CO2-Emissionen werden je nach Entstehungsort in unterschiedliche Bereiche, sog. Scopes, eingeteilt.
  • Scope 1: in den eigenen Anlagen freigesetzte Emissionen, z.B. bei der Beheizung von Gebäuden
  • Scope 2: durch zugelieferte Energie (meist Strom) freigesetzte Emissionen
  • Scope 3: Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Lieferkette, z.B.  bei der Herstellung unseres Büromaterials

Die erste Klimabilanz haben wir für 2019 erstellt. In diesem Jahr haben wir 1.135 Tonnen CO2 emittiert. Im Jahr 2020 waren es 1.041 Tonnen und damit knappe 100 Tonnen weniger. Wo die CO2-Emissionen entstanden sind, erfährst du hier:

CO2-Emissionen nach Bereichen in 2020

Ein Drittel der Emissionen entsteht durch die Arbeitswege unserer Mitarbeitenden. Unser Standort am Fuße der bayerischen Voralpen ist hier sicherlich Teil der Problematik, da viele Mitarbeiter eher ländlich wohnen. Die Möglichkeit remote zu arbeiten, entschärft diese Problematik zukünftig. Außerdem versucht Bergzeit mit Angeboten wie JobRad und Fahrgemeinschaften den Individualverkehr zu reduzieren.
Ca. ein Fünftel der Emissionen gehen auf Beschaffungen zurück. Zu diesen gehören v.a. Versandmaterial (55%), IT-Infrastruktur (33%), Druckerzeugnisse wie Versandpapiere, Marketingmaterial und Ausdrucke in der Verwaltung.

CO2-Auswertung nach Scopes in 2020

Den mit Abstand größten Einfluss hat der Scope 3 (indirekte Emissionen) mit 82%.
Hingegen hat Scope 2 nahezu keinen Einfluss auf die CO2-Emissionen (0,004%). Das liegt an dem Bezug von 100% Ökostrom.
In Scope 1 entstehen 18% der Emissionen. Hierzu gehören Wärmeerzeugung, Kraftstoffe sowie Klimatechnik.
Die Bestandteile unserer Tätigkeiten als Unternehmen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben oder haben können, nennen sich Umweltaspekte. Diese Aspekte können negative und positive Auswirkungen auf die Umwelt haben und sind für uns als Unternehmen unterschiedlich stark beeinflussbar. Deshalb werden sie einerseits danach eingeteilt, ob wir direkt oder nur indirekt und wie 'leicht' wir Einfluss darauf nehmen können, und andererseits anhand ihres Ausmaßes an Auswirkung für die Umwelt bewertet.

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Energie


Der Hauptenergieträger für alle Standorte ist Strom, den wir seit Januar 2019 zu 100% aus erzeugungszertifiziertem Ökostrom beziehen bzw. seit Dezember 2021 selbst produzieren. Der höhere Stromverbrauch in 2021 ist der Einführung unseres neuen Schicht-Systems in der Logistik zuzuschreiben, da die Logistik seitdem mehr Stunden pro Werktag in Betrieb ist. Weitere Energieträger sind Erdgas bzw. Heizöl für die Beheizung der Standorte, sowie Kraftstoff für die Fahrzeuge.

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Wasser | Abwasser


Der Wasserverbrauch an allen drei Standorten ist auf die primären Anwendungen, ähnlich eines Privathaushaltes, reduziert:
Trinkwasser, Geschirrspüler, Reinigung, Küche und sanitäre Anlagen.

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Abfall


Bei den Abfallfraktionen dominieren Kartonagen, Papier sowie Altholz und Kunststofffolien. Der größte Teil dieser Fraktionen entsteht am Logistik-Standort in Otterfing, da hier neben dem Versand auch der zentrale Wareneingang für Neuware beheimatet sind. Durch den Betrieb unserer Kantine fallen hier Biomüll und Speisereste an. Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums und damit mehr Warenan- und auslieferungen ist es in den vergangenen Jahren zu einer jährlichen Erhöhung der Abfallmengen in Otterfing gekommen.

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Materialeinsatz


Als Handelsunternehmen konzentrieren sich unsere Verbrauchsmaterialien vor allem auf den Versand unserer Artikel im Shop. Das sind Kartonagen und Versandtaschen als Umverpackung beim Versand sowie Druckerpapier für die Versandunterlagen. Im Laufe des Jahres 2019 wurde von Recycling-Plastikversandtaschen auf Papierversandtaschen umgestellt. Seit Juni 2022 wird den Paketen keine ausgedruckte Rechnung mehr beigelegt.
Hier steigt der Verbrauch mit steigendem Umsatz - so auch bei uns in den letzten Jahren.

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