• Seit 1999 online
  • Powered by 350 Bergsportler
  • Am Puls der Berge
Windstopper + Regenschutz

Die neue Gore® Windstopper Membran im Test

4 Minuten Lesezeit
Windstopper. Der Name ist Programm. Gore zeigt, dass man selbst diesen Klassiker der Outdoor-Bekleidung noch verbessern kann. Was die neue Variante kann und warum Tester Hansi immer eine Windstopper-Jacke dabei hat, verrät sein Testbericht.
Die Windstopper-Membran im Test - zum Einsatz kommt die neue Windstopper-Variante ab Herbst 2016 bei verschiedenen Outdoor-Herstellern. | Foto: Johann Öttl
Die Windstopper-Membran im Test – zum Einsatz kommt die neue Windstopper-Variante ab Herbst 2016 bei verschiedenen Outdoor-Herstellern. | Foto: Johann Öttl

Es gibt ja mittlerweile so einige bekannte Funktionsmaterialien aus dem Hause W.L.Gore. Eine der geläufigsten dürfte wohl das klassische und sehr erfolgreiche „Windstopper“ sein. Mit dieser Membran kannst du eigentlich nicht viel falsch machen. Durch ihre Konstruktion gibt sie dem Träger das Gefühl der völligen Windstille am Körper und reduziert somit auch den Windchill-Effekt. Für die Saison 2015/16 bringt Gore eine neue Windstopper-Variante auf den Markt, die zusätzlich einen leichten Regenschutz bietet (Light Rain Resistance). Aufgemacht als klassische aber dünnere Softshell-Testjacke von Gore prüfe ich dieses neue Material, das sich anfühlt wie eine Mischung aus Hard- und Softshell, auf Herz und Nieren.

Der erste Eindruck: Angenehme Haptik

Äußerlich macht die Windstopper-Jacke einen sehr guten Eindruck. Mir fällt gleich die angenehme Haptik des Materials auf, das zudem ausreichend strapazierfähig für sämtliche Outdooraktivitäten zu sein scheint. Das Innere der Jacke überzeugt durch ein schön ausgearbeitetes Lining und verspricht ein angenehmes Tragegefühl. Über die Jahre zu einem echten Windstopper-Fan gereift, bin ich voller Eifer, das gute Stück zu probieren.

Die neue Windstopper ist durch größere Regenresistenz noch vielseitiger

Die Testjacke begleitet mich auf kleineren Wander- und Bergtouren sowie als schnelle Überziehjacke beim Mountainbiken. Egal wie stark ich schwitze, nie habe ich das Gefühl, dass die Membran damit überfordert wäre und mir ein unangenehmes Tragegefühl vermitteln würde. Das Innenleben der neuen Windstopper-Jacke überzeugt auch beim Tragen mit T-Shirt oder Hemd.

In Bezug auf den Wind hält die Membran, was sie verspricht – ob laues Lüftchen oder stärkerer Wind am Gipfel. Zudem ist die neue Gore Windstopper Variante gegen Regen resistenter als ihr Vorgänger (laut Gore hält sie bei etwa 2,5 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter in der Stunde dicht, das entspricht leichtem Nieselregen). Das macht die Membran noch interessanter und variabler einsetzbar. Neu sind auch die laminierten Nähte, die somit wasserdicht sind.

Robust und geräuscharm

Ein weiterer Vorteil liegt in der weichen Haptik. Das Zusammenspiel aus dem Oberstoff (den jeder Hersteller, der Gore Windstopper verwendet, selbst wählt) und der Membran macht die Testjacke sehr geräuscharm, auch bei intensiver Bewegung. Der robuste Oberstoff erlaubt es auch mal mit etwas schwererem Gepäck unterwegs zu sein, ohne dass man Angst haben muss, dass die Jacke an den Schultern sofort durch ist oder schneller verschleißt.

Die ideale Windstopper-Jacke: als Allrounder immer dabei

Die neue Gore Windstopper schützt jetzt auch gegen leichten Regen - und wird damit noch vielseitiger einsetzbar. | Foto: Gore
Die neue Gore Windstopper schützt jetzt auch gegen leichten Regen – und wird damit noch vielseitiger einsetzbar. | Foto: Gore

Für mich ist eine Windstopper-Jacke ein klassisches Allroundmodell mit sehr vielen positiven Eigenschaften. Sie ist immer ein treuer Begleiter, wenn manchmal auch nur im Rucksack. Windstopper-Jacken haben ein sehr niedriges Eigengewicht und finden deshalb immer einen Platz in meinem Gepäck. Dennoch sollte man bei der Wahl einer Windstopper im Hinterkopf behalten, dass es viele Varianten und Ausführungen gibt, da die Membran von unterschiedlichen Herstellern eingesetzt wird.

Am besten setzt man sich ein bis zwei Schwerpunkte, für welche Aktivität man die Jacke bevorzugt verwenden möchte und setzt dann in der Auswahl an. Hilfestellung bei der Wahl der richtigen Windstopper-Variante bietet auch die Windstopper-Beratung von Bergzeit.

Fazit zum Gore Windstopper Test

Das neue Gore Windstopper-Material ist absolut hochwertig und überzeugt nicht nur durch seine extrem hohe Funktionalität, die Winddichtigkeit und Resistenz gegenüber leichtem Regen. Auch das Tragegefühl, egal ob in der Freizeit oder zum Sport jeglicher Art, ist unvergleichlich gut und lässt kaum Wünsche offen.

Technisch steht die Light Rain Resistance-Variante dem normalen Windstopper-Material in nichts nach. Sie bietet nur das kleine Zuckerl, dass die neue Variante noch breiter eingesetzt werden kann und das nicht zuletzt aufgrund ihrer leichten Regenresistenz.

  • Bei Bergzeit wird die neue Windstopper-Variante ab Herbst 2016 von folgenden Herstellern erhältlich sein: Salewa, Dynafit, Arc’teryx, Norrona und Gore Bike Wear

Mehr zum Thema Softshell im Bergzeit Magazin

Abonnieren
Benachrichtige mich zu:
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Unsere Top Outdoor Kategorien


Bergzeit Magazin - Dein Blog für Bergsport & Outdoor

Willkommen im Bergzeit Magazin! Hier findest Du Produkttests, Tourentipps, Pflegeanleitungen und Tipps aus der Outdoor-Szene. Von A wie Alpspitze bis Z wie Zwischensicherung. Das Redaktionsteam des Bergzeit Magazins liefert zusammen mit vielen externen Autoren und Bergsport-Experten kompetente Beiträge zu allen wichtigen Berg- und Outdoorthemen sowie aktuelles Branchen- und Hintergrundwissen.