Gregory (9 Artikel)

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Wenn man heute dem Firmensitz in Utah einen Besuch abstattet, fühlt man sich direkt heimisch. Überall stehen Bikes herum, Ski, schmutzige Schuhe - und natürlich Rucksäcke, eine Unmenge an Rucksäcken. Sämtliche Prototypen werden in der Zentrale per Hand gefertigt, um sie gleich in den Bergen hinterm Firmengebäude auszutesten. Bei Gregory baut man nicht nur Rucksäcke, man lebt sie. Daher gilt das Motto:


Richtig gute Rucksäcke trägt man nicht, man zieht sie an.


Wenn Du Deinen Backpack Kilometer über Kilometer auf dem Rücken hast, er Dich auf ausgesetzte Gipfel begleiten und Dein Partner im Abenteuer sein soll, muss alles passen. Deshalb liegt die oberste Priorität bei jedem Gregory Rucksack auf einer optimalen Passform. Wie in ein Paar gute Wanderstiefel schlüpfst Du hinein und fühlst Dich sofort gut aufgehoben.


Jeden Tag eine gute Tat


Schaut man sich an, wo Gregory heute steht, vergisst man schnell, dass eigentlich alles als Pfadfinder-Projekt angefangen hat. Ende der 1960er Jahre begann der 14-jährige Wayne Gregory damit, den passenden Rucksack für sich zusammen zu basteln. Er lungerte im heimischen San Diego bei einer Firma für Outdoor Equipment herum, kaufte Materialien, lernte viel über diese Materialien und über Produktdesign und werkelte an seinen eigenen Rucksäcken. Irgendwann war man von dem Wissensdurst, dem Geschick und der Hartnäckigkeit des kleinen Wayne so angetan, dass man ihn einstellte.


Nach den ersten Lehrjahren startete Wayne 1970 sein eigenes Unternehmen und baute die damals typischen Rucksäcke mit Außengestell. Diese Modelle hatten allerdings viele technische Limitierungen. Frustriert löste er 1973 das Unternehmen auf, um erstmal als Freelancer Produktdesigns für diverse Outdoormarken zu entwerfen.


Ein neuer Anlauf - besessen vom Perfect Fit


Sein technisches Wissen und seine handwerklichen Fähigkeiten wuchsen, gleichzeitig entstanden die ersten Rucksäcke mit integriertem Rahmen. In Summe befand Wayne, dass nun die Zeit reif sei für einen neuen Anlauf. 1977 gründete er Gregory Mountain Products in San Diego, um endlich seine Vision vom bestmöglich sitzenden Rucksack umzusetzen. Von Anfang an galt für ihn der Maßstab, dass man Rucksäcke anziehen und nicht tragen sollte. Er muss sich mit dir und nicht gegen dich bewegen, er muss mit deinem Rücken verschmelzen. Dieser Anspruch treibt Gregory Packs von Stunde null aus an, immer auf der Suche nach dem Perfect Fit.


Fast zwangsläufig führte das dazu, die ersten Rucksäcke mit unterschiedlichen Rückenlängen, Schulterträgern und Hüftgurten zu bauen. Das Prinzip One size fits all funktioniert eben nur in beschränktem Maß, aber ein ergonomisch bestmöglich an den Rücken angepasstes Tragesystem braucht unterschiedliche Grundgrößen.


Eine weitere Innovation waren im Winkel verstellbare Hüftgurte. So konnte jeder Rucksack auf den entsprechenden Knochenbau eingestellt werden. Dadurch fanden auch Frauen lange bevor Damenrucksäcke in Serie auf den Markt kamen, ein passendes Modell - sie konnten die kurze Rückenlänge wählen, den Hüftgurt entsprechend anpassen und durften endlich spüren, wie bequem ein Rucksack sein kann.


Gestern wie heute - Rucksackbauer aus Leidenschaft


Springen wir zurück ins Heute. Dank technischer Weiterentwicklungen und dem unablässigen Bestreben Gutes noch etwas besser zu machen, ist Gregory zu einem der führenden Rucksackbauer der Welt geworden. Kaum eine Spielart, für die die Amerikaner nicht die passende Lösung hätten. Ob der gut belüftete Zulu für Hüttenwanderungen oder der Baltoro, wenn du mit Zelt auf große Tour gehst, strotzen nur so vor intelligenten Detaillösungen und einer exzellenten Passform. Damen freuen sich über den Jade oder den Deva, die ganz genau auf die weibliche Anatomie abgestimmt sind. Aber auch wenn Du Biken, Reisen, Tageswandern oder Pilgern willst, findest Du das Modell, das auf Dich abgestimmt ist.


Natürlich sind die Passform und die vielen cleveren Features, die in jedem Gregory Pack stecken, ein Garant dafür, dass die Rucksäcke heute in 45 Ländern verkauft werden. Aber noch etwas spricht für sie: Gregory weiß, dass eine hohe Qualität und eine lange Haltbarkeit unbedingt notwendig sind. Das schuldet man dem Kunden, das schuldet man aber auch der Umwelt, denn ein Rucksack, der Dich im besten Fall über Jahrzehnte begleitet, ist ein großer Schritt zur Reduzierung der CO2-Bilanz. Deshalb baut Gregory seine Rucksäcke so, dass sie in den meisten Fällen repariert werden können und leistet sich einen entsprechenden Reparaturservice in nahezu jedem Vertriebsland.


Bei Gregory weiß man, wo man herkommt und bleibt diesen Wurzeln treu. Im Fokus stehen Rucksäcke, Rucksäcke und Rucksäcke - anstatt sich mit anderen Dingen zu verzetteln, konzentriert man sich darauf, bestehende Modelle ständig weiterzuentwickeln und immer nach Möglichkeiten zu suchen, neue Rucksäcke für jeden erdenklichen Einsatzbereich zu kreieren.
Solange die Tüftler von Gregory in der neuen 2015 gebauten Firmenzentrale im Süden von Utah basteln dürfen und vom Fuß der Wasatch Mountains direkt zum Produkttest in die Berge aufbrechen können, dürfen wir uns noch über viele Innovationen freuen.


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