1. Säubere Deine Ausrüstung
Wir sind alle dafür, mit dem Gestank eins zu werden, wenn Du unterwegs bist, aber wenn Du nach Hause kommst, kannst Du Deine schmutzige Ausrüstung nicht einfach verstauen und hoffen, dass der Dreck einfach verschwindet. Bevor Du überhaupt daran denkst, etwas einzulagern, solltest Du Deine Camping- und Wanderausrüstung reinigen und reparieren.
2. Aussortieren 
Hat Dich schon mal jemand gefragt, ob Du Packsack dabei hast, und Du hast ja gesagt, wenn Du unterwegs warst? Dieses selbstgefällige Gefühl macht süchtig... aber ein leichter Rucksack fühlt sich noch besser an. Vermeide Deine nächste Erschütterung auf dem Trail und sieh Deine Ausrüstung durch. Hast Du irgendwelche Doppelpacks? Brauchst Du wirklich drei Kocher oder vier Stück der gleichen Jacke? Wirf die Sentimentalität aus dem Fenster. Wenn Du etwas nicht brauchst, verkaufe es oder gib es jemandem, der es gebrauchen kann.
3. Stop, drop, kategorisieren
Jetzt, wo alles in Ordnung ist, legst Du Deine gesamte Ausrüstung aus und sortierst sie in zwei Kategorien: Hauptausrüstung und Ausrüstung für bestimmte Outdoor-Aktivitäten. Danach teilst Du alles in kleinere Stapel wie diese ein:
Stapel für die Hauptausrüstung: Schlafsystem und Zelt, Campingküche, Flüssigkeitsversorgung, Campingbedarf (Erste-Hilfe-Kits, Stirnlampen, Toilettenartikel, Moskitonetze usw.), Rucksäcke und Taschen, Dry Bags und Packsäcke. Stapel für Aktivitäten: Bikepacking, Kletterausrüstung, Skiausrüstung, Wassersport, Trailrunning und Auto.
4. Lass Deine Stiefel atmen
Gib Deinen Wanderschuhen etwas Luft. Wenn Du sie gesäubert hast, streue etwas Natron in deine Stiefel, um unangenehme Gerüche oder Feuchtigkeit zu absorbieren, und kippe das Natron ein oder zwei Tage später aus. Lege sie auf den Boden neben Deine Badewanne.
5. Finde den richtigen Platz, um Deine Ausrüstung aufzubewahren 
Die meisten von uns haben entweder nicht genug Stauraum - oder wir wissen einfach nicht, wie wir ihn gut nutzen können. Wenn Du nicht den Luxus einer Garage hast, werde kreativ mit kleineren Räumen. Sieh Dich nach ungenutzten Bereichen in Deinem Kleiderschrank oder in den Wäscheschränken um. Unterschätze niemals das Stauraumpotenzial Deines Rucksacks oder des Platzes unter Deinem Bett. Vielleicht verkaufst Du sogar alte Studienbücher, um mehr Stauraum für die wichtigen Dinge (Ausrüstung, Ausrüstung, Ausrüstung) in Deinem Bücherregal zu schaffen.
6. Denke vertikal
Wenn Du Deine Kleidung aufhängst, sparst Du eine Menge Platz und behältst die Ordnung. Hänge Deine Unterwäsche auf der linken Seite auf und arbeite Dich nach rechts zu den Puffjacken vor. Du kannst auch Deinen Rucksack aufhängen, um mehr Platz für Wannen zu haben.

7. Reinige Deinen Aufbewahrungsort
Du hast gerade viel Zeit damit verbracht, Deinen Schlafsack aus Daunen oder Synthetik zu waschen, Deine Wanderschuhe auf Vordermann zu bringen und Platz zu schaffen. Lagere die blitzsaubere Ausrüstung nicht an einem schmutzigen und feuchten Ort. Wische alle Wannen aus, die Du benutzen wirst, und überprüfe die neu eingeräumten Regale, Aufbewahrungsbehälter und Schränke, wenn Du schon dabei bist. So kannst Du auch sicherstellen, dass es keine feuchten Stellen gibt - oder Motten, die gerne an teurem Merino knabbern. Wenn Du einmal gründlich aufgeräumt hast, ist es ganz einfach, den Schrank alle paar Monate abzustauben und auf Ungeziefer zu überprüfen.
8. Hole die richtigen Behälter für Deinen Raum 
Besorge Dir ein paar quadratische Aufbewahrungsboxen für Dein Zelt und Tarp, Dein Schlafsystem, deine Campingküche und alle Kleidungsstücke, die Du nicht falten kannst, wie z.B. Merino-Basisschichten. Die Behälter für Zelte und Isomatten sollten nicht luftdicht sein, da die Stoffbeschichtungen sonst ständig der gleichen (hohen) Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind - belüftete Boxen sind die beste Wahl. Bei Kleidung solltest Du darauf achten, dass die Behälter Deckel haben, damit Motten, Wasser und Staub draußen bleiben. Wähle Wannen, die in Deinen Stauraum passen - und in Dein Auto! Wenn Du etwas unter Deinem Bett verstauen willst, solltest Du darauf achten, dass die Wannen nicht zu hoch sind.
9. Bring ein Etikett darauf 
Es nützt nichts, einen Haufen Aufbewahrungskästen zu haben, wenn Du nicht weißt, was sich darin befindet. Mach Dich mit Klebeetiketten selbstständig. Beschrifte Deine Ausrüstung nach Deinen Hauptkategorien und allen anderen Aktivitäten, wie wir es eingangs erwähnt haben. Wenn Du Packsäcke oder Dry Bags verwendest, kannst Du sie entweder beschriften oder farblich kennzeichnen. Du könntest zum Beispiel blaue Etiketten für Dein Schlafsystem und rote für Deine Skiausrüstung wählen. Wenn Du fertig bist, klebe eine laminierte, abenteuerspezifische Checkliste an Deine Becher. So stehst Du nie wieder ohne Paddel auf halbem Weg zum Bach!
10. Vor Feuchtigkeit schützen
Feuchtigkeit ist eine schlechte Nachricht für Deine Campingausrüstung. Sie beschädigt Taschenlampen und andere elektronische Geräte und führt zu Schimmel und Mehltau auf den Textilien. Sie führt dazu, dass sich die PU-Beschichtung Deines Zeltes auflöst und klebrig wird. Überprüfe dreimal, ob alles 100% trocken ist, bevor Du es einlagerst. Lust auf mehr? Füge Deinen Wannen etwas Trockenmittel hinzu, z. B. diese kleinen Silikatpakete, die fast allen Produkten beiliegen. Heb sie auf und wirf sie hinein. Wenn Du all diese Schritte unternommen hast, wirst du so gut organisiert sein, dass sich Deine Wanderfreunde fragen werden, ob du ein heimlicher Weltuntergangsvorbereiter bist.