"Damit ich beruhigt am Start stehen kann, habe ich mir über die Zeit hinweg einige Abläufe angewöhnt. Aus trainingsmethodischer Sicht haben sich für mich besonders drei Dinge etabliert
  1. Zum einen regelmäßiges Wechseltraining, gern auch auf der Langlaufloipe kombiniert mit kurzen Sprints. Besonders bei Sprintrennen entscheiden die Wechsel nicht selten das Rennen, aber auch beim Individual kann man innerhalb weniger Handgriffe viel Zeit gewinnen oder auch verlieren. 
  2. Außerdem absolviere ich in der Regel einen Tag vor dem Rennen eine kurze Vorbelastung, sprich ein etwas reduziertes Intervalltraining. 
  3. Auch ein fixes Warmup vor dem Rennen schadet nicht, da man sich hier ein wenig ausprobieren kann, bis man die passende Intensität gefunden hat.
Um den Bogen zum Material zu spannen, widmen wir uns zunächst der Bekleidung. Im Training nutze ich überwiegend die Alagna Linie von Karpos. Für schnelle, intensive Einheiten greife ich gerne zu Alagna Lite Jacke und Alagna Lite Pant, je nach Wetter und Temperatur, kombiniert mit der Alagna Plus Evo Weste und Alagna Glove für warme Hände.
Meistens trage ich vor dem Rennen eine lockere, wärmende Hose über dem Rennanzug, wie z. B. die Marmolada Pant und eine wärmende Jacke wie die Alagna Plus Evo Jacke. Bei Niederschlag greife ich natürlich auf eine wasserdichte Jacke zurück. Hier ist die Storm Evo Jacke mein Favorit - mit ihr steht man zu 100% trocken an der Startline. Je nach Wetter verändert sich auch die Fellpräparation - besonders bei nassen Bedingungen im unteren Teil des Rennens und Neuschnee im oberen Teil ist es wichtig, die Felle ordentlich zu wachsen. 
Der letzte Hauptpunkt rund ums Rennen ist die Ernährung. Bereits am Vorabend esse ich leicht verdauliche Lebensmittel und reduziere die Ballaststoffe. Die letzte Mahlzeit esse ich ungefähr vier Sunden vor dem Rennen. Meistens ist es ein Porridge mit Hafermilch. Kurz vor dem Start nehme ich ein Gel und 200mg Koffein. Bei einem Verticalrennen reicht das aus, bei einem Individual mit mehreren Anstiegen habe ich Gels und eine Softflask dabei. Nach dem Rennen ist es wichtig, die leeren Speicher schnell aufzufüllen und sich sofort warm und trocken anzuziehen, damit man sich nicht erkältet; absoluter Favorit ist hier die Artika Evo W Jacket."
Skibergsteigen ist eine faszinierende, aber keineswegs gewöhnliche Sportart. Das Umfeld, in dem sie ausgeübt wird, birgt durchaus einige Risiken und Gefahren, derer man sich bewusst sein sollte. "Es ist ein Sport, an den man sich Schritt für Schritt herantasten muss", erklärt Robert Antonioli und gibt uns einige seiner Ratschläge für Enthusiasten, die den Neuschnee und den Nervenkitzel abseits der Piste auf Steigfellen für sich entdecken wollen.
  1. Nimm an einem Kurs teil oder werde Mitglied in einem Skiclub
  2. Wähle eine sichere Route
  3. Bringe Dich körperlich in Form
  4. Auswahl der richtigen Ausrüstung zum Skibergsteigen
  5. Sicherheit geht vor - Schutz vor Lawinenabgängen und Unfällen
  6. Auf Skitour immer in Begleitung