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Grate zum Träumen

Fotostory: leichte Grate im Allgäu

3 Minuten Lesezeit
Erika Dürr, auch bekannt als "Ulligunde", stell euch in dieser Fotogalerie drei wunderschöne Grate zum Tagträumen und Bergsteigen im Allgäu vor.

Zugegeben: Was ist leicht? Ohne Seil ist ein III schon oft anspruchsvoll, mit Seil lohnt sich der schwere Rucksack womöglich nicht. Trotzdem haben diese „Himmelsleitern“ in moderatem Schwierigkeitsgrad ihren ganz eigenen Reiz. Drei besonders schöne Grate im Allgäu stellen wir Euch in dieser Fotogalerie vor:

Zwölf-Apostel-Grat

Talort: Pflach oder Hohenschwangau

Der Zwölf-Apostel-Grat führt über zwölf Zacken hinauf zum markanten Säuling, den man schon von Weitem ausmachen kann. Der Grat wartet immer wieder mit kurzen Kletterstellen auf, die aber nur selten wirklich ausgesetzt sind. Die Schlüsselstelle stellt eine III-Wand dar, die jedoch abgeseilt wird. Ansonsten wird der Grat meist ohne Seilsicherung unternommen.

Panoramabild mit Bergen bei Sonnenaufgang
Das erste Sonnenlicht erreicht die Gipfel | Foto: Erika Dürr
Panoramabild über Landschaft mit Flachland und Bergen
Schnell bekommt man einen Vorgeschmack auf den Tiefblick der restlichen Tour | Foto: Erika Dürr
Panoramabild mit Gipfelkreuz im Vordergrund und Bergkette im Hintergrund
Das Allgäu liegt einem hier zu Füßen. Das erste Gipfelkreuz markiert noch keinen richtigen Gipfel, der folgt erst etwas später. Dann aber ebenfalls mit Kreuz | Foto: Erika Dürr
Fels mit "Philippus" Gravur. Im Hintergrund Landschaft unscharf
Am Grat beginnt dann die Unterrichtsstunde in Religion | Foto: Erika Dürr
Schmaler Grat mit Bergsteigerin beim Klettern
Ein bisschen Gottvertrauen schadet auf dem Grat nicht | Foto: Erika Dürr
Bergsteigern macht Foto vom Tal
Blick in Richtung Reutte und Lechtal | Foto: Erika Dürr
Bergsteigerin blickt ins Tal mit Seen
Blick ins Allgäu und dessen Seen rund um Füssen | Foto: Erika Dürr

Gehrenspitze Westgrat

Talort: Nesselwängle

Hier lohnt sich das Seil dann doch: Stellen bis in den IV-Grad müssen bewältigt werden, es stecken mehrere Bohrhaken. Dazwischen wartet aber auch viel Geh- oder leichtes Kraxelgelände, was den Grat besonders abwechslungsreich macht. Die Wegfindung ist einfach, der Tiefblick auf Füssen und Reutte sensationell.

Wunderschöne Gratlandschaft mit Bergsteiger am Seil gesichert
Die ersten Meter auf dem Grat | Foto: Erika Dürr
Fels (Gehrenspitze) im Zentrum des Motivs
Die Gehrenspitze baut sich vor uns auf | Foto: Erika Dürr
Unglaubliche Berglandschaft mit Grat im Vordergrund. Seil zur Sicherung angebracht
Tolle Kletterei, die immer nur für einen Moment schwer ist. Noch dazu ist der Grat gut abgesichert | Foto: Erika Dürr
Bergsteiger mit Seil gesichert beim Klettern am Grat
Scharf! Ein kurzes ausgesetztes Stück | Foto: Erika Dürr
Bergabstieg im Sonnenuntergang
Abstieg im Sonnenuntergang | Foto: Erika Dürr

Bretterspitze

Talort: Hinterhornbach

Der zahmste Grat dieser Auswahl: Stellen bis II (wer will bis III) müssen bezwungen werden, jedoch ist der Fels sensationell gut und die Kletterei nicht speziell ausgesetzt. Dennoch handelt es sich um eine lange, alpine Tour, bei der gerade das Schneefeld im Auf- und Abstieg Probleme bereiten kann. Im Frühjahr machen Grödel Sinn!

Wanderweg mit zwei Bergsteigern. Im Hintergrund der Hochvogel (Berg)
Im Hintergrund thront der Hochvogel | Foto: Erika Dürr
Drei Bergsteiger vor dem Grat zum Gipfel. Links und rechts verschneite Abhänge
Der Grat zur Bretterspitze, im Hintergrund die Urbeleskarspitze | Foto: Immanuel Rapp
Drei Bergsteiger auf den letzten Meter des Grats
Die letzten Meter auf dem Grat | Foto: Erika Dürr

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