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Im Test: Wild Country Movement Klettergurt

4 Minuten Lesezeit
Du bist auf der Suche nach einem vielseitigem Klettergurt? Kilian Bombosch aus dem Bergzeit Team hat den Allround-Klettergurt Movement von Wild Country für Dich getestet. Sein Fazit über den Klettergurt kannst Du hier nachlesen!

Ein Klettergurt für alle Spielarten des Kletterns – von Sportklettern bis hin zu Mehrseillängen -, das verspricht der Movement Klettergurt von Wild Country zu sein. Ich als Sportkletterer suche vor allem einen leichten, beweglichen Gurt, der auch bei längerem Projektieren bequem bleibt. Da kam der Test vom Wild Country Movement Klettergurt für mich genau richtig. Beweglich sollte der Gurt bei diesem Namen auf jeden Fall schon mal sein.

Kilians erster Testeindruck

Der Movement Klettergurt kommt in einer robusten Packtasche, die klein ist und den Gurt gut schützt. Definitiv ein willkommenes Extra für mich. Beim Auspacken fiel mir sofort die ergonomische Form des Gurtes auf. Der relativ breite Gurt wird in der Wirbelsäulenregion etwas schmaler, wodurch die Beweglichkeit der Wirbelsäule nicht eingeschränkt wird. Die Beinschlaufen sind relativ breit gehalten, fühlen sich weich an und sind verstellbar. Sieht auf jeden Fall komfortabel aus.

Das Material des Klettergurts ist flexibel und nicht durch zu viel Polsterung unbeweglich. Auch der optische und haptische Beweglichkeitstest fällt schon mal positiv aus. Vom Gewicht bin ich ebenfalls überzeugt. Mit den verstellbaren Beinschlaufen und den zwei Schnallen am Hüftgurt kann ich den Gurt leicht an meinen Körper anpassen und den Gurt gut zentrieren.

Der Gurt scheint tatsächlich auf viel Bewegung ausgelegt zu sein, ohne dabei zu schwer oder zu unbequem zu werden.

Die Beinschlaufen fühlen sich weich an und sind verstellbar.

Bergzeit Team

Die Beinschlaufen fühlen sich weich an und sind verstellbar.


Der Gurt ist am Rücken relativ breit geschnitten, wird aber an der Wirbelsäule etwas schmaler.

Bergzeit Team

Der Gurt ist am Rücken relativ breit geschnitten, wird aber an der Wirbelsäule etwas schmaler.


So bewährt sich der Wild Country Movement am Fels

Für den Praxistest bin ich aufgrund des guten Wetters in den nahe gelegenen Klettergarten gefahren. Dank des geringen Packmaßes passte der Gurt wunderbar in meinen Kletterrucksack und wurde durch die mitgelieferte Packtasche vor anderen Gegenständen und meinem undichten Chalkbag geschützt.
Die breiten Stege für die Sicherungsschlaufe eigenen sich hervorragend, um sich dort einzubinden. Die Sicherungsschlaufe funktioniert beim Sichern wunderbar. Auch die unterschiedlichen Materialschlaufen sind ein richtig cooles Extra, besonders wenn man mit Rucksack klettert.

Beim Klettern fühlte ich mich durch den Wild Country Movement in keinster Weise eingeschränkt oder unbeweglicher. Auch ausladenden Züge und hohes Antreten machte der Gurt wunderbar mit. Eindrehen, abknicken, Fuß zur Hand, alles kein Problem für den Movement. Bei Bewegungen, bei denen andere Gurte mich schon drückten oder nervten machte der Movement keinen Mucks. Auch das geringe Gewicht ließ den Klettergurt kaum auffallen. Genau das was ich mir also beim Klettern von einem Gurt wünsche!

Eindrehen, abknicken, Fuß zur Hand – alles kein Problem für den Movement Klettergurt.

Beim Abseilen merkt man den Gurt allerdings. Das dünne Gurtband im Hüftgurt verläuft durch die leichte Polsterung und wird dadurch nur leicht abgedämpft. Auch beim längeren Hängen im Gurt oder beim Sichern merkt man das Gurtband im Rücken.

Besser als das Gurtband im Hüftgurt sind jedoch die Beingurte gepolstert. Das breite Band dort fühlt sich angenehm an und schneidet nicht in die Oberschenkel ein. Gerade von den Beinschlaufen war ich sehr positiv überrascht, da ich sonst eher einschneidende Erlebnisse mit den Beinschlaufen hatte.

Gerade bei den Beinschlaufen bin ich positiv überrascht, da ich sonst eher ‚einschneidende‘ Erlebnisse mit Beinschlaufen hatte.

Bei den Beinschlaufen verläuft das Gurtband nicht durch die Polsterung, somit kann der Druck auf die gesamte Breite der Beinschlaufe verteilt werden.

Die breiten Stege für die Sicherungsschlaufe eignen sich hervorragend zum unkomplizierten Einbinden.

Kilian Bombosch

Die breiten Stege für die Sicherungsschlaufe eignen sich hervorragend zum unkomplizierten Einbinden.


Die Beinschlaufen sind angenehm gepolstert; so ist das Abseilen zu jedem Zeitpunkt komfortabel.

Kilian Bombosch

Die Beinschlaufen sind angenehm gepolstert; so ist das Abseilen zu jedem Zeitpunkt komfortabel.


Eckdaten zum Wild Country Movement

  • Geeignet für: Damen und Herren
  • Gewicht: 450 Gramm / 570 Gramm
  • Größen:
    • S/M: Hüftumfang 68 – 88 Zentimeter / Beinumfang 45 – 60 Zentimeter
    • L/XL: Hüftumfang 83 – 120 Zentimeter / Beinumfang 55 – 65 Zentimeter
  • Ausstattung:
    • 4 Materialschlaufen
    • verstellbare Beinschlaufen
    • gepolsterte Gurte
    • 4 Schnallen
  • Einsatz: Allround, Sport- und Alpinklettern
  • Nachhaltigkeitssiegel: Fair Wear Foundation

Produktdaten & Co.: Der Wild Country Movement Klettergurt in im Bergzeit Shop

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Kilians Test-Fazit zum Wild Country Movement

Der Movement Klettergurt von Wild Country hält alle Versprechen, die durch seinen Namen gemacht werden. Die Beweglichkeit und das Gewicht sind sehr überzeugend. Beim Klettern nichts von dem Gurt zu spüren ist ein sehr gutes Zeichen für einen Sportklettergurt. Fürs Falltraining oder längeres Projektieren würde ich einen anderen Gurt vorziehen.

Bei schnellen Klettersaisons oder dem ganz normalen Ausflug an den Fels ist er jedoch absolut empfehlenswert! Du kannst mit ihm ohne Einschränkungen der Beweglichkeit klettern.

Auch hoch antreten oder eindrehen: Der Movement Klettergurt wird seinem Namen gerecht und macht alle Bewegungen mit.

Kilian Bombosch

Auch hoch antreten oder eindrehen: Der Movement Klettergurt wird seinem Namen gerecht und macht alle Bewegungen mit.


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