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Die besten Allmountain-Ski: Testsieger und Empfehlungen

10 Minuten Lesezeit
Allmountain-Ski sind besonders vielseitig: Sie fühlen sich auf präparierten Pisten ebenso wohl wie bei Ausflügen ins Gelände. In unserem Testsieger-Überblick zeigen wir die besten Ski der Saison und verraten, welche Modelle mit Fahrspaß, Kontrolle und Vielseitigkeit überzeugen.

Ob genussvolle Schwünge auf der Piste oder sportliche Carving-Turns bei höherem Tempo: Passt der Ski zu Deinem Fahrstil, macht das Skifahren richtig Spaß. Damit Du das für Dich passende Modell findest, stellen wir Dir die besten Allmountain-Ski aus dem Bergzeit Sortiment vor.

Die Ski wurden in den großen Ski-Vergleichstests ausgezeichnet, deren Ergebnisse wir hier zusammenfassen. Wir zeigen Dir außerdem, für welches Fahrkönnen, welchen Einsatzbereich und welche Schwungvorlieben die einzelnen Modelle entwickelt wurden.

Für diesen Überblick haben wir Ergebnisse aus folgenden etablierten Ski-Tests ausgewertet:

  • DSV Skitest Allmountain
  • World Skitest
  • Snowplaza Ski Test
  • Skimagazin Allpiste-Test
⛷️ So teilen wir das Fahrkönnen ein

Völkl Peregrine Ski

Die Peregrine-Serie von Völkl sammeln gleich mehrere Auszeichnungen in großen Ski-Tests. Die Allmountain‑Ski richten sich an fortgeschrittene bis sehr sportliche Pistenfahrer, die einen vielseitigen Ski für präparierte Pisten, wechselnde Schneeverhältnisse und lange Skitage suchen. Je nach Modell reicht das Spektrum vom fehlerverzeihenden Allrounder bis zum sportlich‑dynamischen Allmountain‑Ski für ambitionierte Fahrer.

Völkl Peregrine 82 Lowride

Der Peregrine 82 Lowride ist die sportlichste Interpretation der drei Peregrine‑Modelle. Wer einen kraftvollen Allmountain‑Ski mit starkem Fokus auf Pistenperformance sucht, findet hier einen zuverlässigen Partner für schnelle und anspruchsvolle Abfahrten.

Der Peregrine 82 richtet sich an ambitionierte Fahrer und Fahrerinnen, die eine dynamische und präzise Performance suchen. Im DSV-Skitest 2025/26 wird insbesondere seine kompromisslos sportliche Abstimmung hervorgehoben. Dafür bekommt er in der Kategorie Allmountain-Ski den DSV aktiv Sport-Tipp.

Zusätzlich erhielt der Ski im Skimagazin die Auszeichnung VIP-Produkt in der Kategorie Allpiste 2024/25. Die Tester loben die gelungene Kombination aus Sportlichkeit, Komfort und Vielseitigkeit, die ihn zu einer starken Wahl für wechselnde Pistenbedingungen macht.

Der Ski liegt in allen Schwungradien äußerst laufruhig auf dem Schnee und vermittelt auch bei höherem Tempo viel Sicherheit. Dank Titanal-Rahmen und hochwertiger Konstruktion überzeugt er mit direkter Kraftübertragung und präzisem Kantengriff. Sein Potenzial entfaltet er vor allem bei sportlicher Fahrweise und aktivem Input.

  • Fahrkönnen: Experte
  • Bevorzugte Schwünge: mittel
  • Mittelbreite: 82 mm
  • Längen: 167, 172, 177, 182 cm

Völkl Peregrine 80 Lowride

Der Peregrine 80 Lowride präsentiert sich im Test als besonders ausgewogener Allmountain‑Ski für sportliche und ambitionierte Skifahrer und -fahrerinnen – fehlerverzeihend und gleichzeitig präzise.

Der Testsieger im Allmountain-Skitest von Snowplaza 2025/26 überzeugt vor allem durch seine Vielseitigkeit, den sicheren Kantengriff und das geschmeidige Fahrverhalten. Die Lowride‑Bindung sowie die Carbon-Verstärkung in den Skispitzen gewährleisten ein ruhiges, zugleich wendiges Fahrgefühl und erleichtern die Schwungeinleitung.

Wer einen Ski für den gesamten Skitag sucht und sowohl auf harter Piste als auch bei wechselnden Schneeverhältnissen unterwegs ist, profitiert von seinem ausgewogenen Charakter. Die Kombination aus Stabilität, Kontrolle und Zugänglichkeit macht ihn zu einem hervorragenden Allrounder für ambitionierte Fahrer und Fahrerinnen.

  • Fahrkönnen: Experte
  • Bevorzugte Schwünge: kurz
  • Mittelbreite: 80 mm
  • Längen: 162, 167, 172, 177, 182 cm

Völkl Peregrine 78 Lowride

Der Peregrine 78 Lowride richtet sich an fortgeschrittene sportliche Skifahrerinnen und Skifahrer, die einen unkomplizierten, vielseitigen Pistenski mit hohem Fahrspaß suchen.

Im DSV-Skitest 2025/26 überzeugt er durch sein spielerisches Handling, die hohe Laufruhe und seine kraftschonende Fahrweise. Dafür gibt’s den DSV aktiv-Tipp in der Kategorie Offene Klasse.

Trotz seiner vergleichsweise breiten Geometrie zeigt er sich agil und leicht steuerbar, wodurch unterschiedliche Schwungradien einfach gelingen. Besonders Fahrer und Fahrerinnen, die gern dynamisch unterwegs sind, dabei aber nicht permanent mit vollem Krafteinsatz fahren möchten, profitieren von seinem ausgewogenen Charakter. Der starke Kantengriff sorgt für Sicherheit auf der Piste, während die fehlerverzeihende Abstimmung auch an langen Skitagen entspanntes Fahren garantiert.

  • Fahrkönnen: Fortgeschritten
  • Bevorzugte Schwünge: kurz
  • Mittelbreite: 78 mm
  • Längen: 156, 163, 170, 177 cm

Völkl Shine Mt Damen-Ski

Sportlicher Damen‑Allmountain‑Ski mit starkem Kantengriff für kraftsparendes Fahrverhalten und vielseitige Pistentage – Testsieger in der Damen‑Allround‑Kategorie des World-Ski-Test 2025/26 mit dem Testurteil „sehr gut“.

Der Völkl Shine MT sichert sich beim World‑Ski-Test 2025/26 den Testsieg bei den Damen-Allround-Ski und überzeugt die Testerinnen mit einer besonders ausgewogenen Gesamtperformance. Seine Stärken zeigt der Ski auch bei mittleren bis langen Schwüngen, wo er mit hoher Laufruhe, präzisem Kantengriff und viel Stabilität punktet. Gleichzeitig bleibt er angenehm kraftsparend zu fahren und vermittelt dadurch auch über den gesamten Skitag hinweg ein entspanntes Fahrgefühl.

Dank Holzkern, durchgehender Seitenwange und zusätzlicher Stahlverstärkung bietet der Shine Mt viel Kontrolle auf präparierten Pisten, ohne dabei an Wendigkeit einzubüßen. Besonders geeignet ist er für fortgeschrittene bis sportliche Skifahrerinnen, die sowohl beim sportlichen Carven als auch auf abwechslungsreichen Pisten von morgens bis Liftende unterwegs sind.

  • Fahrkönnen: Fortgeschritten
  • Bevorzugte Schwünge: kurz
  • Mittelbreite: 75 mm
  • Längen: 147, 154, 161 cm

Rossignol Arcade 84 Ski

Vielseitiger All‑Piste‑Ski mit ausgewogener Mischung aus Sportlichkeit und Komfort für erfahrene Skifahrer und Skifahrerinnen, die bei unterschiedlichsten Bedingungen unterwegs sind.

Der Rossignol Arcade 84 wurde im Skimagazin Allpiste‑Test 2024/25 als VIP (Very Important Product) ausgezeichnet und überzeugt mit seinem besonders breiten Einsatzspektrum. Mit seiner 84 Millimeter Mittelbreite verbindet er sportliche Pistenperformance mit den Vorteilen eines modernen Allmountain‑Skis.

Die Tester loben die ausgewogene Balance aus Sportlichkeit, Komfort und Vielseitigkeit, wodurch sich der Arcade 84 für unterschiedlichste Bedingungen am Skitag eignet. Die Kombination aus kürzerem Radius, Rocker in Schaufel und Skiende sowie der von Rennsport und Freeride inspirierten Konstruktion sorgt für ein spielerisches, gleichzeitig präzises Fahrverhalten.

Besonders geeignet ist er für fortgeschrittene bis sportliche Skifahrer und Expertinnen, die einen Ski suchen, der morgens auf der präparierten Piste überzeugt, sich aber auch bei weicherem Schnee, zerfahrenen Passagen und wechselnden Bedingungen souverän fahren lässt.

  • Fahrkönnen: Experte
  • Bevorzugte Schwünge: Mittel
  • Mittelbreite: 84 mm
  • Längen: 160, 168, 176, 184 cm

Ski-Beratung: So findest Du den passenden Pisten-Ski

Die Wahl der richtigen Ski hängt vor allem davon ab, wo und wie Du sie fahren möchtest. Für den Einsatz im Skigebiet lassen sich drei wichtige Kategorien unterteilen: klassische Pistenski, Allmountain-Ski und Freeride-Ski.

❄️ Suchst Du einen Ski für möglichst viele Bedingungen im Skigebiet, bist Du mit einem Allmountain-Ski am besten beraten.

Wie unterscheiden sich die Skitypen?

Klassische Pistenski sind auf präparierte Pisten spezialisiert. Sie sind meist eher schmal gebaut, ermöglichen einen schnellen Kantenwechsel und eignen sich besonders für präzise Schwünge auf harter und gut präparierter Piste.

Allmountain-Ski verbinden die Eigenschaften eines klassischen Pistenskis mit zusätzlicher Vielseitigkeit. Durch ihre etwas breitere Bauweise bieten sie mehr Kontrolle bei wechselnden Schneeverhältnissen und funktionieren nicht nur auf frisch präparierten Pisten, sondern auch in zerfahrenem oder weicherem Schnee. Gleichzeitig bleiben sie auf der Piste präzise und laufruhig.

Freeride-Ski sind auf Tiefschnee und Fahrten abseits präparierter Pisten ausgelegt. Sie besitzen meist eine deutlich größere Mittelbreite, bieten viel Auftrieb im weichen Schnee und fühlen sich besonders im Gelände wohl. Auf der Piste wirken sie im Vergleich zu klassischen Pisten- oder Allmountain-Ski häufig weniger direkt und präzise.

Und was ist mit Tourenski? Tourenski sind für einen anderen Einsatzzweck konstruiert. Sie werden mit einer Tourenbindung kombiniert und sind für den Aufstieg aus eigener Kraft ausgelegt. Mehr dazu findest Du in unserem Testsieger-Tourenski-Vergleich.

Was ist ein Allmountain-Ski?

Ein Allmountain-Ski ist ein vielseitiger Alpinski für unterschiedliche Bedingungen. Sein Einsatzbereich reicht von der präparierten Piste bis zu weicherem oder wechselndem Schnee und er kann auch mal neben der Piste gefahren werden.

Allmountain-Ski lassen sich auf jedem Untergrund gut fahren.

Mirko Vitali – stock.adobe.com

Allmountain-Ski lassen sich auf jedem Untergrund gut fahren.


Im Vergleich zu einem klassischen Pistenski ist er meist etwas breiter. Dadurch steht mehr Auflagefläche zur Verfügung und der Ski bleibt auch bei weicherem Schnee kontrollierbar. Gleichzeitig ist ein guter Allmountain-Ski so abgestimmt, dass er auf der Piste ausreichend Kantengriff und Präzision bietet.

Allmountain-Ski sind besonders flexibel. Sie eignen sich beispielsweise, wenn Du eine Woche im Skigebiet fährst, wo morgens harte Pisten warten und am Nachmittag bereits weicher Schnee oder zerfahrene Bereiche dominieren.

Welcher Ski ist der richtige für mich?

Die wichtigste Frage ist nicht, welche Marke oder welches Modell Du kaufen solltest, sondern wie und wo Du Ski fährst. Fahrkönnen, Fahrstil und Einsatzbereich geben die Richtung vor.

Überlege Dir, wie gut Du bist und wie Du am liebsten fährst: gemütlich oder sportlich, kurze oder lange Schwünge, fast ausschließlich Piste oder möglichst vielseitig?

✅ Im Bergzeit Shop kannst Du nach Skiern für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten filtern.

Anfänger profitieren von einem fehlerverzeihenden und leicht drehbaren Ski. Wenn Du überwiegend auf einfachen, blauen Pisten unterwegs bist, erleichtert ein Ski mit weicherem Flex und geringem Kraftaufwand die Schwungeinleitung. So kannst Du Dich auf Deine Technik konzentrieren, statt den Ski ständig kontrollieren zu müssen.

Fortgeschrittene fahren blaue und rote Pisten sicher und kontrolliert und kommen mit unterschiedlichen Bedingungen zurecht. Hier darf der Ski bereits mehr Kantengriff und Laufruhe mitbringen. Ein ausgewogenes Modell unterstützt sowohl kurze als auch mittlere Schwünge und bleibt auch bei höherem Tempo stabil.

Experten suchen häufig mehr Präzision und Performance. Ein sportlicher Ski mit starkem Kantengriff, hoher Laufruhe und stabiler Konstruktion spielt seine Stärken besonders bei höherem Tempo und auf anspruchsvollen Pisten aus. Dafür verlangt er in der Regel auch eine aktivere Fahrweise.

Welche Länge brauche ich bei Ski?

Die richtige Skilänge hängt nicht allein von Deiner Körpergröße ab. Auch Fahrkönnen, Gewicht, Einsatzbereich und Fahrstil spielen eine Rolle. Bei Allmountain-Ski kannst Du Dich an folgenden Richtwerten zur Skilänge orientieren:

FahrkönnenRichtwert für die Skilänge
Anfängerca. 10-15 cm kürzer als die Körpergröße
Fortgeschrittenca. 5-10 cm kürzer als die Körpergröße
Experteetwa Körpergröße bis 5 cm darüber

Die genannten Werte sind Orientierung und keine starre Formel. Entscheidend ist, dass Skilänge, Fahrkönnen und Einsatzbereich zusammenpassen.

Welche Skilänge die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Unsere Kaufberatung zeigt dir, von welchen.

Unsplash

Welche Skilänge die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Unsere Kaufberatung zeigt dir, von welchen.


👉 Eine ausführliche Beratung und einen Skilängen-Rechner findest Du in unserer Kaufberatung zur richtigen Skilänge bei Allmountain-, Freeride- und Tourenski.

Worauf kannst Du bei der Ski-Auswahl noch achten?

Neben Skityp und Länge sind vor allem Radius, Mittelbreite und Konstruktion entscheidend. Sie beeinflussen, wie sich ein Ski in der Abfahrt anfühlt.

Wichtig ist außerdem die Kompatibilität von Ski, Bindung und Skischuh. Nicht jede Bindung funktioniert mit jedem Schuh. Alpinbindungen sind für Alpin-Skischuhe ausgelegt und teilweise mit GripWalk kompatibel. Touren- und Freeridebindungen werden in der Regel mit Tourenskischuhen gefahren. Pin-Bindungen benötigen Schuhe mit entsprechenden Inserts.

Radius, Mittelbreite und Aufbau des Skis beeinflussen das Fahrverhalten.

Unsplash

Radius, Mittelbreite und Aufbau des Skis beeinflussen das Fahrverhalten.


Radius und bevorzugte Schwünge

Der Radius beschreibt vereinfacht gesagt, für welche Schwunggrößen ein Ski ausgelegt ist. Da die Angabe in Metern wenig greifbar ist, findest Du bei Bergzeit zusätzlich die Einordnung nach den bevorzugten Schwüngen eines Skis. So erkennst Du direkt, ob ein Modell seine Stärken eher bei kurzen, mittleren oder langen Schwüngen ausspielt.

  • Kurze Schwünge: besonders wendig und agil, gut geeignet für schnelle Richtungswechsel
  • Mittlere Schwünge: ausgewogener Allround-Charakter für unterschiedliche Fahrstile
  • Lange Schwünge: laufruhig und stabil bei höherem Tempo

Die Einordnung wird aus dem jeweiligen Skiradius abgeleitet. Grundsätzlich gilt: Ein kleinerer Radius begünstigt kürzere Schwünge, ein größerer Radius lange, weite Schwünge.

Mittelbreite

Die Mittelbreite wird an der schmalsten Stelle des Skis unter der Bindung gemessen.

  • Ein schmalerer Ski ist agiler, reagiert schneller beim Kantenwechsel und performt am besten auf präparierten Pisten.
  • Ein breiterer Ski bietet dagegen mehr Auftrieb und damit auch mehr Kontrolle bei weichem oder wechselndem Schnee.

Aufbau

Auch der Aufbau des Skis beeinflusst sein Fahrverhalten. Ein einfacher beziehungsweise weicher Aufbau macht einen Ski häufig leichter und fehlerverzeihender. Aufwendigere Konstruktionen mit hochwertigem Holzkern, Seitenwangen, Carbon- oder Titanal-Verstärkungen können mehr Stabilität, Kantengriff und Laufruhe bringen, verlangen aber oft auch eine aktivere Fahrweise.

☝️ Als grobe Orientierung kannst Du Dir merken:

  • Anfänger: eher fehlerverzeihend, leicht zu drehen, weicher Flex
  • Fortgeschrittene: ausgewogen zwischen Komfort, Kantengriff und Performance
  • Experten: sportlich, präzise und stabil bei höherem Tempo

➡️ Was Begriffe wie Flex, Rocker oder effektive Kantenlänge im Detail bedeuten, erklären wir im Beitrag Rocker, Camber oder Flat – Welche Skikonstruktion passt zu Dir?

Unser Tipp: Lass Dich bei der Auswahl nicht von einzelnen technischen Daten leiten. Ein Ski mit größerem Radius ist nicht automatisch „besser“ als einer mit kleinem Radius – er fährt sich einfach anders. Entscheidend ist, ob seine Eigenschaften zu Deinem Fahrkönnen, Deinem bevorzugten Fahrstil und Deinem Einsatzbereich passen.

Hier findest Du alle Ski bei Bergzeit

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