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Tiere der Alpen

Alpentiere: Bilder der wichtigsten Vertreter

5 Minuten Lesezeit
Steinbock, Murmeltier, Gämse & Co. - Glück hat, wer sie in den Bergen zu Gesicht bekommt. Weniger selten ist dagegen eine Begegnung mit Kuh oder Bergziege. Die Fotogalerie der Wander-Guides Renate und Christoph zeigt die wichtigsten Tiere der Alpen.

Wer in den Bergen mit offenen Augen und etwas Geduld unterwegs ist, erlebt manch spannende Begegnung mit der faszinierenden Tierwelt der Alpen. Auge in Auge mit einem Steinbock, ein erhaschter Blick auf einen Alpensalamander, der sich kurz zwischen den Steinen zeigt, oder Bergdohlen, die den Wanderern ihre Jause aus der Hand fressen. Das sind kleine Wunder, die die Natur für uns bereit hält. Aber auch Haus- und Nutztiere haben ihren Lebensraum in der uralten Kulturlandschaft der Alpen. Hier findet sich eine Liste mit Bildern der wichtigsten Alpentiere im Überblick.

Die wichtigsten Alpentiere – eine Bildergalerie

Steinbock

Steinbock: Der König der Alpen. Ganz egal ob verspieltes Jungtier oder ein alter Steinbock mit seinen mächtigen Hörnern: eine Begegnung mit dem geschickten Kletterer vergisst man nie. | Foto: Steinacher/Werntgen
Steinbock: Der König der Alpen. Ganz egal ob verspieltes Jungtier oder ein alter Steinbock mit seinen mächtigen Hörnern: eine Begegnung mit dem geschickten Kletterer vergisst man nie. | Foto: Steinacher/Werntgen

Murmeltier

Murmeltier: Aus der Ferne hört man sie häufig schon pfeifen. Murmeltiere, in Österreich auch als Mankei bekannt, graben ausgedehnte Gangsysteme unter die Erdoberfläche, lassen sich am Tage aber auch häufig außerhalb davon blicken. | Foto: Steinacher/Werntgen
Murmeltier: Aus der Ferne hört man sie häufig schon pfeifen. Murmeltiere, in Österreich auch als Mankei bekannt, graben ausgedehnte Gangsysteme unter die Erdoberfläche, lassen sich am Tage aber auch häufig außerhalb davon blicken. | Foto: Steinacher/Werntgen

Gämse

Gämse: An den geraden Hörnern, die nur am Ende nach unten gekrümmt sind, erkennt man die Gämse. Eine Geiß führt die in Rudeln lebenden Tiere an. Böcke sind, bis auf die Zeit der Brunft, Einzelgänger. | Foto: Steinacher/Werntgen
Gämse: An den geraden Hörnern, die nur am Ende nach unten gekrümmt sind, erkennt man die Gämse. Eine Geiß führt die in Rudeln lebenden Tiere an. Böcke sind, bis auf die Zeit der Brunft, Einzelgänger. | Foto: Steinacher/Werntgen

Alpensalamander

Der Alpensalamander gehört zu den Schwanzlurchen. Da er feuchtes Wetter mag, bekommt man ihn eher am Morgen, wenn es noch nass vom Tau ist, oder bei regnerischer Witterung zu sehen. | Foto: Steinacher/Werntgen
Der Alpensalamander gehört zu den Schwanzlurchen. Da er feuchtes Wetter mag, bekommt man ihn eher am Morgen, wenn es noch nass vom Tau ist, oder bei regnerischer Witterung zu sehen. | Foto: Steinacher/Werntgen

Grasfrosch

Grasfrosch: Bevorzugt in kleinen stillen oder langsam fließenden Gewässern, in denen er ablaichen und auch überwintern kann, kommt der Grasfrosch vor. | Foto: Steinacher/Werntgen
Grasfrosch: Bevorzugt in kleinen stillen oder langsam fließenden Gewässern, in denen er ablaichen und auch überwintern kann, kommt der Grasfrosch vor. | Foto: Steinacher/Werntgen

Bergdohle

Bergdohle: Die neugierige und zutrauliche Alpen- oder Bergdohle aus der Familie der Rabenvögel wartet häufig in Schwärmen auf Gipfeln, um die eine oder andere Leckerei von Wanderern zu ergattern. | Foto: Steinacher/Werntgen
Bergdohle: Die neugierige und zutrauliche Alpen- oder Bergdohle aus der Familie der Rabenvögel wartet häufig in Schwärmen auf Gipfeln, um die eine oder andere Leckerei von Wanderern zu ergattern. | Foto: Steinacher/Werntgen

Bussard

Der Bussard ist ein Greifvogel, der sich in weiter und hügeliger Landschaft zuhause fühlt. Daher ist er eher im Voralpenland als in den Hochalpen anzutreffen. Im Sommer ernährt er sich hauptsächlich von Nagetieren und Kleinsäugern, im Winter von Aas. Sein Bestand wird deutschlandweit auf ca 70000 Paare geschätzt. Er ist somit auch europaweit der am häufigsten vorkommende Greifvogel. | Foto: Christian Greither Photography
Der Bussard ist ein Greifvogel, der sich in weiter und hügeliger Landschaft zuhause fühlt. Daher ist er eher im Voralpenland als in den Hochalpen anzutreffen. Im Sommer ernährt er sich hauptsächlich von Nagetieren und Kleinsäugern, im Winter von Aas. Sein Bestand wird deutschlandweit auf ca. 70.000 Paare geschätzt. Er ist somit auch europaweit der am häufigsten vorkommende Greifvogel. | Foto: Christian Greither Photography

Bergkuh

Die Kuh ist kaum noch wegzudenken aus dem Bergland der Alpen. Ehemals für Almen zur Selbstversorgung zwingend notwendig, werden ihre Milcherzeugnisse als hochwertiges Markenprodukt heute regional und überregional vertrieben. | Foto: Christian Greither Photography
Die Kuh ist kaum noch wegzudenken aus dem Bergland der Alpen. Ehemals für Almen zur Selbstversorgung zwingend notwendig, werden ihre Milcherzeugnisse als hochwertiges Markenprodukt heute regional und überregional vertrieben. | Foto: Christian Greither Photography

Haflinger

Haflinger: Vorwiegend in Bayern, Österreich und Südtirol wird der Haflinger gezüchtet. Das robuste Gebirgspferd kommt als Arbeits- oder Freizeitpferd zum Einsatz. | Foto: Christian Greither Photography
Haflinger: Vorwiegend in Bayern, Österreich und Südtirol wird der Haflinger gezüchtet. Das robuste Gebirgspferd kommt als Arbeits- oder Freizeitpferd zum Einsatz. | Foto: Christian Greither Photography

Bergschaf I

Bergschaf: Dort, wo sich die Kühe aufgrund der widrigen Umstände und des unwegigen Geländes nicht aufhalten können, werden die Bergziegen und Schafe gehalten. Je nach Höhenlage und Wetterverhältnissen werden die Nutztiere in den Alpen zwischen Anfang Mai und Ende Juni vom Tal auf die Bergalmen getrieben. Der Almabtrieb findet in der Regel im September statt. | Foto: Christian Greither Photography
Bergschaf: Dort, wo sich die Kühe aufgrund der widrigen Umstände und des unwegigen Geländes nicht aufhalten können, werden die Bergziegen und Schafe gehalten. Je nach Höhenlage und Wetterverhältnissen werden die Nutztiere in den Alpen zwischen Anfang Mai und Ende Juni vom Tal auf die Bergalmen getrieben. Der Almabtrieb findet in der Regel im September statt. | Foto: Christian Greither Photography

Bergschaf II

Ötztaler Bergschaf: Der Schafwandertrieb in den Ötztaler Alpen gehört zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. So werden in den Sommermonaten bereits seit etwa 6.000 Jahren Schafe vom südtiroler Schnalstal ins Tiroler Ötztal getrieben. | Foto: Steinacher/Werntgen
Ötztaler Bergschaf: Der Schafwandertrieb in den Ötztaler Alpen gehört zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. So werden in den Sommermonaten bereits seit etwa 6.000 Jahren Schafe vom südtiroler Schnalstal ins Tiroler Ötztal getrieben. | Foto: Steinacher/Werntgen

Hufeisenklee-Widderchen

Hufeisenklee-Widderchen: In den Alpen lassen sich unzählige Schmetterlingsarten beobachten. Ein schönes Exemplar mit seinen herzförmigen roten Flecken ist das Hufeisenklee-Widderchen. | Foto: Steinacher/Werntgen
Hufeisenklee-Widderchen: In den Alpen lassen sich unzählige Schmetterlingsarten beobachten. Ein schönes Exemplar mit seinen herzförmigen roten Flecken ist das Hufeisenklee-Widderchen. | Foto: Steinacher/Werntgen

Eichhörnchen

Flink flitzen Eichhörnchen die Bäume in Bergwäldern der Alpen hinauf und herunter. Man kann ihnen stundenlang beim Herumtollen zuschauen und braucht auch manchmal so lange, um ein Foto zu schießen, auf dem sie nicht davonrennen. | Foto: Steinacher/Werntgen
Flink flitzen Eichhörnchen die Bäume in Bergwäldern der Alpen hinauf und herunter. Man kann ihnen stundenlang beim Herumtollen zuschauen und braucht auch manchmal so lange, um ein Foto zu schießen, auf dem sie nicht davonrennen. | Foto: Steinacher/Werntgen

Weinbergschnecke

Weinbergschnecke: Vor allem kalkreiche und nicht zu trockene Böden sind der Lebensraum der Weinbergschnecke. Ihr Gehäuse hat fast immer die Form einer rechtsgängigen Schraube. | Foto: Steinacher/Werntgen
Weinbergschnecke: Vor allem kalkreiche und nicht zu trockene Böden sind der Lebensraum der Weinbergschnecke. Ihr Gehäuse hat fast immer die Form einer rechtsgängigen Schraube. | Foto: Steinacher/Werntgen

Waldeidechse

Die Waldeidechse ist eine feuchtigkeitsliebende Reptilienart. Auch in den Alpen hat sie ihr Verbreitungsgebiet bis in Höhen von mehr als 2.000 Meter über NN. | Foto: Steinacher/Werntgen
Die Waldeidechse ist eine feuchtigkeitsliebende Reptilienart. Auch in den Alpen hat sie ihr Verbreitungsgebiet bis in Höhen von mehr als 2.000 Meter über NN. | Foto: Steinacher/Werntgen

Kreuzotter

Kreuzotter: Auch wenn es sich um eine Giftschlange handelt, ist der Biss der Kreuzotter aufgrund der geringen Giftmenge eher unproblematisch. Bei Kindern und älteren Menschen ist aber dennoch Vorsicht geboten. | Foto: Steinacher/Werntgen
Kreuzotter: Auch wenn es sich um eine Giftschlange handelt, ist der Biss der Kreuzotter aufgrund der geringen Giftmenge eher unproblematisch. Bei Kindern und älteren Menschen ist aber dennoch Vorsicht geboten. | Foto: Steinacher/Werntgen

Schlingnatter

Schlingnatter: Vornehmlich in Gebirgswäldern und Wiesen findet man die Schlingnatter. Für den Menschen ist diese Schlange ungefährlich, da sie nicht giftig ist wie die Kreuzotter. Mit dieser wird sie allerdings manchmal verwechselt. | Foto: Werntgen/Steinacher
Schlingnatter: Vornehmlich in Gebirgswäldern und Wiesen findet man die Schlingnatter. Für den Menschen ist diese Schlange ungefährlich, da sie nicht giftig ist wie die Kreuzotter. Mit dieser wird sie allerdings manchmal verwechselt. | Foto: Werntgen/Steinacher

Blindschleiche

Die Blindschleiche ist aufgrund ihrer Gestalt den Schlangen sehr ähnlich, gehört aber zu den Echsen. Und blind sind diese Tiere nicht. Der Name bedeutet eher so viel wie "blendender Schleicher". | Foto: Steinacher/Werntgen
Die Blindschleiche ist aufgrund ihrer Gestalt den Schlangen sehr ähnlich, gehört aber zu den Echsen. Und blind sind diese Tiere nicht. Der Name bedeutet eher so viel wie „blendender Schleicher“. | Foto: Steinacher/Werntgen

Steinadler

Der Steinadler ist ein König der Berge und der Lüfte. Die treuen Greifvögel haben ihr Leben lang den gleichen Partner. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon fast durch den Menschen ausgerottet, haben sich die Bestände inzwischen wieder erholt. | Foto: Steinacher/Werntgen
Der Steinadler ist ein König der Berge und der Lüfte. Die treuen Greifvögel haben ihr Leben lang den gleichen Partner. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon fast durch den Menschen ausgerottet, haben sich die Bestände inzwischen wieder erholt. | Foto: Steinacher/Werntgen

Kolkrabe

Auch der Kolkrabe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch menschliche Verfolgung fast ausgestorben. Den Namen "Kolk" erhielt der Singvogel ganz einfach nach den Lauten, die er von sich gibt. | Foto: Steinacher/Werntgen
Auch der Kolkrabe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch menschliche Verfolgung fast ausgestorben. Den Namen „Kolk“ erhielt der Singvogel ganz einfach nach den Lauten, die er von sich gibt. | Foto: Steinacher/Werntgen

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