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DPS

Powderalarm! Die Marke DPS Ski im Porträt

DPS – an dieser Skimarke kommt keiner vorbei, der sich ernsthaft für Tiefschnee und State of the Art-Skibau interessiert. Wie es mit dem Unternehmen aus Salt Lake City anfing und das DPS antreibt, schildert unser Markenportrait. Weiterlesen

DPS  (5 Artikel)

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Powderalarm! Die Marke DPS Ski im Porträt

DPS LogoWenn Szene-Insider die Abkürzung DPS hören, geraten sie ins Schwelgen. Denn DPS ist nicht nur irgendeine weitere trendige Ski-Marke aus den USA. Die drei Buchstaben stehen für einen Skihersteller, der der Szene grundlegend neue Impulse gegeben hat. Hinter DPS steht zudem kein anonymer Konzern, sondern ein Team leidenschaftlicher Tiefschnee-Liebhaber, die sich um das DPS-Mastermind Stephan Drake versammelt haben.

Die Firmenzentrale von DPS liegt direkt in Salt Lake City am Fuße der Wasatch Range. Legendäre Ski-Resorts wie Alta oder Park City liegen nur eine knappe Stunde Autofahrt entfernt, von traumhaften Powder-Runs im Backcountry ganz zu schweigen.

Egal ob Pure3 Line, Foundation Line oder Tour1 Line - DPS hat inzwischen ein breites Portfolio im Ärmel, das Ski für alle Einsatzbereiche beinhaltet. Bildet der Tiefschnee-lastige Wailer in den verschiedenen Ausführungen schon seit mehreren Saisons das Rückgrat bei DPS, werden inzwischen auch aufstiegsorientiertere Ski  - zum Beispiel der Cassiar - gebaut.

DPS, oder: Die Neuerfindung des Freerideskis

Jedes Skiunternehmen, das etwas auf sich hält, hat eine Gründungslegende. So auch DPS. Und die geht so: DPS-Gründer Stephan Drake (DPS steht übrigens für Drake Powder WorkS) hatte keine Lust mehr, auf der Suche nach dem perfekten Tiefschnee-Gerät wieder und wieder enttäuscht zu werden. Auf einem seiner Ski-Trips nach Südamerika beobachtete er nicht ohne Neid, dass seine snowboardenden Freunde mit den Tücken des Tiefschnees deutlich besser zurechtkamen als er - und schlichtweg mehr Spaß hatten.

Der Grund: Drake war noch mit konventionellen Ski in "Camber"-Form unterwegs, die Boards seiner Freunde verfügten hingegen über die Snowboard-typische und tiefschnee-freundliche "Rocker"-Form mit hochgezogenem Tip und Tail, die bei Snowboards schon zum Standard gehörten (und sich in der Zwischenzeit auch bei Ski durchgesetzt haben). Drake wollte nichts dem Zufall überlassen und entschloss sich, den Bau des Tiefschnee-Idealskis selbst in die Hand zu nehmen.

Auf der Fahrt von der DPS-Firmenzentrale in das Testgelände, die Wasatch Range. | Foto: Oskar Enander
Auf der Fahrt von der DPS-Firmenzentrale in das Testgelände, die Wasatch Range. | Foto: Oskar Enander

Langer Weg zum perfekten Ski

Von Beginn an legte Drake den Fokus auf leichte, steife und robuste Ski aus Carbonfasern. Woran schon mehrere große Hersteller gescheitert waren, machte Drake zu seiner Spezialität: Optimal geshapte Tiefschnee-Ski, bei deren Konstruktion Carbon eine zentrale Rolle spielt.

Ehe es jedoch bei DPS mit dem ersten in Serie produzierten Carbonski soweit war, verbrachte Drake zahllose Stunden mit der Suche nach der idealen Konstruktion. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus. Am Ende der Entwicklungsarbeit konnte sich Stephan über einen Carbonfaser-Ski freuen, der sämtliche Tests bestand. Am schwierigsten war dabei, das Nachfedern in den Griff zu bekommen. Am Ende erfüllte Drake auch diese Aufgabe mit Bravour, und die ersten perfekt funktionierenden Freerider aus Carbon verließen die DPS-Werkshallen.

DPS: Made in Salt Lake City, Utah, USA

Bei DPS ist man stolz darauf, die Ski in Utah und damit direkt in einem echten Freeride-Eldorado zu fertigen. Zwar produzierte DPS zu Beginn im chinesischen Shanghai, zog dann aber mit der Fertigung zurück in die USA. Die Vorteile, die dieser Schritt mit sich brachte, liegen auf der Hand: Kurze Liefer- und Kommunikationswege sowie eine unproblematische und schnelle Umsetzung von Innovationen. Nicht zuletzt braucht es nur einen kurzen Ausflug in die angrenzenden Berge, um Neuentwicklungen auf Herz und Nieren zu prüfen.

DPS Ski bei Bergzeit

Bei Bergzeit ist DPS mit einer kleinen, aber feinen Auswahl an Ski vertreten, die sich an versierte Freerider und Tourengeher richtet. Die Bandbreite reicht von souveränen Tiefschnee-Geräten wie dem Lotus 124 Spoon Pure3 bis hin zum Cassiar 87 Tour1, einem eher aufstiegsorientierten All Mountain-Tourer.

Interview mit Roland "Bronco" Knapp von DPS

Soweit die Fakten. Das Bergzeit Magazin wollte aber noch mehr über den Mythos DPS erfahren und hat sich mit Roland "Bronco" Knapp, seines Zeichens Special Ops Manager bei DPS, unterhalten.

Bergzeit Magazin: Servus Roland! DPS ist ja sowas wie der Lamborghini unter den Ski. Warum sollten Tiefschnee-Aficionados zu einem DPS greifen?

Roland Knapp: Genauso wie es Spaß macht mit einem Lamborghini über die Landstraße zu heizen, macht es einfach Spaß DPS Ski zu fahren. Die Ski sind extrem spurtreu, wendig und strotzen nur so vor Energie. Aber nicht nur im Tiefschnee macht sich unsere Konstruktion und die individuellen Shapes bemerkbar, auch auf der Piste kannst Du beispielsweise mit einem Wailer112 noch Full Speed um die Kurve fahren, ohne das was flattert!

Je nach Modell berappt man für einen DPS schnell mal 1.000 Euro (ohne Bindung!). Ich weiß, das ist eine unanständige Frage - aber was macht DPS Ski eigentlich so teuer?

Die Herstellungskosten für einen Pure3 Ski sind doppelt so hoch wie für einen normalen Ski. Das verwendete Carbon-Laminat kommt aus der Weltraumforschung. Die Ski müssen doppelt so lang in der Presse bleiben. Wir verwenden nicht nur hochwertigstes Carbon, auch bei Belag (Weltcup-Belag aus Österreich), Seitenwangen und Kanten wird nicht gespart. Wer ein "günstigeres" Modell von uns haben will, kann übrigens zur Foundation Line greifen. Da wird weniger Carbon verbaut, der Kostenpunkt liegt um die 749 Euro.

Stephan Drake zeigte den etablierten Skifirmen, wo der (Ski)Hase läuft, als er als "Underdog" bei der Fertigung von Carbon-Ski Erfolg triumphierte. Warum muss es Carbon sein?

Carbon hat im Vergleich zum herkömmlichen Fiberglas den Vorteil, dass wir ca. 20% Gewicht pro Ski einsparen können, was bei Powder Ski, die ja durch den Shape breiter und mit einer ausgeprägten Schaufel daherkommen, schon einiges an Gewicht ausmacht. Außerdem bietet Carbon eine wesentlich bessere  Verwindungssteifigkeit, wir sparen dadurch jegliches Titanal oder andere Versteifungen im Ski ein. Die Ski werden leichter und sind harmonischer zu fahren. Es sei aber auch gesagt, dass Carbon nicht gleich Carbon ist. Das für uns speziell hergestellte Pre-preg (vorimprägniert, Anm. d. Red.) Carbon wurde von uns mitentwickelt und unterscheidet sich deutlich von dem, was andere Hersteller verwenden.

Nehmen wir mal an, ich wechsle nach ein paar Abfahrten von einem "herkömmlichen" Ski auf einen DPS. Merke ich was?

Am meisten wird dir die "Leichtigkeit" auffallen. Einfach kein schweres Brett mehr am Fuß zu haben, das bei jeder Kurve deine Oberschenkel ächzen lässt - das ist schon was! Bei unseren Ski ruckelt und zuckelt nichts, das Thema "Position korrigieren" ist passé.  DPS Ski fahren sich bei jeder Schneeunterlage hervorragend, egal ob feinster Powder oder auch mal windverpresst.

DPS war bisher eher für Tiefschnee-Geräte bekannt. Ihr habt euer Portfolio inzwischen um aufstiegsorientierte Ski wie den Cassiar erweitert. Ist das nur eine Reaktion auf die Nachfrage oder ändert ihr eure Strategie komplett?

DPS Ski wurden wegen ihres leichten Gewichts schon immer gern als Tourenski verwendet. Da haben wir uns vor zwei Jahren gesagt: Gut, dann bringen wir mit TOUR1 halt eine Tourenski-Linie auf den Markt, die noch leichter ist, aber von der Performance den breiteren Pure3 nicht hinterherhinken. Das war die richtige Entscheidung.  Seitdem haben wir das TOUR1-Portfolio erweitert - vom Cassiar 87 bis rauf zum Lotus 124. Pistenski gab es von DPS schon immer, aber auch da haben wir die Palette erweitert. Viele unsere Tiefschnee- und Backcountry-Kunden wollten einfach auch einen DPS Pistenski!

DPS-Crew im Testeinsatz. | Foto: Oskar Enander
DPS-Crew im Testeinsatz. | Foto: Oskar Enander

Die Konkurrenz schläft nicht. Wie schafft ihr es, dass ihr euch auch auf lange Sicht von anderen Skiherstellern abhebt?

DPS steht für Innovation, wir haben immer was Neues im Köcher!  Wir sind nach wie vor eine "kleine" Firma, R&D und Produktion sind in einem Gebäude untergebracht. Kurz hinter Salt Lake City liegen die Wasatch Berge, wo die neuen Prototypen getestet werden. Diese Mischung gibt uns die Möglichkeit, sehr viel mit Shapes und Materialen zu spielen und Verbesserungen direkt in die Produktion einfließen zu lassen. Mit Stephan Drake und Peter Turner haben sich zwei ausgezeichnete Ingenieure gefunden, die konstant versuchen, DPS Ski weiter zu perfektionieren.

Roland, diese Frage muss jetzt noch sein: Welches DPS-Modell ist Dein Lieblingsski und warum?

Uhh .. schwere Frage. Ich bin nach wie vor ein Wailer99-Fan, hab den Pure3 und den Tour1 seit Jahren, aber mit dem neuen Wailer106, den wir ab der Saison 16/17 anbieten, kam ein neuer Lieblingsski für alle Tage dazu. Wenns mal richtig gut Schnee hat, dann ist der neue Lotus124 mein absoluter Favorit.

Roland, Vielen Dank für das Gespräch!

Alle DPS Ski im Bergzeit Shop:

Markencheck DPS-Ski

  • DPS wurde 2005 in Salt Lake City gegründet
  • Vor allem bekannt für ... High End Freeride-Ski aus Carbon
  • Bekannte Athleten der Marke sind ... die DPS-Koalas (ja, so nennt DPS das wirklich)
  • Ein echter Klassiker ist ... die Wailer-Serie

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