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Guter Grip

Die besten Yogamatten: unsere Empfehlungen

7 Minuten Lesezeit
Welche Yogamatten aus dem Bergzeit Shop überzeugen im Test? Wir zeigen Dir unsere Empfehlungen für rutschfeste Allround- und Reise-Yogamatten für Deine tägliche Praxis. Zusätzlich findest Du hier vielseitige Trainingsmatten, die sich für gelegentliches Yoga eignen.

Eine gute Yogamatte überzeugt in erster Linie mit ihren rutschfesten Eigenschaften. Wir sichten für Dich in diesem Überblick die besten Yogamatten aus verschiedenen Vergleichstests. Außerdem gibt’s persönliche Empfehlungen von unserer Bergzeit Expertin und Yogalehrerin Lea, die das Yoga-Sortiment bei Bergzeit einkauft.

Das sind Leas Favoriten:

Meine Empfehlung: Wähle eine hochwertige Yogamatte mit gutem Grip
– Unser Experte Lea Liebmann, Yoga-Lehrerin und Bergzeit Yogamatten-Einkäuferin
Qualitativ hochwertige (und damit oft teurere) Matten sind in den meisten Fällen rutschfester, langlebiger und oft auch umweltfreundlicher als günstige Yogamatten. Das liegt daran, dass spezialisierte Yogamarken in der Regel mehr Erfahrung in Bezug auf das Material mitbringen. Deshalb bieten sie oft die Matten mit dem besseren Grip an. Und Yoga macht einfach mehr Spaß, wenn man guten Halt hat. Wenn Du also vor hast, regelmäßig auf die Matte zu gehen und eine wöchentliche Yogapraxis anstrebst, dann ist eine rutschfeste Yogamatte eines Yoga-Spezialisten die beste Wahl.

Was macht eine gute Yogamatte aus?

  • Das Wichtigste ist der Grip: Die Yogamatte bietet guten Halt und lässt Dich nicht wegrutschen.
  • Die Dicke der Matte sollte auf den Ort abgestimmt sein, an dem Du Yoga machst (z.B. draußen oder drinnen im Studio). Für Anfänger sind fünf Millimeter Stärke ideal.
  • Preis/Leistung: Eine gute und günstige Trainingsmatte ist okay, wenn Du nur ab und zu auf die Matte möchtest. Für eine regelmäßige Yogapraxis empfehlen wir eine hochwertige Yogamatte von einer erfahrenen Yogamarke.
  • Umweltfreundliche Materialien ohne Schadstoffe.

Die besten Yogamatten für den Allround-Einsatz

Allround-Yogamatten mit einer Stärke von 4-5 Millimeter bieten Komfort und Stabilität für Einsteigerinnen wie Fortgeschrittene. Ob im Studio, zuhause oder draußen: Diese Matten eignen sich ideal für Deine tägliche Praxis.

Tipp: Matten aus Naturkautschuk sind naturgemäß etwas schwerer als Matten aus PU. Falls Du eine besonders leichte Yogamatte suchst, schau in unsere Rubrik mit den leichten Reise-Yogamatten.

Yogistar Pure Eco Art Collection

Bergzeit Empfehlung von Yoga-Expertin Lea als schweißabsorbierende Allround-Yogamatte.

Das Obermaterial der Pure Eco Yogamatte von Yogistar eignet sich laut der Yogalehrerin für eher schwitzige Hände und Füße. Bei intensivem Training und wenn Du zum Schwitzen neigst, hast Du hier optimalen Grip. Denn das doppelschichtige Material saugt Schweiß rasch auf und ist besonders rutschfest.

Mit einer Stärke von vier Millimetern zählt die Pure Eco Art Collection zu den Yogamatten-Allroundern. Sie liegt immer glatt auf dem Boden und bietet zugleich Komfort und Stabilität, bestätigt Lea im Langzeit-Test. Aufgrund des Naturkautschuk-Materials ist die Matte naturgemäß etwas schwerer.

  • Stärke: 4 mm
  • Gewicht: 2.600 g
  • Material: 15 % Polyester, 85 % Naturkautschuk

Yogistar Sun Yogamatte

Tipp für Anfänger: Komfort-Empfehlung im Yogamatten-Test (2/2026) des Magazins Elle.

Mit einer Stärke von sechs Millimetern zählt die Yogistar Sun bereits zu den dickeren Yogamatten. Das gibt zusammen mit ihren großzügigen Abmessungen Pluspunkte beim Komfort. Trotzdem ist die Matte stabil und das Naturkautschuk-Material besonders rutschfest.

  • Stärke: 6 mm
  • Gewicht: 2.650 g
  • Material: 100 % Naturkautschuk, zertifiziert nach Oeko-Tex Standard 100, auch für Allergiker geeignet und waschbar.

Leichte Reise-Yogamatten im Test

Reise-Yogamatten sind dünn, superleicht und lassen sich platzsparend gefaltet im Gepäck verstauen. Sie begleiten Dich überallhin, wo Du Deine Praxis abhältst, ob nach draußen, ins Studio oder in den Urlaub. Trotz ihrer geringen Dicke bieten sie guten Grip und können auch als hygienische Auflage auf anderen Yogamatten dienen.

Manduka GRP Adapt Reise-Yogamatte

Die faltbare Version aus der griffigen GRP Adapt-Serie. Bergzeit Empfehlung von Yoga-Expertin Lea als Studiomatten-Auflage und für unterwegs.

Bergzeit Einkäuferin Lea besitzt die GRP Adapt Travel von Manduka seit über zehn Jahren. Sie hat die hauchdünne Reisematte im Studio immer dabei, um sie auf die dort vorhandenen Matten zu legen. Besonders praktisch: die GRP Adapt Travel kann man falten statt rollen. So lässt sie sich einfacher im Rucksack oder der Reisetasche verstauen.

Das Testportal Outdoor Gear Lab bescheinigt der GRP Adapt (hier getestet in der dickeren Standard-Variante 2.0) einen herausragenden Grip, sowohl im trockenen als auch schwitzigen Zustand. Sie empfehlen das rutschfeste Obermaterial in ihrem Yogamatten-Test 2026 daher für intensives, schweißtreibendes Yoga (wie Hot Yoga).

Auch Lea bestätigt: Das Feuchtigkeit absorbierende PU-Obermaterial der GRP Adapt Travel eignet sich vor allem für schwitzige Hände und Füße bei der Yogapraxis. Die Matte lässt sich zudem sehr leicht reinigen.

  • Stärke: 1,5 mm
  • Gewicht: 1.000 g
  • Material: Obermaterial Polyurethan (PU), Unterseite aus Gummi-Verbundstoff mit Baumgummi, hergestellt in Spanien

Tipp: Manduka Yogitoes 2.0 Handtuch

Alternative zur Ultraleicht-Matte: Yoga-Handtuch mit super Grip – besonders für schwitzige Hände und Füße.

Ein Yoga-Handtuch wie das Yogitoes 2.0 von Manduka lässt sich wie die leichtesten Matten sehr klein zusammenfalten und wiegt nicht viel. Du kannst es bequem ins Studio mitnehmen und auf eine vorhandene Matte legen. Die Noppen an der Unterseite verhindern, dass es auf der Yogamatte verrutscht. Das Handtuch funktioniert natürlich auch als Unterlage für andere Zwecke oder draußen ohne Matte drunter.

Das Yogitoes 2.0 saugt nicht nur den Schweiß auf, sondern hat auch einen guten Grip. Lea empfiehlt es als Mattenauflage, wenn Du viel schwitzt oder keine große Matte transportieren möchtest.

  • Stärke: k. A.
  • Gewicht: 440 g
  • Material: Polyamid, Polyester (enthält laut Hersteller recycelte Materialien), Silikon-Noppen, maschinenwaschbar

Allround-Trainingsmatten – unsere Empfehlungen

Du suchst eine bequeme Matte für Übungen, Dehnen und funktionelles Mattentraining? Wir empfehlen die Manduka X und die Blackroll Matte als Allroundmatten, wenn Du neben Yoga auch beim Fitness oder Pilates auf der Matte stehst. Diese Matten sind etwas dicker als klassische Yogamatten, da hier das Thema Stabilität etwas weniger im Fokus steht als beim Yoga.

Manduka X

Bergzeit Allround-Tipp – nicht nur fürs Yoga, sondern auch geeignet als Allround-Matte für Fitnesstraining, Pilates und Co.

Mit ihren fünf Millimetern Dicke ist die Manduka X – ähnlich wie die Manduka Pro – stärker gepolstert. Als Fitnessmatte konzipiert sorgt sie für gute Dämpfung und Gelenkschutz bei Deinem Training. Das TPE-Material mit geschlossener Zellstruktur macht sie besonders widerstandsfähig gegen Schmutz und Nässe, selbst beim Outdoor-Training. Sie lässt sich außerdem beidseitig nutzen.

Die Manduka X empfehlen wir für eher trockene Hände und Füße – mit sehr schwitziger Haut kann sich die Oberfläche bei dieser Matte nicht rutschfest genug anfühlen.

  • Stärke: 5 mm
  • Gewicht: 1.500 g
  • Material: hochdichtes TPE (Kunststoff)

Blackroll Trainingsmatte

Komfort-Tipp von Bergzeit Redakteurin Katharina – angenehm weiche Matte, die vor allem bei funktionellen Übungen, Mobilitätstraining und kleinen Sprüngen gut dämpft. 

Die Blackroll-Matte ist keine klassische Yogamatte. Sie ist etwas weicher als viele Yogamatten. Damit bietet die Trainingsmatte mehr Dämpfung und ist perfekt für alle, die zum Beispiel im Vierfüßlerstand eine weichere Unterlage an den Knien oder Händen bevorzugen.

Meine Empfehlung: Gut gedämpfte, langlebige Trainingsmatte
– Unser Experte Katharina Spirkl, Bergzeit Redakteurin
Ich finde sie vor allem bei Übungen in Rückenlage wie Crunches sehr angenehm. Mein Steißbein und die Wirbelsäule sind leicht gepolstert und ich habe auch nach vielen Wiederholungen nicht das Gefühl, dass sich die Knochen in den Boden bohren. Selbst leichte Sprünge wie Squat Jumps federt die Fitness-Matte gut ab. Außerdem ist sie robust und leicht abwischbar, was bei Training im Garten oder Park praktisch ist. Ausgedehnte Yoga-Einheiten mache ich aber lieber auf meiner Kork-Matte. Gerade bei Asanas, die Balance erfordern, ist mir die Blackroll-Matte zu instabil. Beim schweißtreibenden Ashtanga-Yoga wird mir die Blackroll außerdem zu rutschig.

Kleiner Minuspunkt für unterwegs: Die Matte ist recht schwer. Dafür bleibt sie gut am Boden liegen und rollt sich nicht ständig wieder auf.

Wer seine Matte hauptsächlich für funktionelles Mattentraining oder Pilates und nur gelegentlich zum Yoga nutzen möchte, dem kann Katharina die Blackroll-Matte wärmstens empfehlen.

  • Stärke: 5 mm
  • Gewicht: 2.500 g
  • Material: 100 % PVC, zertifiziert nach Oeko-Tex Standard 100, hergestellt in Deutschland

Beratung: Welche Yogamatte ist die beste für Dich?

Yogamatten gibt es aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Stärken. Sie können je nach Material und persönlicher Veranlagung zum Schwitzen unterschiedlich rutschfest sein.

🧘Allgemein gilt für die Mattenwahl beim Yoga: Grip schlägt Komfort. Wähle also lieber eine rutschfeste, dünne Yogamatte als auf den maximalen Komfort einer dicken Trainingsmatte zu setzen.

Bei der Auswahl kommt es letzten Endes auch darauf an, wofür und wie oft Du die Yogamatte nutzen willst. Um sich ab und zu mal zu dehnen und ein paar Übungen zu machen, reicht eine gute und günstige Yogamatte als Unterlage. Für eine regelmäßige Yogapraxis empfehlen wir eine qualitativ hochwertige Yogamatte von einer spezialisierten Yogamarke.

Rutschfeste Yogamatten

Die Unterschiede beim Grip liegen in der Beschichtung der Oberfläche, die für unterschiedliche Zwecke gemacht sein kann: Schwitzt Du beim Yoga schnell an Händen und Füßen oder bleiben sie eher trocken? Entscheidend ist hier, das richtige Material für den persönlichen Typ zu finden.

Yogamatten können je nach Material unterschiedlich rutschfest sein - je nachdem ob Du mit schwitzigen oder trockenen Händen und Füßen auf der Matte stehst.

Bergzeit

Yogamatten können je nach Material unterschiedlich rutschfest sein – je nachdem ob Du mit schwitzigen oder trockenen Händen und Füßen auf der Matte stehst.


Wie dick sollte eine Yogamatte sein?

Eine optimale Yogamatte ist nicht dicker als fünf Millimeter. Bergzeit Yoga-Expertin Lea empfiehlt vier Millimeter als ideale Komfortstärke. Denn: Je dicker die Matte, desto wackeliger wird es und die Bodenhaftung und Stabilität nimmt ab.

Eine dicke Yogamatte bedeutet nicht mehr Komfort, sondern Instabilität und weniger Bodenhaftung.

Die Stärke der Matte sollte zudem auf den Ort abgestimmt sein, an dem Du Yoga machst – etwa im Yogastudio, zuhause im Wohnzimmer oder draußen im Park.

Spezielle Yogamatten fürs Reisen sind meist sehr dünn, etwa zwischen 1-3 Millimeter. Hier spielt es für den Komfort eine Rolle, auf welchem Untergrund man diese Matten ausbreitet. Am besten ist ein weicherer Untergrund wie Wiese oder Sand.

Tipp für Einsteiger: Eine Yogamatte für Anfänger kann durchaus um die fünf Millimeter dick sein. Ist die Yogamatte sehr dünn, kannst Du Dir eine gefaltete Decke unters Knie legen oder beim Shavasana zusätzlich etwas polstern.

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