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Das perfekte Skitouren-Setup

Unsere Skitourensets – die Bergzeit Mitarbeitertipps 2018/19

6 Minuten Lesezeit
Das passende Set aus Tourenski und Bindung zu finden, ist nicht einfach: Welche Kombi ist stimmig? Wir haben sechs Bergzeit-Mitarbeiter und leidenschaftliche Tourengeher gefragt: Was tragen sie im Winter 2018/19 unter ihren Skitourenstiefeln?

Wir haben sechs Bergzeit-Mitarbeiter/innen zu ihrem Skitourenset gefragt (Mehrfachnennungen waren möglich!). Hier kommen sechs heiße Tipps:

Tipp 1 von Marcus aus dem Bergzeit Kundenservice: K2 Wayback 88 mit Marker Tour F10 Bindung

K2 Wayback 88 mit Marker Tour F10 Bindung
Marcus‘ Tipp: K2 Wayback 88 mit Marker Tour F10 Bindung | Foto: K2 / Marker

Ich empfehle den K2 Wayback 88 mit einer 88 Millimeter Mitteltaillierung. Diesen Ski gibt’s auch für Frauen, die Talkback-Serie. Das Besondere an dem Ski ist, dass er für wirklich für jeden Einsatz geeignet ist: Den Ski kann ich auch mal fahren, wenn’s in der Früh super zum Fahren geht, kann aber auch carven und es mal schneller laufen lassen.

Neu gegenüber den alten Modellen ist, dass K2 seit diesem Jahr Titanal verbaut. Mit dieser zusätzlichen Stabilität kann ich den Ski auch bei schlechten Bedingungen fahren, wenn der Schnee sulzig ist und es nicht so schön ist. Auch dann kann ich den Ski dank Rocker-Bauweise und Carbon-Einsätzen noch spielerisch drehen.

Die Bindung ist die Marker Tour F10, eine Rahmenbindung. Das hat einfach den Vorteil, dass dieser Bindungstyp eine super Kraftübertragung hat. Die Kraft, die ich einfach über den Schuh übertrage, kommt besser an, weil die Bindung massive Hinter- und Vorderbacken hat und das System stabil verbunden ist. Der Umstieg in den Aufstiegsmodus ist auch super einfach. Indem man den Hebel ganz leicht anzieht, gleitet das System von der Platte runter. Die Steighilfen kann man unten in zwei Stufen hinzuschalten.

Tipp 2 von Elisabeth aus dem Bergzeit Marketing: Dynafit Tour 88 mit Dynafit TLT Superlite 2.0 Bindung

Dynafit Tour 88 mit Dynafit TLT Superlite 2.0 Bindung
Elisabeths Tipp: Dynafit Tour 88 mit Dynafit TLT Superlite 2.0 Bindung | Foto: Dynafit

Ich habe mich in diesem Jahr für den Dynafit Tour 88 entschieden. Nicht nur, weil der Tourenski ein echt cooles Design hat, sondern weil er ein Allrounder ist. Tour 88 heißt der Ski, weil er eine Mittelbreite von 88 Millimeter hat. Es ist ein sehr leichter Ski: Mit einer Länge von 174 Zentimeter wiegt er knapp 1.400 Gramm. Das heißt, der Ski ist einmal super für Pistenskitouren geeignet. Da er wendig und stabil ist, eignet er sich aber auch gut fürs Gelände.

Die Bindung ist die TLT Superlight 2.0 von Dynafit. Wie der Name schon sagt, ist sie sehr leicht – sie wiegt nur 175 Gramm, ohne Stopper. Die Stopper kann man allerdings recht leicht ergänzen. Es können einfach Harscheisen angebracht werden. Die Pin-Bindung ist von der Bedienung her super, weil man einfach von Aufstieg- in den Abfahrtsmodus wechseln kann, indem man den Hinterbacken umdreht. Zusätzlich hat sie noch zwei Steighilfen für flachere und steilere Passagen.

Tipp 3 von Verena aus dem Bergzeit Marketing: Armada Trace 108 mit Salomon TS/Lab Shift MNC Bindung

Armada Trace 108 mit Salomon TS/Lab Shift MNC Bindung
Verenas Tipp: Armada Trace 108 mit Salomon TS/Lab Shift MNC Bindung | Foto: Armada / Salomon

Ich stelle euch heute kein klassisches Skitourenset vor, sondern eher ein Set aus dem Freetouring-Bereich. Als Ski habe ich den Armada Trace mit einer 108er-Mittelbreite – eigentlich ein super leichter Ski. Er kommt gerade mal auf knapp über 3.000 Gramm bei 172 Zentimeter Länge. Für mich als Mädl mit 1,73 Meter Körpergröße ist das einfach der ideale Ski, um leicht und schnell unterwegs zu sein sowie coole Aufstiege im fünf- bis achthundert Höhenmeter-Bereich zu machen.

Als Bindung hab ich mich für die Salomon Shift Bindung entschieden: Diese Freeridebindung ist seit diesem Jahr neu auf dem Markt und verbindet das Beste aus beiden Welten. Zum Aufstieg habe ich eine Pin-Bindung mit Inserts. Oben angekommen, kann ich sie zur Abfahrt einfach zu einer Rahmenbindung umstellen. Dadurch entsteht eine feste Freeridebindung mit optimaler Kraftübertragung, damit ich voll Power geben kann.

Tipp 4 von Christian aus dem Einkauf: Kästle TX98 mit Kästle Free Tour 12 2.0

Kästle TX98 mit Kästle Free Tour 12 2.0
Christians Tipp: Kästle TX98 mit Kästle Free Tour 12 2.0 | Foto: Kästle

Der Kästle Ski TX98 ist für mich der perfekte Allrounder, weil er in der Mitte 98 Millimeter hat und dadurch perfekt in der Abfahrt funktioniert, trotzdem aber sehr leicht ist und so auch für den Aufstieg geeignet ist.

Das besondere an der Kästle Free Tour 12 2.0 Bindung ist, dass es eine Pin-Bindung ist, die ein sehr breites Bohrbild hat. Dadurch hat man die beste Kraftübertragung – trotzdem ist sie sehr leicht. Interessant sind auch die Steighilfen, die ganz einfach mit dem Skistock umgeklappt werden können.

Tipp 5 von Markus aus dem Bergzeit Kundenservice: Kästle TX98 mit ATK Raider 12 2.0

Kästle TX98 mit ATK Raider 12 2.0
Markus‘ Tipp: Kästle TX98 mit ATK Raider 12 2.0 | Foto: Kästle / ATK

Ich fahr‘ den Kästle TX98 mittlerweile seit zwei Jahren und war mit dem Ski schon zwei Mal in Norwegen sowie auf einigen Drei- und Viertausendern. Trotz der vielen Höhenmeter ist er immer noch ein guter Ski mit satter Spannung.

Meine Bindung der Wahl ist die ATK Raider 12 2.0, die trotz ihres sehr geringen Gewichts echte Fahrstabilität bringt. Wichtig ist für mich aber hier auch der Freeride-Spacer von ATK, um einen vernünftigen Druck auf den Ski zu bringen. Die ATK-Bindung ist komplett metallgefräst, hat sehr wenige Kunststoffteile. Damit ist sie eine langlebige und trotzdem sehr, sehr leichte Freeride- und Freetouring-Bindung.

Ein großer Vorteil ist hier der Freeride Spacer. Denn wenn ich auf einer normalen Pin-Bindung stehe, hängt der Schuh hinten in den zwei Pins. Da die relativ nah beisammen sind, habe ich relativ wenig Kippstabilität. Wenn ich jetzt aber mit der Schuhsohle direkt auf dem Spacer stehe, habe ich über die ganze Sohlenbreite einen kompletten Druck auf den Ski und damit wird die Bindung vergleichbar mit beispielsweise einer Tecton von Fritschi oder einer Marker Kingpin, wiegt aber nicht mal die Hälfte.

Tipp 6 von Flo aus dem Einkauf: Dynastar Pierra Menta mit Dynafit Low Tech Race 2.0 Bindung

Dynastar Pierra Menta mit Dynafit Low Tech Race 2.0 Bindung
Flos Tipp: Dynastar Pierra Menta mit Dynafit Low Tech Race 2.0 Bindung | Foto: Dynastar / Dynafit

Mein Highlight ist der Dynastar Pierra Menta, ein super leichter Skitouren-Rennski. Große Stärke des Skis ist meiner Meinung nach, dass er trotz des geringen Gewichts auch in der Abfahrt noch sehr gut ist. Das liegt vor allem daran, dass der Ski eine Seitenwangen-Konstruktion hat und relativ viel Carbon verbaut ist, wodurch er ziemlich stabil ist.

Die Low Tech Race 2.0 Bindung der Marke Dynafit, ist auch eine sehr leichte Rennbindung. Besonders ist auch, dass sie Harscheisen-aufnahmefähig ist, was gerade für steile Rennen wie zum Beispiel das Mountain Attack in Saalbach-Hinterglemm wichtig ist. Ansonsten unterscheiden sich Rennbindungen ja eher wenig, weil sie ähnlich leicht und vom Bohrbild relativ ähnlich sind.

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