOVOX versteht sich als Stimme der Berge und lebt den Bergsport und das Naturerlebnis. Basis sind Freundschaft und Vertrauen - im Team, gegenüber Kunden und in der Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten.


Markencheck Ortovox

  • Ortovox hat seit 1980 seinen Sitz in Taufkirchen bei München und gehört heute gemeinsam mit Deuter zur Outdoor-Sparte der Schwan-Stabilo-Gruppe.
  • Vor allem bekannt für... Lawinensicherheitsausrüstung (LVS-Geräte), bunte Farben und Merino-Fleecejacken
  • Ein bekannter Athlet dieser Marke ist... Andy Holzer
  • "Klassiker" sind... der Fleece Plus Classic Knit Hoodie und der Avabag Lawinenrucksack
  • Nachhaltigkeit: Mitglied der Fair Wear Foundation, Swisswool-Produkte Made in Europe, kontrollierte Merinowolle aus Tasmanien


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